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September 1580,
5k>7.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lucern, 1380, 13 September (Dienstag vor Onieis zu Herbst).
ÄtaatSarcbi» Lucern Lucer». Absch, Bd. 3K. — Allgem. Absch, Bd. 5-tL. — Landesarchiv Schwyz.
lAuch im Landesarchiv Oswalden.I
Rathsbotcn: Lucern, Rochus Helmli, Schultheiß; Ludwig Pfyffcr, Ritter, alt-Schultheiß; NiklauSKloos, Venner; Sebastian Feer, Venner, U r i. Jost Schmid, alt-Landammann, Schwyz, Kaspar Aby-berg, Landammann. Unterwaldcn. NiklauS von Flüc, Landammann ob dem Wald; Johann WaltoRitter, Landammann nid dem Wald, Zug, Wolfgang Brandenberg, Ammann,
». Man hat sich hier versammelt, um sich darüber zu vereinbaren, was man dem französischen Llmbassador auf sein leztes „hizigeS" Schreiben antworten wolle. Nun eröffnet Junker Vallicr, vom Ambassador mit Creditiv hieher abgeordnet: In wenig Tagen werde das Geld in Solothurn anlangen undeine Pension bis Ende dieses Monats ausgcthcilt werden; in Folge der ernstlichen Verwendungen d<nAmbassadorö habe der König die entsprechenden Weisungen auch für Bezahlung der Hauptleute erthcilt.sei aber durch wichtige Geschäfte bisher an der Ausführung verhindert worden; es sei übrigens zu towarten, daß die Hauptlente sich alsdann nicht zu beklagen habe «werden, ES wird nun der Entwurfeiner Antwort an den Ambassador jedem Boten in den Abschied gegeben, damit jedcö Ort sich darnbnbcrathc, mit welchen Instruktionen man Gesandte nach Solothurn oder nach Frankreich abordnen wolloim Fall den im Schreiben gestellten Begehren nicht entsprochen würde. I». Auf den Bericht deö savohischc"Gesandten, daß der Herzog Emanncl Philibert am lezteu August gestorben sei, wird ihm geantwortet, daßman den Verlierst dieses tapfcrn, christlichen und hochbegabten Fürsten und Bundesgenossen, der den kcutholischcn Orten so viel Freundschaft erwiesen habe, herzlich bedauere, — Darauf wird beschlossen, dal»weil einige Orte nicht allein die „Jahrzeit" des Herzogs Karl, sondern auch in den lczten Tagen süss"die Todtenfeier, Siebenten und Dreißigsten für den Herzog Emanncl begangen haben, auch die übrigeOrte dieses thun sollen, indem dieses den katholischen Orten „zu mehrer Reputation, Anscheu und Z"besserm Willen" gegen ihren Bundesgenossen gereichen würde. Und weil zu besorgen ist, daß von Se>Eder Genfer und anderer seelischer Nachbarn für die Städte des jungen Fürsten und für die katholstäwReligion Gefahr erwachsen möchte, so verspricht man sich nicht wenig Erfolg, wenn die mitSavoycnt'Obündeten Orte durch eine Gesandtschaft oder schriftlich den jungen Fürsten begrüßen, ihm ihr Beill>auSdrüken und „trostlich zusprechen" würden, — Auch an Frciburg wird davon Mitthcilung gcw"^v. (S, u. Vier einietbirg, Vogt, übcrh.), «l. (S. u. Lauis). «. Uri meldet, daß der alte Deean von Urigeistlicher und weltlicher Obrigkeit die Bewilligung erlangt habe, daß seine alte Dienerin ihn pstO)^'dürfe, weil von beiden kein Aergcrniß mehr zu besorgen sei, Obschon man nun dem Deean nichts nnehrbares zutraut, so wird dennoch, damit sich nicht andere Priester darauf berufen können und im UngclMb'""bestärkt werden, beschlossen, er soll auf dem nächsten EaPitcl der IV Waldstätte seine Entschuldigung ^bringen, — Zng soll sich in Betreff Abschaffung des Concnbinatö nnd Reformation der Geistlichen ^nlieh entschließen, weil die andern vier Orte in diesen Punkten bereits einstimmig sind. k Dasdes „Gladi" (ClaudiuS) Studcr, Bürger zu Lueern, um Fenster und Wappen in seine neu eU'an-Wirthschaft beim Bad im Rothen bei Lueern wird in den Abschied genommen, K. Ungeachtet Korn »>