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"nd noch feriter ergehenden Kosten ans ihre Rechnung kommen.
't22.
V'olifereii; der V katholische» Orte,
Vucern, 1S7Li, 17. August (Montag nach Maria Himmelfahrt).
Ttaatöal ctnv V«ccrn. Lucern. Absch. Bd. k. l38.l'Auch iui Landesarchiv Schwyz.I
Voten: Lneern. Ludwig Pfyffer, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Roebns Heimii, alt-Schult-Hans Ait der Allmend ; Sebastian Feer, beide des Raths. Ur i, Peter voil Pro, alt-Landammann;'d.>ntich Troger, des Raths. Schwhz. Dietrich I» der Halden, Ritter, alt-pandammann; Kaspar Abh-alt-pandammann. tl n terwatden. Marqnard Umfeld, alt-Landammann ob dem Wald; Heinrich^ llu, alt-Landammann nid dem Wald. Zug. Peter Zehnder, Sekelmeister und des Raths.^ i». Diese Konferenz wurde abermals und vorzuglich ausgeschrieben wegen des Vorhabens der beiden^radte Frcibnrg und Solothnrn, mit der Stadt Genf ein Bnrgrecht oder Verständnis; abzuschließen.^Kothurn hatte vor einiger Zeit in einem ausführlichen Schreiben eine Erklärung von den V Orteilßehet, wie sie dieses aufnehmen wurde» und ob sie glauben, daß es dazu Fug und Recht habe. Rächerlesnng dieser Zuschrift und bei Vergleichung der Instrnetionen findet man, daß die V Orte nichts lieber^ben, als wenn die beiden Städte sich derer von Genf in gar nichts annehmen wurden. In diesem Sinne^>d nun ein freundliches Schreiben an sie erlassen (18. August). 1». Uri meldet, daß durch die vonsieben Orten jüngst zu Zürich erlassene Münzverordnnng einige Münzen gar zu sehr hernntergesezt^'den, »nd begehrt Aenderung in einigen Pnntten. Vei der Beralhnng theilen sich die Stimmen;jueer», Schwvz und Obwalden nämlich wollen es bei dem ergangenen „Ruf" bleiben lassen; Ridwaldcn^sgt vor, daß die Münzen da, wo sie geschlagen worden sind, in ibrem vollen Werth angenommen^den müsse»; Zug mochte aneb an der Verordnung festhalten und wünscht nur eine Aenderung inder Angstcr. — Auf eine Einfrage von Uri, wie man sich in Betreff jener, welche Geld über das^birge spedieren, zu verhalten habe, wird Lneern beauftragt, Zürich um Erläuterung darüber anzugehen.' lS. u. Thurgau). «R. Der Abt von St. Gallen läßt durch seinen Landvogt zu Lichtenstcig das Geiuch^li», es möchte jedes Ort ein Fenster mit seinem Wappen in das neu erbaute Gotteshaus zu St.^banii schenken. Wird in den Abschied genommen. «. Sebwhz macht Anzug in Betreff einer FrauSeelenmntter genannt, welche seit einiger Zeit mit „nnchristlichen Phantasten, fast der Here-^ sbnlich"^ umgehe und deshalb jüngst durch die Geistlichen des Vierwaldstätter-Eapitels eraminiert'^rden sei; p.i »nn selbe so mancherlei über Todte und Lebendige gemeldet habe, wovon das Gegcntbeil^»getreten sei, und da Schwvz glaubt, daß auch in andern Orten, besonders zu Lneern, steh KundschaftenV'vber vorfinden möchten, so bitte es, ibm diese mitzntbeileii. — Wird zur Entsprechung und zum