Mai t582.
Gegcnfuhr haben, während dieses bei den Eisenherren zu GlaruS nicht der Fall sei, weßhalb sie von de»5 Krz. nicht abgehen können. — Man läsit es bei dem bisherigen Lohn verbleiben.
Coilferenz der mit Savoyeu verbündeten VI katholischen Orte.
Lucern. IS82, 1.2. Mai (Samstag vor c-mi-ae).
TtaatSarchi« Lucer». Lucern. Absch. Bd. k°. g«. Landesarchiv Dchwyz.
lAuch i» den Archive» Obwalden und Freiburg.!
Rathöbotcn: Lucer». Ludwig Pfhffer, Ritter, Schultheiß; Heinrich Flekenstein, Ritter, alt-Schuüheiß; Sebastian Fcer, Venner; Jost Holdcrmeycr, Sckelmcistcr. Uri. Johann zum Brunnen, Rittc>,alt-Landaminann; Sebastian Tanner, Ritter, Statthalter. Schwvz. Christoph Schorns, Ritter, Lan^ammann; Kaspar Abyberg, altLandammann. Unterwalden. Andreas Schönenbühl, Landaminantt >.dem Wald; Melchior Lussi, Ritter, Landammann nid dem Wald. Zug. (Jakob) Brandenberg; Hautmann Hans Nußdaumer, beide des Raths. Fr ei bürg. Franz Rudela, des Raths (ist erst nach ^Schluß der Konferenz eingetroffen». ^
»». Auf der lezten Confercnz zu Luccrn war dieser Tag angesezt worden, um dem savohischensandten Herrn von Jakob auf seinen Vortrag bezüglich der Rüstungen Berns Antwort zu geben. ^Verdankung des besondern Vertrauens, das der Herzog zu den katholischen Orten hegt, wird von cV Orten folgender Bescheid ertheilt: Man bedauere herzlich, daß der Herzog also beunruhiget werde; dagejffsehe man mit besonder,» Gefallen, daß er sich dabei so weise benehme; daher habe man sich ^
das Bündniß mit ihm in allen Punkten treu und redlich zu halten und gemäß desselben im Fall ^Roth ihm Hülfe zu leisten, indem man in ähnlichen Verhältnissen dasselbe von ihm erwarte.D^rsandte von Freiburg, der erst am Tag darauf eingetroffen ist, stimmt ebenfalls zu diesem Cn I >k. Ein Bericht Solothurns in Betreff der Unruhen in Bern wird jedem Gesandten abschriftlich >theilt, damit jedes Ort auf künftigen Tag zu Baden Vollmacht crtheile, Solothurn diese Meldung ^lich zu verdanken und ihm „zuzusprechen." e. Auch soll jedes Ort seine Gesandten nachBollmacht abfertigen, auf daß in den gemeinen Vogteien dieß- und jenseits des Gebirgs die nVorsorgen und Auszüge für den Fall eines Krieges veranstaltet werden und die katholischendarüber vereinbaren, damit man die Mehrheit habe. «I. Der Handel zwischen Unterwalden und ^ ^Weber von Zug wird auf den Tag zu Lucern am 25. Mai verschoben. «. Da die Zeitverhältmllbedenklich sind und da früher in solchen Fällen aus wichtigen Gründen besondere geheime Näthe o >stellt worden, damit nicht alles zum Nachtheil des Vaterlandes offenkundig werde, so wird der Vor!diese Näthe wieder zu erneuern, in den Abschied genommen, t. Jedes der Orte Uri, Schwhz, ,und Glaruö sowie Wallis sollen an Luecrn für die in die neue Spitalkirche geschenkten Fenster und20>/z Gl. bezahlen. K. Hauptmann Studer von St. Gallen verantwortet sich schriftlich in BetreuAufbruchs. I». Hauptmann Jost Kalbermattcr von Wallis eröffnet als Gesandter des Bischofs undschaft Wallis: Da seine Herren gesehen, daß in Savohen, im Delphinat und an den burgundischen 'sich Truppen sammeln, daß auch Beru sich rüste und die Pläze an den Grenzen mit Kriegsvolksie veranlaßt worden, einen Gesandten an den Herzog abzuschikcn, um ihn zu warnen und von ihm zu