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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
708
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Februar 1580,

Unterthanen beider Religionen bisher in gutem Vernehmen mit einander gelebt haben, allerlei Neue-rungen vorgenommen, die gegen Bünde und Landfrieden seien und woraus leicht Zwietracht und Treu-nung entstehen möchte; da nun dergleichen fremde Legaten stets mehr Unruhen denn Einigkeit in derEidgenossenschaft angerichtet haben und da auf einem Tag im Jahr 1574 beschlossen worden, man wolle,wenn Ambassadoren oderLäzerherren" in die Eidgenossenschaft kommen, daraufhalten, daß sie nichts hc»u^lich unterhandeln oder iutriguieren, sondern auf allgemeinen Tagen ihren Auftrag vorbringen, so begehrensie, daß man diesem Legaten nicht gestatte, solche Neuerungen auf eidgenössischem Gebiet vorzunehmen,und daß man sich des Vaterlandes Frieden und Wohlfahrt lieber sein lasse, als einen solchen fremdenLegaten, der mit des Landes Verhältnissen nicht bekannt sei; sie bitten, diese Eröffnung, die sie in gntm'eidgenössischer Absicht gemacht, ebenso aufzunehmen; auö dieser und aus keiner andern Ursache haben nevor einiger Zeit einen Tag in Aarau abgehalten. Die Gesandten der sechs katholischen Orte nehmen diesenAnzug ad iuMruouduw. (Antwort der VII katholischen Orte auf diesen Vortrag der IV evangelischen Städte.Staatsarchiv Lucern: ReformationSaktcn). Ii.» (S. u. Freie Aemter). I. (S. u. Sargans). »»». fS. u. Baden),i». Es wird darüber gesprochen, ob nicht besser wäre, den Gotteshäusern wieder wie früher jährlichRechnung abzunehmen. «». Ans die Bitte des Herrn von Hallwhl waren lezthin Fenster und Wappr"in das neue SchüzeuhauS zu Sccngen bewilligt worden; Uri, GlaruS und Appenzell haben jedoch d>eihrigen noch nicht bezahlt.ES soll daher jedes Ort seine Boten auf künftigen Tag darüber instruieren,p. Herr vou Villa Nova, im Namen des Königs von Spanien, und die Herreu Jaquimet uudHauPmann Studier Benoht, im Namen der Frcigrafschaft Burgund, danken nach Ueberreichung ihrer Crcdcnz-briefe für die nachbarliche Fürsorge, welche die Eidgenossen zur Wohlfahrt, Ruhe und Einigkeit deiGrafschaft Burgund dieser haben angcdeihen lassen; sie berichten über Feindseligkeiten und Uebcrgufst,Beschädigungen und Bcraubungen, welcher sich die Franzosen seit einiger Zeit schuldig gemacht haben,und bitten dringend, die Eidgenossen möchten sich bei Erneuerung der Neutralität beim König vonFrankreich dahin verwenden, daß die Urheber dieser Feindseligkeiten bestraft und zur Entschädigung sn-gehalten werden, und möchten auch dafür sorgcu, daß in den Neutralitäts-Vertrag aufgenommen werde,daß die Eidgenossen gegen solche, welche die Neutralität brechen, der andern Partei beistehen werden,sie sprechen endlich den Wunsch aus, daß im Namen gemeiner Eidgenossenschaft zwei achtbare Männeebezeichnet werden, welche bei Pubtieicrung der Neutralität in Dülc und Dijon gegenwärtig sein sollen-Der französische Ambassador, dem dieser Vortrag mitgetheilt worden, meldet, daß der König bereitdie Neutralität mit der Grafschaft Burgund zu erneuern, daß er aber sich nicht dazu verstehen könne,daß der Herzog vou Aleneon und andere Fürsten königlichen Geblüts in derselben neben dem Könblgenannt werden, und daß er wünsche, die vorgefallenen Beschädigungen möchten gegen einander autg^hoben und vergessen werden; bezüglich des vorgeschlagenen ZusazeS zur Neutralität, so habe er kemeVollmacht, au derselben etwas abzuändern. Nachdem die burgundischen Gesandten bezüglich der Eut-schädigungSforderuug noch Einwendungen gemacht, sich aber endlich dazu verstehen, daß der bisherigNeutralitätSvcrtrag ohne Abänderung auf ueunundzwauzig Jahre erneuert werde, wird dem Landvog-zu Baden befohlen, nach bisheriger Hebung im Namen gemeiner Eidgenossen den Vertrag zu besiegelnNachdem daS leztcre geschehen, wird an den König ganz ernstlich und freundlich geschrieben, er n>e >für Entschädigung der betreffenden armen Burgunder sorgen. Den beiden Gesandten von Frankreich u>Spanien, die man dann auf das RathhauSin die vordere große Stube" eingeladen, wird zu Hsude