Februar >574
». Iii Folge einer Zuschrift der drei Orlc Uri, Schwvz und Uutcrwaldeu au Lneern, mau mächtksich darüber verständigen, was mau den beiden Städten Frciburg und Svlvthurn eröffnen wolle, umMvom projeetierten Bündnis; mit Genf abzubringen, war gegenwärtige Confercnz ausgeschrieben wordenES zeigt sieb aber, das die Jnstruetionen ungleich lauten; zudem hat der Gesandte von Zug keine Vollmacht, weiter zu reiten. Und da auch im Bundesbrief nicht erläutert ist, wie man in diesem Fall dasRecht zu üben habe, so wird der Handel in dem Sinn wieder ml roloroinlnin genommen, daß je zweiGesandte von jedem Ort ans künstigen Montag (15, Febr.» sich hier einfinden und von hier auS zu de»beiden Städte» zu reiten beauftragt werden,*) I». Die Gesandten, welche sich zu den beiden Städte»verfügen werden, sollen Vollmachren baben in Solothurn den französischen Ambassador an Bezablungbeiden verfallenen Pensionen zu erinnern und ihm zu erklären, daß man, wenn diese nicht sofort ausbezahlt werden sollten, Abgeordnete nach Lhon schiken würde, um sie dort zu holen.
4»2.
Gemein - eidgenössische Tngsaznng,
Baden I?7 t, Februar
^taat»ar><iiv Liiccrn. All,,cm, Al'sch. Bd. ,!di,lÄuch in den Archive» Zürich, Bcr», Ictiwyz, Obwaldc», äreiburg, Jolvtl'ur» nnr Aarau-!
Gesandte l Zürich, Hans Kambli, Bürgermeister ; Heinrich Thommann, Sekelmeister und des Ratb-Bern, Ambrosius Jmhof, Veuucr; Simon Wilrstembcrger, beide des Raths, Lneern, Rochus Helml''Schultheiß; Ludwig Pfvffer, Ritter, alt-Schultheiß, Uri, Jost Schmid, Landammaun, Schwhz DietliäIn der Halden, Ritter, Landammann, U ntcrwalden, Niklaus von Flüc, Landammann ob dem WaldMelchior Lnssi, Ritter, alr-Landammann nid dem Wald, Zug, Hans Bolsinger, alt-Ammann, G lar»^Paulus Schüler, Landammanu; Melchior Hässi, Statthalter, Basel, Werner Wölfls des Ratho, F^'bürg, Franz Rudela, des Ratho, Solothurn, UrS zur Matten, des Raths, Schaffhaujen, Dieltgen von Wildenberg, genannt Ringk, Bürgermeister, Appenzell, Joachim Mcggeli, alt -Landam»mu»ES langt eine Zuschrift ein von den Grafen, Herren, deren „Bankverwandten", den abwcic»^Rächen und den Städccn Uebcrlingen, Lindail, Biberach, Wangen, JSnh, Leutkirch, RaveilSburg, Ps»^^dorf und Buchhorn, als den Bevollmächtigten des schwäbischeil KreiseS, worin sie ersuchen, man >»>-»>allen Bürgern, Landlcnten, Untcrthanen und Kaufleuteir uild allen, welche ihre Wochen- und Jahrnuubesuchen, die Anzeige machen, daß bei allen Käufen, Verkäufen und Zahlungen keine andern M»>ft^'als die nach der Reichs-Münzordnung geschlageilen, auf ihrem Gebiet angenommen werden und daß dwsein zuwider Handelnde gemäß deS Reichsabschieds bestraft würden,—Der Inhalt dieser Zuschriftde» Landvögten im Thurgau und Rhcinthal mitgcthcilt, damit sie ihre Unterthanen warnen; übugcuwird der auf der lczteu Jahrrcchnuug gefaßte Beschluß in Kraft belassen, ß». Der Erzherzog vonreich läßt durch den Hofzahlmeister von Ensisheim, Martin Tyffer, das ErbeinungSgcld für die
G Im liuecrner Staatsarchiv, — Genferattcu: l^orreSvondenz, Vorträge, Instructionen u.a. m, der fathoiii»»iibcr diesen Handel. Januar und Februar 1574, Vortrag der V Orte zu Freiburg am t9. Februar, zu Solothurn am 22. i e