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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
606
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August 1570

sezt der Landvogr im Poggenburg den RecklStag gegen Goldknopf und Holdcucr von Glarns wegenihrer Halterungen gegen die katholische Religion und den Landfrieden auf den 2l. August nach Licklenltcigan; demnack werden Lueern und Sckwhz beauftragt, ihre Gesandten auf diesen Tag dahin abzuordnenund inzwischen sick bei Frcibnrg und Solothnrn zu erkundige», ob sie in dieser Sache zu den ^ Ortenstehen wollen 'An GlarnS wird gescl,rieben, es »röchle die beiden Beklagten znm Reckt halten. Ter Abtvoir St. Gallen, auf dessen Gebiet die Sacke vorgefallen ist, wird ebenfalls ersnckt, auf dem Rechteckigzu den katholischen Orlen zu hallen. Tie Gesandten werden schließlich angewiesen, sich in keine weitereUnterhandlung mehr cinznlassen, sondern fest dem Rechten nachzugehen. Lucern macht die Anzeigtdaß es morgen eine öffentliche Warnung in Betreff der italienischen Panliner-Mönchsköpfc oder Leuenplapparte und Langhälsler erlassen werde: es berichte deswegen darüber, damit man sich darnach zu uck

ten wisse. «I. (S. n. Sarga»s>. (S. n. Thurgau). f. Räch Berlesnng des IahrrccknnngS -Absckicdcs

hinficktlick derer von Renenbnrg lind Mnblhaiisen und in Erinnerung jenes dringende» Bittlckrcibens,welckes die von Mühlhansen im ^cahr l'iill, nachdem sie mit den andern Rcugläubigcn gegen die lall»llisckcn Orte gezogen waren, an leztcre erlassen hatten, wird nun für besser erachtet, die an selbe »»5Bern vorgeschlagenen Schreiben zu uiilcrlassen und den Handel wieder an die Obern zu bringen, da»»tsick diese mit allem Grnst berathcn, was in Betreff Renenbnrgs zu thnn und was mit denen von Rl»i"Hansen und andern ihresgleichen, die so frevelhaft wider die Bünde, wider den Landfrieden und w>de>ihre eigenen Briefe bandeln, durch Gesandle oder sonst zu reden sei. Hingegen läßt man fick gefalle»,daß die andern Schreiben an den König von ,Hankreick «Iii. Juli und 2V. August), an die König'"Mutter, an die Herzogin von Longneville <7.Angnst) und an die Markgräfin von Rötteln mit Befordernng in der VII Orte Rainen ansgeferligl und erlassen werden. K. An den französischen Ambaiiadmin Solothnrn wird mir allem Gruft geschrieben, er möchte hinsichtlich der ausstehenden Pensionen n»dKricgSzahlnngen beförderlick eine Grklärnng geben, auf wann man die Bezahlung sicher erwarten tön»',indem man sonst genöthigt wäre, den Handel an die höchsten Gewalten zu bringen; mit seiner leztln»gegebenen Antwort könne man sich nämlich nickt zufrieden geben. ZndeniZwird die Sacke zu nähr"''Berarbung, was weiter zu tön» sein möchte, in den Abschied genommen. I». Bezüglich deradmiralihlw"Kleinodien, welche beim spanischen Gesandten Pompejus vom Kreuz in Uri liegen und laut des Abl^'^^zu Traden den VII Orten übergeben sind, wird an den spanischen Gesandten und an die Kanflente > ^Basel geschrieben, sie möchten sick mir einander verständigen, damit die Kleinodien so bald möglichkann und dann dem Schultheis; von Mülinen von Bern seine Ansprachen daraus bezahlt werden o"zwischen soll jedes Ort in ernste Beratbnng ziehen, was man zu gelegener Zeit mit Bern dieier n»b>gen Handlung wegen spreche» wolle. Ii. Schultheiß Heid «von Lauten) von Freiburg berichtet, wie c>seinen Auftrag an Pfalzgraf Gasimir in Frankreich und an die Regenten in Burgund ausgerichtet habeIt.. Dem Schultheis; Helmli von Lneern, der in einigen Tagen anderer Geschäfte wegen sick ^lotburn begeben wird, wird anfgelrage», denen von Solothnrn zu berichten, warum die katholische»^gegenwärtige Konferenz ausgeschrieben habe», was hier zwischen Freibnrg und dem Herzog von savvh^verhandelt, ferner was an den französischen Ambaffador bezüglich der ausstehenden Pensionen undansprachen geschrieben und was sonst »ock in Sachen, welche die VII katholischen Orte berühren, vei ^delt worden, und es gleichzeitig zu bitten, darüber nickt »»willig zu werden und sich von den k»scheu Orte» nickt zu sondern, im Fall dieff das Bnndniß mir dem Herzog von Savohe» annehme»