August 1576.
SOI.
Dritthalbörtische Jahrrechmmg.
Bellenz. 137k, 2^. Zlugust (auf Bartholome).
La»deSarchiv Schwyz.
Voten: Uri. Beat Hofcr, des Raths und alt-Commissär zu Bellenz. Schwhz. Gilg Büeler, desRaths. Nidwalden. Niklaus Odcrmatt, des Raths.
Man sehe das Verhandelte im Abschnitte HerrschaftSanZelegenheiten:
^ellenz, Bollenz n»d Riviera. «. - I. Art. 330 - 338
302.
Confereuz der V katholischen Orte.
Lucern. 137t», Ä September.
BtaatSarciiiv Lucern. Lucern. Abschied. Bd. '2t8. — Akten : Savoyen.
Rathsboten: Lucern. NochuS Hclmli, Schultheiß; Niklaus Kloos, Vcnncr; Niklaus Schall; Jost^ckhart, Rathsrichter, — alle des Raths. Nri. (hat den Tag nicht besuchen wollen). Schwhz. Johannes^"iser, Landammann; Dietrich An(Jn) der Halden, Ritter, alt-Landammann. Unterwalden. Andreaschönenbühl, Landammann ob dem Wald; Johannes Wascr, Ritter, Landammann und Panncrherr nid
Wald. Zug. Wolfgang Brandenberg, des Raths.
«.» Gegenwärtige Tagleistung ward hauptsächlich angeordnet, um sich in Betreff der Erneuerung^ Bündnisses mit Savohen zu vereinbaren. Lnccrn hatte das Bündniß durch Beschluß vom 27. Au-Rsst angenommen; ebenso Unterwalden ob nnd nid dem Wald; in einigen Orten aber erheben sich^Gierigkeiten, wcßhalb Unwillen und Zwietracht zwischen dem gemeinen Mann und den Obrigkeitenbesorgen ist; Uri hat diesen Tag nicht besuchen wollen; Schwhz bleibt bei dem Bescheid, der von der"ndsgeineinde ^rthcilt worden; Zug hat Auftrag anzuhören und zu referieren. Und nachdem nun diel"her darüber ergangenen Abschiede zu Baden nnd zu Luecrn, die Antwort Freiburgs auf das Aus-üeiben, endlich die Gründe, welche Lneern nnd Unterwalden bei Annahme des Bündnisses geleitet haben,^gehört worden, und nachdem die Gesandten von Lucern noch mündlich auseinander gesezt, daß zu erwar-^sci, es dürften die Unterhandlungen Freiburgs und Solothnrns mit der Stadt Genf dadurch abge-^ochcn werden, und wie man nicht übersehen dürfe, daß man für den Fall der Noth sich um Hülfe und^tnng umsehen müsse, wie schon zu Gersau und auf andern V- und Vll-örtischcn Taglcistungen an-^annt worden, wird alles vorgebrachte „mit ernstlichen thrüwen" in den Abschied genommen. Uri^ben diese Verhandlungen mitgethcilt. Luecrn wird schließlich beauftragt, an Freibnrg zu berichten, daßfüglich mit Savohen aus erheblichen Gründen noch nichts habe vorgenommen werden
"'uien. Es wird eine Zuschrift des spanischen Gesandten Pomp, vom Kreuz in Betreff der admiralischenUeinodien verlesen. Man erachtet es jedoch für besser, die Sache auf einem gemein-eidgenössischen Tagbehandeln, sich inzwischen gehörig vorzubereiten und dann auch die Kauslente dahin zu bescheiden,k'u (Panischen Gesandten wird geantwortet, er möchte sich nach einem Käufer dieser Kleinodien um-^ben und darüber berichten, damit der Verkauf angeordnet werden könne, v. In Betreff des glarner
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