Februar l'>74
^>72 und l57st ausbezahlen; jedes der XII Orte erhält sttX) Gulden «zu lti eonsranz 2>azen), «. <S. n.^heiuthal). ,i. Der Abt von Einsiedel» läßt durch seine» Kanzler vorbringen : Haus Kost, von Steinl'abe ein dem Kloster Einsiedel« gehöriges heben besessen! nach dessen Tod hätte der Sohn gemäß derhebenbrieke das heben vom Abt wieder ..empfangen" solle», habe sich aber geweigert, den hebeneid zu^srr und den Heiligen zu schwören, und daher das heben nicht erhallen ; der Abt bitte nun, jhn twjMilien Freiheiren und stehengerechtigkeiten zu schirmen. Darauf verantwortet sich des Haus .noch Tob»,baß die Cilation auf diesen Tag ihm zu spät zugekommen sei, daher er gegenwärtig darauf zu antwortennicht vorbereitet sei und Verschiebung bis auf künftige Tagleistung begehre, — Es wird nun erkannt:^r Abt soll bei seinen Rechten und Freiheiten verbleiben; dem HauS Koch aber sei der Aufschub bis5n künftiger Tagsazung bewilligt, damit er sich inzwischen bcünue, ob er den Eid zu Gott und den Hei^e» schwören, oder aber die Güter fahren lassen wolle. Zudem wird der Handel n>I rolovonilmn genom-"ch», o. Der spanisch-niavländische Gesandte Pompejns „zum Kreuz" «della Eroee» vermeldet des Königsund des GubernatorS freundlichen Gruß und Wohlwollen und eröffnet sodann: Auf der Tagsazung amDeeember l7,72 sei beschlossen worden, daß Gesandte von hneern, Uri, Schwvz und llnrerwalden zuHagener Zeit mit ihm zusammen treten und versuchen sollen, sich über die gegeuseiligeu Anstände zubk>ei,ihai-x„. das sei nun geschehen und es seien darüber Artikel aufgestellt worden, die man auf Begeh-en abhören könne. - Nachdem man nun auch de» Bericht der zu Altorf gewesenen Gesandten vernom-'Uan, lammt deren Vorschlag, daß mau auch über die zwei noch nicht anSgetrageneu Punkte, nämlich'Utgen der Nuzuug derjenigen Güter, welche eidgenössische Uuterthanen auf mahländischem Gebier haben,^uüe bezüglich des Passes, Artikel feltiezeu möchte, werden die früher» Gesandten nochmals beauftragt,"Ul Herrn zum Kreuz sich über diese beiden Artikel zu vereinbaren und auf nächstem Tag selbe vorzir-^issn, f äiag? Verlesung eines Schreibens deS Erzherzogs von Oesterreich an Zürich hinsichtlich des^aizkaufs wird au ihn geantwortet.- Er möchte wie von Alters her gemäß Erbeiuuug das Salz verabfolgenBussen und g^h^n Preise der Salzfaetoreu zu Hindan herunter sezeu. Daneben wird ihm die Ver> "urwortuug Solothilrns bezüglich einer Beschwerde über Siegelmißbrauch mitgetbeilt, Da mau in^Nahrung gebracht hat, daß die Salzhändler zu hohen Gewinn am Salz nehmen, wird verordnet, es^l jedes Ort fleißig darüber wachen und Fehlbare nach Verdienen so strafen, daß andere abgeschrekt werI». Es wird eine andere Tagsazung nach Baden angesezr auf Sonnlag Harare <21. März), l. Die«>>t dem König von Frankreich in Vercinnng stehenden Orte erinnern den französischen Ambassador,'-Klrn von Hantefort, Gcheimrath und Präsident im Delphinal, an Bezahlung der zwei verfallenenkustoiien unter Hinweisnng auf die nicht geringen Dienste, welche die Eidgenossen in den leztenGgen der Krone geleistet haben. Darauf entschuldigt er den König so gut möglich, lezt dosten Wohl^'llen uiid Dankbarkeit auseinander und bittet um Geduld, — Er bemerkt ferner, daß er lieh eigentlich^ä>l j„ andere Geschäfte mischen sollte, als die ihm aufgetragen seien; nichts desto weniger müsse er imi^nicn des Königs sein Bedauern anSdrükcn über den immer hiziger werdenden streit zwstchen denObsten offen, nämlich den Vlll Orten und der Stadt Schaffhansen, in Betreff des Klosters Paradies,^übeil Zwist ihre Feinde leicht zur Ausführung ihrer längst gehegten Pläne benüzen könnten; wie ver-^ftstieh innere Kriege seien, dafür können ihnen das herrliche Königreich Frankieich sowie die Nieder-warnenden Erempcl dienen ; wenn er den Eidgenossen zu Beilegung dieses Zwistes irgendwie^b'ilflich fti,, könnte, würde er es von Herzen gern tbnn. — Diese freundschaftlichen Anerbieten werden