Deeember 1560,
daß ^ wäre, mit den V oder VII katholischen Orten, welche den Bischof von Vereclli begünstige»u'lsprache zu nehmen, sc will man doch dieses verschieben, bis man Antwort vom Bischof von Basel er-halten hat, I». (S. u. Thurgau), v. Die Gesandten von Zürich machen Anzeige an die von Basel, daß eingewisser I)r, StupannS in Basel in der Vorrede zn einem dem Bischof von Basel debitierten Buche diesen^cgcn seines Bündnisses mit den katholischen Orten, sowie wegen Herstellung deö rechten Gottesdienstesicinem Bisthum lobt und hoch erhebt, und geben die wohlmeinende Ermahnung, Basel möchte überwie Drnkereien bessere Aufsicht führen, Die Gesandten von Basel entschuldigen ihre Obern damit, daß^sts ohne deren Wissen und Willen geschehen, und nehmen die Anzeige acl rokorenüum, damit der Autor""d der Drukcr gebührend bestraft werden.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelcgcnheiten:
^a»da»afsrsiaft Thurgau Art, Stifte und Klöster.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lncern 1380 20. Decemder (Dienstag vor Thomä).
Staatsarchiv Lnccrn, Luccrn. Absch, Bd. k', tv,sAuch im Landesarchiv Obwaldcn.i
^ ^athsbotein Lueern, Ludwig Pfhffer, Ritter, alt-Schultheiß; Sebastian Feer; Villaus Kloos, beide''""er und deö Raths; Jost Holdermchcr, Sckelmcister nnd des Raths, llri, Johann zum Brunnen,Landainmann, Schwhz, Kaspar Abhberg, Landammann, Unterwaldcn. NiklauS von Flüe,""daniinann ob dem Wald; Johann Wascr, Ritter, Landammann nid dem Wald, Zug, JohannFinger, att-Ammann,
t». Mit Bedauern nnd Mißfallen wird der Bericht vernommen, welche Schmach dem NnntinS, Bi-"st von Vereelli, in Bern begegnet ist, indem solch' unerhörtes Benehmen gegen den Gesandten des. ""Ptes der Christenheit nicht allein den Papst, sondern auch die VlI katholischen Orte beleidigt, abge-davon, daß der Bischof einen Ncbcrrenter von Lneern mit der Standesfarbe bei sich gehabt, wäh-^Kh Bern auf leztem Tage sich beklagt hatte, daß der NnntinS ohne abzusteigen durch Bern gereiset""d demselben alle Freundschaft nnd Ehren zugesichert hatte, — Der Bericht wird in den Abschied ge-siich"^" ^ dieses auch Freiburg nnd Solothnrn berührt und noch andere Dinge mehr vorhanden' d>e nicht längern Verzug erleiden dürfen, so soll so bald möglich ein Vll-örtischer Tag ausgeschrie-h , ^'"deii. Weil endlich Bern auch gegen die katholischen Orte unfreundlich und mit Verachtung sich^ ^""»it, jedes Ort seine Gesandten darüber instruieren. Schließlich wird auf nächstkommenden
airgesezt, I», (S. II. Luggarns), <?. (S. n. Thurgau), <1. llcbcr den Anzug des BilchofsBasel auf leztem Tag zu Solothnrn soll jedes Ort seine Gesandten auf nächsten Tag instruieren,lS. u, Sargans), I'. llri soll im Namen der V Orte den Kanfleutcn zu Mahland antworten, K. und^ ' lS. u. Baden). Z. (S. u. Thurgau), Ii. Bezüglich deö Streithandels zwischen Michael Weber von Zuglandammann Waser und einigen andern Personen von Nnterwalden wird den Parteien angezeigt,"l! man sie nächstem Tag anhören wolle, daß man aber lieber eine gütliche Verständigung zwischensehen würde Landammann Waser verantwortet sich befriedigend gegen die Anschuldigung, als habe