gfjg September 1578,
Ritter, alt-Landammann und Pannerherr nid dem Wald, Zug. Haus Nußbaumer, des Raths, Haupt-mann, Frei bürg, Franz von Affrh, Schultheis;; Johannes von Lauten, genannt Heid, Ritter, alt-Schnlt-heiß; Peter Krnmenstol, Bürgermeister; Franz Gnrnel, Stadtschreiber,
». Der savohische Gesandte, Herr von Jakob, mittheilt die Antwort des Herzogs (vom 4, August)auf das Schreiben der V Orte (vom 16. Juli) bezüglich des noch unerledigten Streithandelö zwiM»ihm und Frciburg, damit man sich darüber berathcn und sodann auch die Frage über Besieglung dcSBündnisses erledigen könne. Nach Verlesung dieser Antwort, worin der Herzog erklärt, daß er wegender bcsondcrn Freundschaft der katholischen Orte gegen ihn, sowie wegen der großen Hoffnungen, die ervon diesem Bündnis; hege, ans alle seine Ansprachen an der Grasschaft Nomont gänzlich verzichte unddie Gesandten der katholischen Orte zur Besieglung dcS Bündnisses auf den 1, September in Turinerwarte; nach Anhörung sodann des Vortrags des savohischen Gesandten, in welchem dieser die Znne>'gung des Herzogs zu den katholischen Orten näher erläutert, die freiwillige Vcrzichtlcistung desselbenauf Romont bestätigt und die Bitte stellt, die katholischen Orte möchten ihre Gesandten zur Besieglungdeö Bündnisses nach Turin senden; endlich nach Anhörung der Voten FrciburgS, welche skia' die vieleMühe danken, die die katholischen Orte dieser Sache wegen bisher gehabt haben, und auf die Versicherungdes Gesandten hin, daß bei der Besieglung des Bündnisses die Abtretungsurkunde über Romont unddie andern savohischen Landschaften, die Freiburg seiner Zeit in Bcsiz genommen habe, ihnen wc>deübergeben werden, verdankt man freundschaftlich den Gesandten von Frciburg ihre brüderlichen Gest»'nnngen. Dem Herzog wird in einem Schreiben für die gnädige Willfahrung, betreffend die Abtretungvon Romont an Frciburg, gedankt mit der Bitte, die versprochene „Quittung" in bester Form ausfertigenzu lassen. Endlich wird dem savohischen Gesandten für seine vielfältigen Bemühungen bei dicjcm Eeschäft in verbindlicher Weise der Dank ausgesprochen, — Und da nun alles zum erwünschten Ziele iEdiehcii ist, also daß kein Hindernis; mehr obwaltet, so sollen nunmehr die zur Besieglung bezeichnenGesandten nicht länger säumen und sich bereitmachen, auf den 25, September in Turin einzutreffen,die Besieglung dcS Bündnisses mit dem Herzog daselbst vorzunehmen, k». Die Gesandten der ^sprechen gegen die von Frciburg ihr Bedauern anS über die in Frciburg herrschende Pestilenz und vndie Gnade GotteS an, daß er diesen Jammer lindern und die Krankheit hinwegnehmcn möge; dagech'drüken sie ihre innige Freude darüber aus, daß endlich die Anstände mit dem Herzog von Savohcn,einem so erwünschten Ziele gelangt seien, «. (S. u. Thurgau). «I. Den nach Savohen abzuordnenGesandten soll der Auftrag mitgegeben werden, sich für die Kanflcute Rotmund von St, Galle»Herzog zu verwenden, damit deren vcrarrcstierte Waaren freigegeben werden, «. Jeder Gesandte stan seine Obern referieren über das vertrauliche Schreiben und Anerbieten (2-1, August) des Grast>Hannibal von HohenemS an die VII katholischen Orte auf die Bcglükwünschnng, welche man ihm d»^Ritter Roll von Uri hatte ausrichten lassen, und in Betreff der zwei eidgenössischen Fähnchen,
Dienst zu geben anerboten hat, sowie darüber, was man ihm darauf geantwortet, t. Da dieses >das Gctraide ziemlich wohl gerathen ist, so soll jedes Ort auf seinen Wochenmärkten genaue >lnführen, das; kein Wucher oder Fürkauf getrieben werde; besonders Uri soll das angemessene vo> e ^
das Aufkaufen, Aufschütten und den Wucher mit Gctraide düb- '> ES wird daran erinnert, denen von Horw für jedes Fenster u
Gescllcnhaus 8 Krön, zu bezahlen.
UcbrigenS werden Maßregeln gegen das Aufkaufen, Aufschütten und den Wucher mit Gctraide düb-jenseits des GebirgS besprochen. K'. ES wird daran erinnert, denen von Horw für jedes Fenster u>