Mai 1582,
Zng. Jakob Schell, Stallhalter! Heinrich Elstuger, beide des Raths, Glarus. Melchior Hässi,ammann; Ludwig Wichser, alt-Landa»nnann, Basel, Remigius Fäsch; Ludwig Ringler, beide des RaMFreiburg. Hans von Lauten, genannt Heid, Schultheiß; Peter Krumcnstol, Bürgermeister und dcRaths, Solothurn, UrS Surv, Schultheiß; Stephan Schwaller, Venner und des Raths, SchuttHausen, Hans Konrad Meyer, Bürgermeister; Dictegen von Wildenbcrg, genannt Ringt, alt-Burg"meister. Appenzell, Joachim Meggeli, alt-Landammann,
t». Ein Vortrag deS savoyischen Gesandten, Herrn von ,,la Abadia" sdc la Bastia), in welchem e>des Herzogs wohlwollende Gesinnungen gegen die katholischen Orte auScinandcrsczt, wird verdankt u>in den Abschied genommen, I». (S. u. Vier ennetkirg. Vogt, überh.), v. «I. v. (S. u. Lauls). k.sandten von Bern vermelden ihrer Obern freundlichen Gruß und eidgenössische Treue, danken stu be»Besuch gegenwärtiger Tagleistnng und bemerken sodann, daß man auS dem jedem Ort übcrichiktenben hinlänglich erfahren habe, warum Bern diesen Tag ausgeschrieben, daß sie aber wegen der W>cbt>gkeit des Handels wünschen müssen, daß der savoyische Ambassador, sowie der französische Dolmetschthasar von Grissach, auch zugegen seien. Da jedoch lezteres nicht beliebt worden, eröffnen sie ihren Vortragvor den Gesandten der XII Orte; in diesem begründen sie, daß Bern zu den gegenwärtigen Feindseligkeilen dem Herzog keinen Anlaß gegeben habe, daß die savoyischen Truppen immer näher an die G>e»zen gerükt seien, obschon des Herzogs Gubcrnator und Hauptmann dieses stets irr Abrede gepellt habensie bitten dringend, daß man Bern bei seinem guten Recht schirmen helfe, damit eS sich nicht selbst zuhelfen genöthigct sei. Auf Begehren geben die Gesandten von Bern auch Aufschluß, mit waS für Mträgen es Gesandte an den Herzog abgeordnet habe. Nach Anhörung dieses und des Vortrags desvoyischen AmbassadorS wird im Namen der XII Orte ein ernstes Schreiben an den Herzog erlassen ">>der dringenden Bitte, er möchte beförderlichst sein KricgSvolk zurükzichen, oder doch wenigstens diess'Uanbefehlen, daß es bis zur Ankunft der eidgenössischen Gesandten nichts thätliches beginne. Zugleichden Obmann Keller von Zürich, Schultheiß Flekenstein von Lucern, Landammann Hässi von GlarnsBnrgcrmcistcr Krumenstol von Freiburg als Gesandte mit einer Instruction an den Herzog abgefertigtDer Handel wird übrigens in den Abschied genommen, um sich über die weiter» Maßregeln zu bccatbn,auf den Fall, daß der Herzog nicht entsprechen sollte, Ax. Ei» von Syndic und Rath der Stadt cgestelltes Gesuch um ein getreu Aufsehen wird in den Abschied genommen, weil man darüber mäst ^struiert ist, I». Basel macht Anzug: Es seien ihm von zuverlässigen Orten' her Warnungen zugtkom»>c>'daß dahin gearbeitet werde, Uneinigkeit zwischen den Eidgenossen zu stiften, und daß man nicht a cdie Stadt Genf, sondern auch die Stadt Basel zu überfallen beabsichtige; obschon nun Basel niü u>manden in Fehde oder Feindschaft stehe, so erwarte es doch von den Eidgenossen im Fall der Roth ^Trost und jegliche Hülfe; deßhalb habe es auch in der Stadt und auf der Landschaft einen AnSzuganstaltet, aber nur zu seiner Sicherheit, Wird ml n'koroinlnm genommen, i. Da allenthalbengen veranstaltet werden und da besonders an den mayländischen Grenzen viel Kriegsvolk sich ^während dem Vernehmen nach die cnnetbirgischen Unterthancn gar nicht sicher gestellt, noch ^sind, so wird den ennetbirgischen Landvögten anbefohlen, ihre Untcrthanen dazu anzuhalten,
Büchsen, Gewehr und Harnischen nach eines jeden Vermögen sich versehen; jedoch soll dabei nicht 'oder Gewinn gesucht werden. It. (S, u. Lauis), I. sS. u. Luggarus), i». (S. u. Lauis). i»schen Gesandten, Herr von Mandelot, Gubernator zu Lyon, und Herr von Hantefort, deS Kö»>!ss