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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
608
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ttW August liäW.

Grafschaft Rontnbnrg mit allen Rechten und Gerechtigkeiten, wie sie selbe besessen, der Frau Fohanna vonHochberg und deren Nachkomme» übergeben haben, woraus erhellt, daß damals die Oberherrlichkeil über dieHerrschaft Valendys ohne Einspruch zur Grafschaft Neuenbürg gehört habe, endlich in Betracht, wie Herr vonManiqnet sowohl das Ausbleiben des Grafen von Avy und die Ausflüchte dessen Gemahlin, als der FrauGräfin von Ehallant trozigcn Brief tv, 12. April» an Bern genügend widerlegt hat, und nach Verlesung alluauf diesen Handel bezüglichen Aktenstükc, wird folgender Spruch erlassen! Weil der Graf von Avy »udseine Frau, die Gräfin von Ehallant, nach Ableben ihres SchwäherS und Vatcrö, des Grafen Reinha>dvon Eballant, die ganze Herrschaft Valendys eigenmächtig sich angeeignet haben, gestüzt auf einen ve^meinten Kauf zwischen Graf Reinhard und einem Propst zu Valendys, Elaudc Eollicr, ferner weil sie diechHerrschaft der Herzogin von pongneville und ihren Kindern widerrechtlich vorenthalten, das Pesten nach altemHerkommen zu empfangen sich geweigert, ihren rechtmässigen Bcsiz nie erwiesen und auf alle Weste denHandel in die hänge gezogen haben, und weil der Graf von Ehallant im Jahr lW! das pehen de»Obcrberrlichkeit Valendys wiederum empfangen und weil Graf Reinhard von Ehallant im Jahr lnst^ chNeuenbürg persönlich als ychenmanu bei den I V Städten gesessen und den Eid des Gehorsams seinen Obe>Herren geleistet, weil endlicb der Graf und die Gräfin von Avy durch ihre Ausflüchte an der Versclstelpnng des Handels allein schuldig sind, während die Herzogin stets das Recht oder gütliche Unterhauslnng anerboten und gemäß Bnrgrccht um Beschüzung bei ihren Freiheiten und Rechten angehalten ha-,so soll die streitige Oberberrlichkcit der Herrschast Valendys samml allen Rechten, wie sie die Eidgenosse»l5>2ll übergeben haben, znr Grafschaft Neuenbürg gehören und demnach die Frau Herzogin von hong>^ville samml ihren Kindern dabei geschüzt werden: wenn der Graf und die Gräfin von Avy dielennicht annehmen nnd das Recht anrufen wollten, so wird die Herzogin von pongncville gemäß ihres w>o

dcrholtcn Erbietens gebührende Antwort geben. I». Auf eine eingereichte Supplieation des Herrn d >->

tiers, Bevollmächtigten des Grafen Joseph von Tonrnielle nnd dessen Frau Philiberta von Ehallant, w>ubeschlossen: Weil die Vollziehung des Urtheils, welches der Graf von Tonrnielle im Jahr lsill znNe»m'bnrg wider den Grafen von Avy erlangt hatte, auf Ansuchen Berns eingestellt worden, bis über ^streitigen SouveränctätSrechte entschieden sei, und weil nun am heutigen Tag die Oberhcrriichkcit übedie Herrschaft Valendys der Frau Herzogin von pongueville und ihren Kindern, als Besizcrn de> ^schast Neuenburg, kraft des BnrgrechlS zwischen ihr nnd den IV Städte» zugesprochen worden, svkenne man die Frau Herzogin nnd deren Kinder als ordentliche Richter über die spänige AistPvaebk ovoErbschaft der Herren von Tonrnielle nnd Avy auf die Herrschaft Valendys und erwarte znverfichi > >daß erstere als Obcrherren ihnen beförderlich gut Gericht und Recht halten werden.

maß weichen, Graf Lohann zu 'Aarberg, Her,' zu Valendys, das Lehe» von Graf Lohann von Freiburg und Nenenbn>!lptängi. Bertrag v. 22. Februar li>2tl zwischen dem Bischof von Basel und den Eidgenossen, durch welchen anSgcit" ^w,re, daß die Burg Valendys samint der dazu gehörigen Landschaft mit der ober,, GerichtSherrlichkeit über da?

Stok und Galgen »nd dem Meyengcricht sammt dem halben Thcii des Val-de-Ruz u s. w. der Grafschaft NeuenbuG 'hören sollen. Urkunde v. t-M, durch welche Graf Reinhard, der leztverfforbeue Herr zu Valendys, das LehenEidgenossen, die damals die Grafschaft Neuenbürg besessen, empfängt nnd leztere als seine Oberherren anerkennt.