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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
506
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Deeember 1572,

Volk habe von sich aus, ohne Mitwisscu der Regierung, während der Engelweihc (zu Einnebeln) Wacht»auf dem Horgerberg ausgestellt, aber nur gegen das herumstreichende Gesindel, Die Gclandtcn vo»Bern, von Basel und Schaffhauseu verantworten sich ungefähr in gleichem Linne; sie wollen ihren Mszug nur wegen der überall vorgekommenen Rüstungen, wegen der Vorfälle in Frankreich u, dgl, erncucUhaben; antb sie erklären Bünde, Verträge und Landfrieden treu halten und zur Eidgenossenschaft (Mtund Blut sezen zu wollen, Die Gesandten der VII Orte erwiedcrn, daß diese Erklärungen sie vollkommen befriedigeil; sie anerkennen, daß die IV Städte durch Ergänzung ihres Auszugs in dieser gesäl»lichen Zeit wohl und recht gethan, wie es einer vorsichtigen Obrigkeit zustehe, hätten aber gcwünläst'daß man sieb der vertriebenen Franzosen, die in Frankreich soviel Unruhe angerichtet, weniger angenoi»men hätte Die Gesandten von Glarns und Appenzell freuen sich über die gegenseitigen Gesinnung"und Erbieten und beantragen, man möchte endlich wieder einmal diö Bünde erneuern und beschwor»,indem dieses die Feinde und Neider der Eidgenossen abschreken, dagegen in der Eidgenossenschaft Itlbüviel guten Willen crwekcn würde. Dieses wird ml mKnmmImn genommen, i. Der französische Geiandtc,Herr von Bellidvre, vermeldet nach Ueberreichung seiner Ercditive des Königs, dessen Mutter und Bt»der und der Königin freundliche Grüße und berichtet, daß der König sich guter Gesundheit erfreue >»"mit der Hülfe Gottes und seiner guten Freunde das durch den Admiral von Ehatillon und dessen MHänger angeschürte Feuer zu dämpfen hoffe; man soll versichert sein, fährt er fort, daß der König alleMittel, die ihm Gott verliehen habe, zum Wohl und zur Erhaltung gemeiner Eidgenossenschaft anwende»werde; der König bedauere sehr, daß er an verschiedenen Orten in deutschen Landen wegen der jüngst^"Ereignisse fälschlich angeschuldigt werde, während er doch alles nur zur Sicherung seines Leibs und 7ebens, sowie zur Erhaltung seiner Krone qetkan habe; er übergibt sodann eine ausführliche Rechtserngung des Königs (bezüglich der Ereignisse in der Bartholomäusnacht; im Berncr Exemplar, >0» ^dankt für die ibm erwiesene Ehre und Freundschaft, bittet, ihn in gutem Andenken zu behalten, »'"wünscht schließlich, daß man die III Bünde, unter denen abermals ernstliche Unruhen ausgebrochen ;eicn, U"Erhaltung der Ruhe und Einigkeit dringend ermabuen möchte, Nachdem man dieses alles angebt,werden die ausgerichteten Grüße und Auerbietungen angemessen verdankt. Dabei wird die Hoffnunggesprochen, daß es dem König gelingen möge, die Rube wieder herzustellen. Der Ambassador wnd gebeten, auch fernerhin die Eidgenossenschaft mit seinem Wohlwollen zu bedenken; seinem Wuuphc e»dl»bbezüglich der III Bünde wird entsprochen, k. (S. u. Luggarus). I. (S. u. Mendris), 1». Der Gew»^der Stadt St, Gallen verantwortet seine Obern gegen die Anschuldigung, als hätten sie dem Auto» ds»sDonada Brief und Siegel gegeben, daß die Löwcn-Plapparte laus Bologna), welche er neulich aus ot»lie» gebracht und ausgegeben habe, gute Reichswährung haben; er berichtet, daß man in St, Galle» bE»zu Dreibäzlern umgeschlagen, so daß man jezt nur noch Ut statt lll auf lM Stükc daran verliere, ^her wird dem Landvogl zu Luggarus befohlen, den Schein sich zu verschaffen, welchen dclla Donada »l.denen von St, Gallen erlaugt hat, und ibn auf künftige Tagleistung zu Badeil einzusenden, »» "Vier ennetbirg, Vogt, überh.), >S. u. Mendris), 1». <S, u. Lauis), «K. Der französische Anibapadol,de la Fontaine, meldet: Der König habe ihn in Bcrüksichtigung seines hohen Alters (V2 Iahte) ^seiner Kränklichkeit abberufen und an seine Stelle den Präsidentelt des Parlaments zu Grenoble,^ ^Herrn von Btlliövre Bruder, Herrn von Hautekort, ernannt; er versichert, daß er während der zwc> ^seines Hierseins stets bemüht gewesen, Frieden und Ruhe in der Eidgenossenschaft zu erhalten, »>"