Juni >575.
Zilien aufgerichtet habe; er bitter um die Erlaubnis!, dergleichen anch l» der Eidgenossenschaft aufrichten
dürfen und, wenn sie als vorthcilhaft befunden werden, um Ausstellung einer Bescheinigung darüber.
Wird all roloroullui» genommen, I. Abgeordnete derer von Thalwbl am Zürichsee bitten um Fenster mitder Orte Ehrenwappen für ihre zu erneuernde Gescllcnstubc.—Das Gesuch wird all in^truonllum gcnom>»en. Ii. sS. u. Thurgau). I. und in. (S. u. Rheinthal). «» >S. u. Thurgau). «». Lairdammann Imfcld^on Unterwalden bittet um Fenster in das neue SchüzenhauS daselbst uiid in die Häuser des pandamManns Wascr und des Felix Burrach. — Wird all in.^lrnonllnm geirommen. p. Der französische A »Ibasiador, Herr von Hantefort, übergibt eine Zuschrift seines Königs (Paris ldi. Mai» und meldet, daß der-lelbe die nach Frankreich geschikten Gesandten mit besonderer Freude empfangen habe, das; er ftir ihre^ttnühnng und Sorge um Herstellung der Ruhe und Einigkeit in seinem Reiche verbindlich danke, daß^ bitte, die Eidgenossen möchten in dieser ihrer geneigten Gesinnung gegen ihn anch fernerhin verhar-lG, daß er dagegen alles zu thun versichere, was zur Erhaltung der Eidgenossenschaft gereichen möchte,^iese woblwollendcn freundschaftlichen Znsicherungen werden angemessen verdankt. «Z. Die GesandtenIX mir Frankreich verbündeten Orte mahnen den Ambassador an Bezahlung der zwei verfallenen'httistoiwn und um Bezeichnung des Tages, an welchem die Ausbezahlung erfolgen werde; ferner beschwe-sie nll», das; man die in französischen Diensten befindlichen Truppen also streng brauche und dazu noch^»leiben den ausstehenden Sold nicht bezahle. — Der Ambassador entschuldigt den König mitZMangelGeld, kann nichts sicheres versprechen, will aber allen möglichen Fleiß anwenden, daß die Zahlung er^lge; or gibr zu, daß es allerdings wahr sei, daß der Mannschaft etwas Sold ausstehe, versichert aber,"h der König Anordnungen getroffen habe, damit derselben Brod, Wein und andere nothwcndigc Rah^'ng zugeführt werde; ja er glaubt annehme» zu dürfen, daß ihr nun auch Geld gegeben worden, weilMan Languedoc herunter führe. — Es wird für die Bezahlung als Termin Ende August
^itgesezr >. Basel beschwert sich über Neuerungen, »reiche die österreichische Regierung zu Enstshcim in^ug auf hjf den Niederlanden »lach Italien und umgekehrt transitierendcn Waarcn an dortigenHollstätten eingeführt habe, durch welche die Kauflcute genöthigr werden, andere Straßen zu suchen.Weil dieses nun den die ennctbirgischen Vogteien regierenden Xll Orlen, besonders aber den drei OrtenSchwbz und Unterwalden an ihren Geleiten und Zöllen zu bedeutendem Rachthcil gereichen würde,wird an den Erzherzog von Oesterreich und an dessen Rath H. Melchior Heggcnzer geschrieben, eSlochten diese neuen Zölle wieder aufgehoben und schriftlich darüber geantwortet »Verden.— Wird nll in-
in den Abschied genommen. «. (S. n. Lauis). I. Abgeordnete der Gemeinde Znl, im Oder^ugadin berichten über ihren Rechtsstreit mit der Gemeinde ob Fontana Mcrla und die darüber cr-üangeiitn Urtheile, über die gehabten großen Unkosten und über die Drohungen und Gefahren, denenIw »tets ausgesezt sei, indem diese kein Buirdesrecht, kein Urtheil, keinen Eid respektiere, und bitten umund Hülfe. —Die Klage wird in den Abschied genommen, weil man darüber keine Instructionen^haften bar. Daneben wird an gemeine IU Bünde und besonders an Bürgermeister und Rath der wtadt^hiir geschrieben: Sic sollen die Gemeinde Zutz bei ihren Freiheiten, Gerechtigkeiten, Urtheilen n. dgl.^üizen und der Gemeinde ob Fonrana Merla ihr unbegründetes Beginnen und ihre Halsstarrigkeit^weisen und, was sie zu thun gesonnen seien, binnen Monatsfrist an Zürich berichten, damit man sichiwr das fernere Verhalten auf künftigem Tage berathen könne. «. (S. ». Freie Aemter). v, Aittvältebeide» Handelshäuser Ravalesea, Ealdrini und Mithaften, welche ihre Waaren durch die Eidgcnoft