Juni 15)74,
von Polen zum regierenden König den Frankreich „erwählt" worden, wcßhalb man ihm zu Ieiner Regiernng Mut wünsche; anch hege man ein herzliches Verlange», von seiner Ankunft in Frankreich sogleich
benachrichtigt zu werden, indem die Eidgenossen gegen ihn, wie gegen seinen verstorbenen Bruder Karl l>sich zu verhalten gesonnen seien; bezüglich der Pensionen verlasse man sich darauf, daß den gegebenen W>sprechnngen nachgekommen werde; was die Vereinung anbetreffe, so werden die Eidgenosse» derselbe»stets in allen Punkten nachleben und nichts gegen dieselbe rhu», sosern sie auch von Frankreich gehaltenwerde; in Betreff endlich des Aufbruchs nach Spanien bedauere man, daß derselbe mit der Verei»»"öim Widerspruch geschehen sei, habe übrigens für die Zukunft Vorsorge getroffen, daß dergleichen nicht melffgeschehe; schließlich danke man dem Ambassador für seine wohlmeinende Warnung und werde über diel?referieren, >». Pannerherr hochmann von Zürich bittet um Fenster und Wappen in seinen neu erbaute»hübschen Saal, Die Mebrheit gibt ihre Einwilligung, die andern Orte nehmen das Gesuch in den '-?ftschied, q. Der «avohische Gesandte, „Herr von Iacot" «Wilhelm Franz Ehabo, Herr von St. Jacques»,vermeldet des Herzogs freundlichen Gruß und übergibt seinen Eredenzbrief, in welchem gemeldet wird,daß der Herzog wegen der freundschaftlichen Gesinnungen der Eidgenossen gegen ihn sich entjchichftuhabe, diesen Gesandten zu einem „Hägerherrn" zu ernennen, und daß man demselben in Allem vollkommenGlanben schenken möchte, — Der Gruß wird verdankt, der Gesandte willkommen geheißen, > ^Golteshansbund antwortet ans das an ihn ab leztem Tage erlassene Schreiben, daß er mit Bcdancr»vernommen habe, wie er angeschuldigt werde, als ob er den Bischof von den erlangten Urthcilcn,trägen n, Vgl. verdrängen und denen von Znh zu keinem Rechte» gegen die von Fontana Merla mrhelfen wolle, dap man, wenn man zuvor anch seine Veranrwortung angehört, dieses Schreiben an >h»nicht erlassen hätte; ferner daß er dem Bischof wohl eineir Hofmeister gesezt habe, aber ans keiner andernUrsache, als weil derselbe seine Schulden nicht habe bezahlen wollen, daß er (der GotteshanSbnndl dmRecht dazu zu haben glaube, weil auch die Eidgenossen zu St, Gallen, zu Pfäfers und in andern Klostern Hofmeister ernennen. Die von Salis verantworten sich schriftlich, daß sie in den Gemeinden kc>»cUmtriebe gemacht haben, und verlangen, daß man ihre Ankläger ihnen nenne, um sie berechtigt» i»können, Anch die Gemeinden ob Fontana Merla verantworten sich schriftlich gegen die von Znh bmmeldet der Bischof von Ehnr, daß er dem GotteshanSbund das Recht dargeschlagen habe, und dakbitte, ihn und die Stift bei ihren Freiheiten zu schüzen, — Nach Anhörung von all' diesem wird anGotteShansbnnd geschrieben, er soll in Betracht, daß der Bischof ein Fürst und Glied des Reichs IGvon seinem nngegrnndcten Vorbabcn abstehen und ihn und die Stift bei ihren Freiheiten und »samen bleiben lassen, indem man sich sonst veranlaßt finden würde, der Stift zum Rechten zu ve»helfenDen Gesandten , welche die VU Orte nach Pfäfers schiken werden, sollen auch darüber Instructionsmitgegeben werden, >4. Der spanisch-mahländische Gesandte, Pompcjns zum Kreuz, meldet ansim Februar an ihn gestellte Begehren: Es sei seinen Verwendungen beim Gubernator gelnngei^für die ennetbirgischen Unterthancn den Transit eines SanmeS um Realen bewilligt zu erhalten, ^Betreffenden müssen jedoch glaubwürdige Bescheinigungen beibringen, — Diese Antwort wird >» ^Abschied genommen, i. Rechnung über den Ertrag der Landvogteien, GeleitSbnchsen nnd Zinsen,die betreffende» Landvogteie»),