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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
693
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Oetober 1579,

372.

Couferenz der VII katholischen Orte.

Lucern 137!», 2!» Octvber

Dtaatöarcl»iv Lucern. Lucern. Absch. Bd. 420. Mgem. Äbsch. Bd. V. 340.

INucli in den Archiven Schivnz, Freiburg und Solotburn.j

Rathsboten: Luccrn. Ludwig Pshffcr, Ritter, Schultheis? und Panncrherr; Rochus Helmli, alt-^ultheiß; Sebastian Fccr; Jost Holdermeher, Sekelmeister, alle des Raths; Niklaus Haas, Raths-^chter, Uri. Johannes zum Brunnen, Ritter, Landaminann; bi. Planzer, des Raths, Vogt. Schwyz.Aajpar Abhberg, alt-Landammann; Melchior Bürgler, des Raths und Landvogt. Unterwaldcn. Mar-stuard Jmfcld, Landammann ob dem Wald; Melchior Lussi, Ritter, Landammann nid dem Wald. Zug.Hans Vossard, des Raths. Freiburg. Ludwig von Affrh, Schultheiß. Solothurn. Urs Rudolf,^akelii,elfter und des Raths.

^ Wegen der überall vorkommenden Bewegungen und Unruhen, ferner, weilverlaufenes Kriegö-lich im Sundgan, Elsaß und in andern angrenzenden Orten sammelt und Vorbereitungen trifft,s beabstchtige es nächstens einen Ucberfall zu machen, weil jedoch niemanden dessen eigentliche Absichtenakannt sind und Basel ihmDurchpaß und Munition gestattet" haben soll, hatte Lueern für nöthiggegenwärtigen Tag auszuschreiben. Nach Verlesung der eingegangenen Berichte und der AntwortRegierung von Ensisheim, wohin Lucern einen eigenen Boten abgcschikt hatte, ferner eines Schrci-"s von Zürich, sowie der Berichte der Gesandten von Freiburg und Solothurn, in Erwägung ferner, Basel dieses französische Kricgsvolk, Obersten und Hanptlcutc, schon lange in der Stadt geduldet,^a> Munition, Schiffe, Lebensmittel, Durchpaß und alle mögliche Uiiterstüzung gewährt habe und daß'' ^hhiiier von Basel ihr Anwalt und Faetor sein soll, daß ferner, wenn dieses Volk länger im Lande liegena, die ohnehin schon drükcndc Thcurnng noch größer würde, wird beschlossen, einen gemein-eidgenös-' -an Tag ans den 15. November nach Baden auszuschreiben. Auf diesen Tag sollen dann die Gesandten""t Vollmacht abgefertigt werden, nicht allein den drohenden Gefahren wirksam zu begegnen, sonder»um Basel sein troziges Benehmen zu verweisen und ihm vorzustellen, wie sehr sein Handeln dieUgen Orte gefährde, und es zu ermahnen, sich dieser fremden schädlichen Leute, denen es mit Hülfe,Vorschub leiste, zu entschlagen. An Zürich wird geschrieben, es soll Glarus, Schaffhausen'Appenzell von dem ausgeschriebenen Tag unverzüglich in Kenntnis! sczcn; Solothurn soll Batet zum^ ^ch benannten Tags einladen und den Bischof von Basel ersuchen, stKs über alles zu berichten.

Das Ge>nch des Hans Seiler, Wirth zu Scmpach, um Fenster und Wappen in sein neu hergestelltesAra^^^ rekoroinlnin genommen, v. HS. u. Thurgau). «l. Der päpstliche Nuntius ^ohann

Bischof zu Vercclli, hält einen Vortrag in Betreff der Reformation der Geistlichen, beion-aber über Abschaffung des Beischlafs der Geistlichen, über die Clausur der Franenklöster, n. a. m.;'"sldet, wie der Papst eine Pfründe zu Novara, die 1t)9l) Kronen jährlicher Einkünfte habe, dem cid-^"iPischen Eolleginm zu Mahland incorporicrt habe; er bittet und ermahnt endlich, die VII Orte möch-^ vbbenannte Punkte gemäß den Beschlüssen des tridcntinischcn Eoneilinms und als gehorsame Kinder^ Glieder der katholischen Kirche halten. - Nach Anhörung der Instructionen jedes Orts wird dieweil von der Priestcrschaft niemand erschienen ist, um Antwort zu geben, all iimtrnvnllum ge-