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Juni 1582.
Spruch der eidgenössischen „Sätze und Mittler" über die Anstände zwischen dem Herzog von Savoyenund Carlo Tatt von Bellcnz, bezüglich des Lcztern Anforderungen an den Herzog (Staatöarch. Lueern-^Allgem Absch. Bd. 289).
Deutsche geui Vogteien iiberh » Art 52. ttrirqssüN'en.
«S^I.
Tagsazung der XIII eidgenössischen Orte.
Zvlvthurn. >8. Juni
^taatsarctiiv Vnccrn. Allstem. Absch. Vd.lAuch in den Archiven Zürich. Schwyz, Obwalden, SNdwalden, Glarnö nnd Freibnrg.I
Gesandte: Zürich. Heinrich pochmann, Pannerhcrr; Junker Hans Cscher, alt-Schultheiß. Ber»Beat Ludwig von Mülincn, alt-Schultheiß; Junker Niklaus von Dießbach, des Raths, Lueern. Lud-wig Pfhffer, Ritter, Schultheiß; Joseph Amrhyn, Stadtvcnncr und des Raths. U r i. Peter A-P^>alt-Landammann; Hauptmann Walthcr Zeffel, des Raths. Schwyz. Christoph Schorno, Ritter, Landammann; Hauptmann Michael Schräder, des Raths, ll n te r w a l den. Andreas Schöncnbühl, Landowmann; Hauptmann Melchior von Flüe, des Raths ob dem Wald. Hans Waser, Ritter, alt -Landammann >Heinrich von Uri, alt-Landammann; Wolfgang Lnssi, alt-Landvogt zu Baden nnd des Raths nid dem WoldZug. Jakob Srstell, Statthalter; Jakob Halter, Sckclmeister und des Raths. GlaruS. Ludwig Wicssser, Landammann: Gabriel Brnnncr, Landweibel. Basel. tSebastian) Krug, des Raths. FreiburchLudwig von Affrv, Schultheiß; Franz Rudela, deS Raths. Solothurn. Urs Rnchti, Schitltheiß; llroSurh, alt-Schultheiß; Stephan Schwaller, Penner; Urs Rudolf, Sekelmeistcr nnd des Raths („welcstwdie Frag stielt"». Schaffhausc». Dietegeu von Wildcnstcrg, genannt Riugk, Bürgermeister. Appo"zell. Bartholomäus Theiler, Landammann; Joachim Meggeli, alt-Landammann.
»». Die französischen Gesandten Franziseuö von Mandelöl (Ritter, Hauptmann über hundert lcstststPferde, des Königs Ordonnanz, Guberuator und oberster Lieutenant zu Lyon und der Hcrrjchastd"Lyonnais, Foreste, Beanjolais :e.), Johann von Bclliövre (Ritter, Herr z» Hautefort und Albeotst-oberster Präsident des Parlaments im Dclphinat) und Herr von Fleury (des KönigS Koinwttjunker und neu erwählter Ambassador in der Eidgenossenschaft), alle drei des Kölligs geheime Rot w,vermeldcu des Königs und der Königin freundlichen Gruß und gnädige Gesinnung, sammt dembieten aller eid- und bnndSgenössischen Treue, nnd übergeben ihre Vollmachtsbricfe (ü. ü. ^und ihren Portrag bezüglich Erneuerung der Pereinnng. Da man jedoch nicht weiter instruiert ist,anzuhören, was die königlichen Gesandten vorbringen werden, nnd darüber zu referieren, so wirdPortrag in den Abschied genommen. Inzwischen werden die französischen Gesandten ersucht, dem Ko'Ustfür seine wohlwollende Gesinnung gegen die Eidgenossenschaft deren Dank nnd Dienskwilligkcit ""0»richten. I«. Es eröffnen die Gesandten von Bern folgendes : Noch werde in frischem Gedächtnis stwie Bern sich auf leztcm Tage zu Baden beklagt habe über die Aeußernng des Herzogs von ,auf einem gemeinen Landtag im Wallis und später auf einem VlI-örtischen Tag zu Lueern, als bca ^tige Bern die durch die zwölf andern Orte der Eidgenossenschaft dem Herzog restituierten drei Bogwieder einzunehmen, nnd wie man darauf Gesandte an den Herzog abgeordnet habe, um die Zurufst