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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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671
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Octobcr 1578,

67 t

5S2.

Gemein - eidgenössische Tagsaznng.

Vadcn. 1.378, ?». October sDonstag vor St. Dionys).

Staatsarchiv Lncern. Allgcin. Absch. Vd. V. l4!>.lAuch in den Archiven Zürich, Bern, Schwyz, Obwalten, Glarus, Freibnrg, Solvtbnrn nnd Aaraul.

Gesandte: Zürich. Hand Kambli, Bürgermeister; Hans Keller, Obmann, des Raths. Bern. Bern-hard von Erlach, des Raths. Lueern. Lildwig Pfhffer, Ritter, alt-Schultheiß. Uri. Peter von Pro,^t-Landamma»». Schwhz. Christoph Schorno, Landammann. Unterwalden. Marguard Jmfcld, alt-^"daininann o b "dein Wald; Wolfgang Zclger, Landammann nid dem Wald. Zug. Kaspar Merenberg,^ Raths. Glarus. Melchior Hässi, alt-Landammann. Basel. Franz Rechbcrger, des Raths. Frci-^'kg^ «udwig von Affrh, Schultheis;; Paneraz Wild, Sekelineistcr und des ÜlathS. Solothurn. Urs^Ury, Schultheiß. Schaffhanscn. Dietcgcn von Wildcnbcrg, Bürgermeister; Hans Konrad Mcher,^^-Vurgermeister. Appenzell. Joachim Meggeli, alt-Landammann.

Lueern eröffnet: Es habe sich veranlaßt gesehen, gegenwärtige Tagsazung auszuschreiben, weil es^'erläsiige Berichte erhalten, daß französische Truppen in die Grasschaft Burgund eingefallen seien, ci-"hse Ortschaften geplündert haben und sich nun in derselben befestigen, was wider die Neutralität sei,welche Vermittlung der Eidgenossen zwischen dem Hcrzogthnm nnd der Grafschaft Burgund auf-suchtet worden, ferner weil die Grasichaft mit den Eidgenossen durch Erbeiuung verbunden sei und ein^siuss dieselbe auch den Eidgenossen Nachtheit bringe. Nach Anhörung der Gesandten von Bur-und jener des Königs von Spanien beantragt Bern, daß man, bevor man diesen Gesandten einewort anheile, auch den Balthasar von Grissach anhören möchte, den der König von Frankreich dieserwegen hiehcr geschikt habe. Derselbe übergibt seine Creditive, sowie seinen schriftlich abgefaßten

^ Nach dessen Ablesung berichten Lueern und Unterwalden, daß sie Gesandte im Namen der XIII»ach Burgund (Berichte der Gesandten R. Helmli und M. Lussi auö Burgund; «t. «I 16. Oktober.Lueern: Samml. der nicht gebnnd. Absch.ch und wenn uöthig, au den König von Frankreichdi/ Bruder, den Herzog von Aleueou, abgeordnet haben, indem es dringend nöthig sei, die in

^Guifschaft eingefallenen Franzosen aus dem Land zu bringen.Da jedoch die Gesandten der anderndarüber zu beschließen ohne Vollmacht sind, wird es in den Abschied genommen. Den's"" tischen spanischen Gesandten wird Gruß nnd geneigtes Erbieten verdankt mit der Bemerkung,ffueu, ir Falk die beiden eidgenössischen Gesandten nichts ausrichten könnten und das französischefernere Feindseligkeiten verüben sollte, dann freistehe, eine gemein-eidgenössische Tagsazung ansteil auszuschreiben, ans welcher die eidgenössischen Gesandten mit Vollmacht bezüglich dcS verlang-

zufw sich einfinden werden. Mit der Verantwortung des Königs von Frankreich gibt man sich

zu ^ entschuldigt, indem man hinlänglich einsieht, daß er alles anwende, das Uebel

tc>, er wird aber ersucht, dafür zu sorgen, daß in Zukunft die Grafschaft Burgund unangcfoch-

^ube. A». Basel bringt folgende Beschwerde vor: Auf lcztcm Reichstage zu Rcgeusburg sei eineTürkensteuer und Hülfe beschlossen und ihm sowohl als der Stadt Mühlhausen von Kaiserh/^^I auf Betreiben des KammcrproenratorS zu Speyer unter Androhung der Acht die Aufforderung"sch'kt worden, auf eine bestimmte Zeit zu erscheinen und die Türkensteuer, welche sich für ihren An-