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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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563
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April lü75>.

Evilferenz der VII katholischen Orte.

Hsucern Z.S7i?, 7. April (Dienstag vor yua^iumgo).

Staatsarchiv Vucern Vuccrn. Absch. Vd. jll! i.'andcSarct,iv Sct,wz

lAllch in dr 'tt Arcl'lEttt Ol'waldcn. ,vrcibnrq und Salt .'tt'UlN I

Rarhsbote»; stucer», studwig Pfhsser, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Hans A» der Allmend;Sebastian Heer; Niklaus Kloos, alle des« Raths. llr> Peter von Pro, standammann, Schwhz, KasparLöhberg, standammann, llnterwalden. Margnard Fmfeld, standammann ob dem Wald; Melchior''usst, Ritter, ait-standammann nid dem Wald, Zug, Gotthard Schmid, des Raths, Freibnrg, lenr-bbnldigt), Solothnrn, Werner Satcr, Stadtschreiber,

». Die drei Orte Uri, Schwhz und Unterwalden stellen das Begehren, daß den Gesandten der^tbolischen Orte nach Frankreich der Auftrag crtheilt werde, insgeheim den König zu ersuchen, das; erBündnis;, welches seine Borfabren mit dem türkischen Kaiser abgeschlossen und nun durch AblebenbkS Kaisers Soliman abgelaufen sei, nicht mehr erneuern möchte, indem es ohne Nachtbcil für die ganze^briswnheit nicht bestehen könne, standammann stufst bemerkt dazu, daß seine Ober» dafür ballen, eS"ulßte dieses dem König nur warnungSweise angemuthet werden, daß sie sich jedoch von den übrigen^Uen nicht söndcrn wollen, Nach Anhörung der Instrnelion der Gesandten von Solothnrn und"US verschiedenen wichtigen Gründen, besonders aber, weil man nicht weiß, ob der gegenwärtige König»och j diesem Bündnis; stehe oder darüber unterhandle, wird für besser erachtet, diesen Anzug cinSweilenunterlassen und die Sache dem allmächtigen Gott vertrauensvoll anHeim zu stellen I». Dem kranzö-"lchcn Ambassador in Solothnrn wird geschrieben, er möchte sich für beförderliche Bezahlung der ver-^llenen Pensionen verwenden. Ebenso soll den nächstens nach Frankreich abgebenden Gesandten der^tbolischen Orte der Auftrag ertheilt werden, am Hof und beim König die Sache mir allem Nachdrnk^rzustellen und leztern um unverzügliche Bezahlung der Pensionen und der in seinen Diensten be-budlichen Truppen der katholischen Orte anzugeben, «5. Ein Diener der Kauflcutc Annone von May-^"d fsihtt Besä,werde, daß Bern auf Begehren der dorl sich aufhaltendenadmiralisthen" Franzosen^ge» einiger ihnen zu Mahland eonfiseiertcn Kleinodien H einige Kaufmannswaaren zu Aarbnrg ibnen"'ftlgenommen habe, obschon die Annone seit viele» Fahren sicheres Geleit in der Eidgenossenschaft habe»"ud an jenem Borfall keine Schuld tragen. Da nun dieses sowohl einzelnen Orten, als den Xll Orten^ ihren Zöllen und andern, nachtheilig werden möchte, wird den Gesandte» nach Frankreich aufgetragen,auf ilnoa' Durchreise Bern ernstlich zu ermahnen, von dergleichen abzustehen, «I. Der Domdecbant von^bnr beschwert sich im Namen des Bischofs bezüglich der Anstände zwischen dem Bischof und denen von^-alis, Obschon man darüber nicht instruiert ist, so wird dennoch in der VII Orte Namen an Zürich^schrieben, möchte im Namen aller Xlll Orte die III Bünde so bald möglich mit allem Ernst er-^ohnen, daß sie die von SaliS dazu anhalten, es bei dem von gemeinen Eidgenossen zwischen ihnen

««>,»». in Frankreich. bestanden aus einem .Nessele!» und aus'l Diese Kleinodien, hcrrl'.i.rend vom ermordeten ^ ae,iert: in waren durch dl-- Soi.ne ded Ad-

'l"cr Tasse aus Achat .»schnitten und ml. <«°ld und ander... ko.tl.chen schnöd t

"'inns in MaNland vertäut, und durch die Jnquintion .on-..ert worden.