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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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659
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Juli 1578, sjgs,

CCsandtc, dem diese Beschwerde Freidling mitgetheilt worden, stellt in Abrede, daß er die verlangte Ab-Ettling von Romont so bestimmt verheißen habe. Nach langer Verhandlung über diese» Anstand gibtBiburg endlich die Erklärung ab, daß eS,. wenn man ihm die gewünschte Qnittanz über die Abtretungdttschaff^ dann ohne weitere Einrede mit den andern katholischen Orten Gesandte zur Bcsieglung desBündnisses schiken werde, Es wird daher an den Herzog darüber geschrieben (16, Juli) und die^ache in den Abschied genommen, I. Da verlautet, daß Junker Baltbasar von Grissach, des KönigsFrankreich Dolmetsch, dieser Tage zu Bern vorgebracht habe, der König wünsche sich mit Bern be-^glich Beschirmung der Stadt Genf zu vereinbaren und wolle dagegen das von Bern in Besiz genom-^»e savoyischc Gebiet auch in Schirm und in den ewigen Frieden aufnehmen, wünsche aber, daß Berndie von Frciburg, Solothnrn und Wallis zur Mitwirkung vermöge, und daß Grissach ferner den^öiiig über seine Absichten ans Genf entschuldiget habe, wird Grissach, da er gerade in Lueern anwesend'Ü, in die Versammlung eingeladen und darüber angefragt. Er versichert nun, daß er in Bern nichtsAnderes vorgebracht habe, als den König in Bezug auf seine Absichten auf Genf zu rechtfertigen *)Antwort wird als befriedigend angenommen, K. Jedes Ort soll seine Meinung darüber, ob manWiedertäufern in den Freien Aemtern etwas von dem ihnen eonfiscicrten Gut herausgeben wolle,möglich nach Luecrn schiken, damit dieses die Antworten an Zürich mitthcilen kann; im übrigenP die Mehrheit der Ansicht, denselben nichts zu verabfolgen. I». Die Beschwerde LneernS, daß KasparNied zu Wolfenschießen den dem Barfüßer Kloster zu Lueern schuldigen ZinS nicht bezahlen wolle,ü>rd dem Landammann Lnssi in den Abschied gegeben, I. Da der Bericht eingekommcn, daß eine bedcu-k»de ^-nmmc französischer Gelder in Lhon angelangt sei, so will man mit der Abordnung einer GesandtschaftFrankreich noch zuwarten; Uri erklärt dagegen, daß eS auf den t, August seinen Gesandten abschikenü^'dc, Wcsil einseitiges Vorgehen für die Sache nur hinderlich hält, wird llri ersticht,

' "icht zn sondern und sich noch ein wenig zu gedulden, indem man, wenn das Versprechen abermalsgehalten würde, dann gemeinsam Gesandte schiken werde. Die zn Baden entworfenen Briefe anKönig und an andere Herren werden angenommen, aber etwas verschärft, (Schreiben der IX Orte anCardinal von Birago, Großeanzlcr des Königs von Frankreich und Polen; an den französischen^bassador Pomponius von Bellviüre; an den König von Frankreich, ü, ,1 15, Juli - Staats-archiv Luecrn, Absch, Bd, V. 116125), Ii. (S, », Lauis). I. (S. u, Vier ennetbirg. Vogt, übcrh,), i». Dem^kelmcister Holdermeyer von Lnccrn, der gegenwärtig im Wallis eine Badeeur macht, wird anbefohlen^ür zu fortan, daß der Abschied und die ReverSbricfe über den BnndeSschwnr im Wallis, die nicht^ü'tig abgefaßt worden sind, in Nichtigkeit gebracht werden, i». ES werden einige Schmähschriften und'rder wider den katholischen Glauben und die geistliche Obrigkeit aufgelegt, welche neuerdings in Zürich,rni und Basel gedrukt und in den katholischen Orten verbreitet worden; Lueer» hat dieser Tage einenrikäufer solcher Schriften gebührend bestraft und die vorgefundenen Bücher vor dessen Augen am^Ugey verbrennen lassen. Da solche Schmähschriften nun den Verträgen, dem Landfrieden und den^erholt darüber erlassenen Abschiede» entgegen ist, so wird eS in den Abschied genommen, damit jedes

, . s Iten worden nnv ist war gsin. daß diser fürt»,; allst

') lstsa. sagt in einer Randbemerknng bei: Hie Mavestät Ar Statt Jenff in schirm genommen

5" Bern bescherendas bat sich erscheint, dann Im nächst n ^ WiA-rstil im Werck erzeigt.^ -in »erstend.nnß mit Jr° amacht, vnd stnd allst dir Reden