Januar 1578,
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331.
Tagsazlmg der XIII Orte.
Baden. 137«. 12. Januar
Staatsarchiv Kucer». Allgem. Absch, Bd, r, I, Staatsarchiv Zürich. Absch, Bd. t27, kol, 2lr, Archiv tSlaru».
>Auch in den^Archivcn Bern, Schwvz, Solothurn und Aaran.I
^ Gesandte: Zürich. Hans Kambli, alt-Burgermcister; Konrad Escher, Sckclmcistcr undZdcö Raths.^ er», Beat Ludwig von Mülincn, Schultheiß; Niklauö von Grafenricd, Sckelmcister und des Raths,^"cern, Ludwig Pfhffcr, Ritter, Schultheiß; Niklaus Kloos, Venncr und des Raths. Uri, Johann^ Brunnen, Statthalter; Werner Käs, des Raths. Schwhz. Hanö Gasser, Landammanu; KasparK'crg, alt-Landammann. Unterwaldcn. Marquard Jmfeld, alt-Landammann ob dem Wald; HeinrichUri, Landammann nid dem Wald, Zug. Hans Müller, Stadtschreiber, Glarus. Melchior Hässi,^ldanimann; Ludwig Wichser, Statthalter und des Raths. Basel. Werner Wölfli; Franz Rechbcrger,e des Raths. Freiburg. Haus von Lantcn, genannt Heid, Schultheiß. Solothurn. Stephanchwallcr, Venner und des Raths. Schaffhauscn. vi. Hans Konrad Mcher, Bürgermeister; Dictegen" Wildcnbcrg, genannt Ringk, alt-Burgermcister, Appenzell. Joachim Mcggeli, Landammann,
Anläßlich des Zuges deö Herzogs Casimir mit seinem Kriegsvolk durch das Elsaß unddieGraf-Burgund nach Frankreich war auf Begehren Basels ein „freier und gemeiner Auszug" nicht allein inuiid^^"' sondern auch bei den Zugewandten nnd den Unterthancn in den gemeinen Bogteien dicß-EnscitS des Gcbirgs veranstaltet worden; da nun aber dieser Auszug wegen Länge der Zeit lüken-geworden ist, so hatten die VII katholischen Orte auf dem lcztcu Tage vorgeschlagen, diesen Auszugin, ^ erneuern, indem dieses den feindlich Gesinnten nicht wenig Respekt einflößen würde. Es wird"ber beschlossen, es bei dem Auszug bleiben zu lassen, den jedes Ort für sich selbst anordnet, soweitdie Polmer und Fähnchen betrifft und insofern cS die ganze Eidgenossenschaft oder ein einzelnes Ort^ die Verbindlichkeit zur Hülfclcistung berührt, — Die VII katholischen Orte begehren sodann in gutergonössischer Wohlmcinung, daß man sich erkläre, ob die Eidgenossen, wenn in Zukunft fremde TruppenDurchzug durch das Elsaß und Burgund, welche Länder ihnen durch Bündnis: und Erbeinung ver-rcn / Zugleich ihre „Brodkasten" seien, nehmen und diese Länder verwüsten würden, dieses mit ih-" Auszug und ihrer Kriegsmacht wehren wollen, nachdem sie alle andern Mittel erschöpft. — Diese^stge wird :>«! imUrnoiuIuiii genommen, I». In Betreff der Frage, ob man den Bettlern, Gcnglern' Landstreichern Bettelbriefe ausstellen wolle oder nicht, wird beschlossen, cS wie von Alters her blci-^ Zu lassen, weil mit solchen Bettelbriefen viel Betrug verübt wird. Jedes Ort soll daher, weil dieseArmen das Brod vor dem Mund wegbetteln, die geeigneten Maßregeln gegen sie treffen, sie^ ^ssen und aus dem Land verweisen, e. Solothurn macht Anzug, daß man auf sein Ansuchen Fensters^, ^ D)rtc Ehrcnwappcn in sein Rathhans zn schenken versprochen habe, und legt die „Visierung" die-Wappen zur Einsicht vor. Man vereinbart sich nun dahin, daß jedeö Ort beförderlichst nach Solo-vi melde, wie cö sein Wappen haben wolle, DaS Gesuch des Oberst Wilhelm Tuggincr, genannt^ich, Hein Solothurn um Fenster mit den Wappen der Orte in sein schönes neues HauS zu Solothurnin den Abschied genommen, «. Der burgundischc Gesandte, Hauptmann Seudicr Bcnoit von"^0'g>lan," vermeldet des GubcruatorS, Grafen von Champlhte, und des Parlaments zu Düte Gruß,