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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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539
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Mai >574,

uud Fleken wieder in seine Gewalt dringen könne; er hoffe nnn, daß mau seinem Gesuch beförderlichentspreche, indem der König die verlangten Truppe» sehr nvthwendig bedürfe. Durch einen Ausschußnurd ihm nun mitgetheilt, daß man nichts anderes erwartet habe, als daß er jezt und vor allem aus dieversprochene Pension bezahlen würde und daß mau nun von ihm zu erfahren wünsche, ob er diese baarentrichten könne oder nicht, damit man ihm dann über den andern Punkt antworten könne. Der Am-baffador sucht den König damit zu entschuldigen, daß er das schon bereit gehaltene Geld für seine Trilpdie er zur Erhaltung seiner Krone und zur Bekämpfung seiner Feinde aufgeboten, wieder habe"»greifen müssen, und bittet, noch einige Zeit geduldiges Mitleiden zu haben, indem er dann allen mög-lichen Fleiß anwenden werde, auf daß die Bezahlung nicht lange mehr ausbleibe, In Berüksichtignng^r vom Ambassador vorgebrachten Gründe und in Betracht, daß man den wahren Freund nie besser als'» der Roth kennen lernt und daß der Aufruhr unerwartet schnell gerade von solchen ausgegangen ist, denen^ der König am wenigsten zugetraut hatte, wird der begehrte Aufbruch bewilligt, also daß der Ambassa,mit der WerbungZ sogleich beginnen kann, jedoch nnter der Bedingung, daß er für beförderlicheAbzahlung der Pension sorge, wie er selbst anerboten habe; denn wenn leztcres nicht geschehe» und demKönig cj,, Schaden dadurch erwachsen würde, könnte man niemand anderm als dem König die SchuldBben; dem Ambassador wird hiebei auch gemeldet, daß er mit Rnksicht auf die in Frankreich herrschende^wurmig den Hanptleutcn solche Bestallungen geben möchte, daß sie tapfere heule erhalten. Der>'ü»bassador giebt auf alles die besten Versicherungen

Eonfereiiz der V katholischen Orte,

Brunnen >3? t, i > Inn»

Staatsarchiv L««eru. Mg«in. Zlbsch, Vd, 4 31.

Boten: Lneern, Ludwig Pfhffer, Ritter, alt-Schultheiß; Riklans Kloos, des Raths, Hauptmann.Jost Schmid, Landammann, Schwhz, Kaspar Abhbcrg, Landammann; Dietrich In der Halden,bitter, alt-Lnndammann, U Itter wal den, BalthasarHenselcr" (Henzli), Landammann ob dem Wald;'Heinrich) von llri, Landammann nid dem Wald, Zug Beat Uttinger, des Raths,

Gegenwärtiger Tag war ausgeschrieben worden wegen der ernstlichen Antwort der beiden StädteHeiburg und Solothnrn auf die freundliche Bitte der V Orte, sich bezüglich derLenfischen Werbung"'ä)ts zu beladeil" sondern Gott und jseinen lieben Heiligen zu vertrauen H lim sieb nnn über eine^»stimmige Antwort an diese verständigen zu können, wird beschlossen: Die V'll katholische» Orte^lkeii zu gelegener Zeit sich versammeln und alle freundlieben Mittel anwenden, damit jeglicher Un"Rle beseitiget werde und damit die beiden Städte von ihrem Vorhaben bezüglich des Bündnisses mit^»f abgebracht werden, Lnecrn soll die beiden zu Freiburg und Solothnrn gehaltenen Vorträge"»t künftige Lahrrechnung bringen, damit die Gesandten gehörige Kenntnis! davon nehmen können' ^>nf den Anzug, wie Uneinigkeit zu vermeiden nnd Erhaltung der Freundschaft zu erniöglichen sei,

^ Durch die Brcve vom 27. Februar sNr, til), vom 2» Mär; (Nr, >>2 und «>:!> und vom ü, Juni >5,74 <Nr. li.jb) mutePap« die katholische« Orte ermahnt, mit der Stadt Genf sich in kein Bnndniß ei»;nlassen, Staatsarchiv Vuecrn