Iklli Juni l->7L.
zur Mittheilnng au die Orte senden, dauiit sich diese zu verhallen »vil'sen. Die Aulwert der österreichische»täeniiuissaricu auf diese Vorstellungen wird ml rowrinuinm und innl» »><n»>iiln genommen, i. Der franzostsche Ambassador de la Fontaine Gaudarl übergibt seinen Vortrag, betreffend Beilegung der in Bü»d>wausgebrochenen tlnrnben. Es wird ihm zu Händen des Königs, dessen Frau Mutter, sowie der Kö'ttg'"für ihre freundlichen Gruße und wohlwollenden Gesinnungen gedankt und der Vortrag in den AdsclMgenommen, um zu berarlffchlagen, wie man sich bei diesem Handel Verhalten wolle. Ii.. Ein Bevollmächtig^des Tresorier von Burgund überbringt das Erbeinnngögeld des Hauses Burgund für die JahreIr>71 und l5i72; jedes der XII Orte erhält llll» Sonnenkroneu. I. sS- u. Luggarus). »». Es waltet u»Streit zwischen deneit von Saanen iit der Grafschaft Greherz, zu Bern gehörig, einerseits und dem"von Freibnrg anderseits. Erstere verlangen Wegschaffung einer Schwelle bei der Mühle zu Bnbcnlw>chindem dieselbe das Wasser zurnkschwelle und den freieit Strich der Fische hindere; der Bote von Hcibuchist darüber niebt instruiert und begehrt die Klage in seinen Abschied. Der Handel wird allseitig >uAbschied genommen, um sich zu berathen, wohin man die Parteieil an s Recht weisen wolle. >»<S, u. Vier ennettnrg. Vogt, nborh.». >» Herr von Roll stellt an die sechs mit Savoven verbündete»das Begehren, man möchte ihm den zu Lnecrn aufbewahrten Bnndesbricf aushändigen, damit e> > ^von Zürich und den andern diesem Bündnis beigetretenen Orten besiegeln lassen könne. Lnecrn be»w>dagegen, das; es sich nicht dazu verstehen könne, diesen Brief herauszugeben, bevor ihm der Gras srEampofort die ibm geliehene beträchtliche Geldsumme sammt den Zinsen znrükerstattct habe, üudnun ailch Solotbnrn berichtet, das; einige seiner Bürger die Bezahlung aufrechter Ansprachen von dasenicht erlangen können, wird das Begehren in den Abschied genommen. Zugleich wird beschlossen, das; >»su-im Fall man den Brief zum Besiegeln anShingeben würde, alsdann jemanden beauftragen solle, uütHerrn von Roll in den Orten herumzureiten. H «I. <S. n. Thnrgaii). i. (S. u. Luggarns». ^
vohische Gesandte, Herr von Roll, wünscht Autwort auf seinen lezthin gemachten Vorschlag, über Adl^ferung der bösen Buben und Landstreicher auf die Galeeren, mit dem Herzog eilten Vertrag abznschliejw"'Wird wegen Verschiedenheit der Vollmachten nochmals in den Abschied genommen, I. Es wird jess ^anderer Tag angesczt; sobald aber ein Ort die Ausschreibung eines solchen für nötbig erachtet, »oll eS aZürich oder Lneern das Begehren stellen. 11. <S. u. Mainthal». v. Aitf den Anzug, das; lestFahren die Zölle und Geleitsbüchsen weniger einbringen, als sie wahrscheinlich abwerfen, und das; lud>>eine Verordnung zu erlassen nöthig sei, wird der Vorschlag, die Zölle an de» Meistbietend/n zu ^ ^in den Abschied genommen. TV. Melchior Lnsst und Johannes zum Brunnen berichten ans Lenk 'Zuschrift vom ll!. Juni an die V katholischen Orte», das; der Bischof und die Landschaft Wallis »ich »utGenferit in kein Bündnis; einlassen werden, ferner welche Ehre ihnen im Wallis erwiesen wo>de»x. Rechnung über den Ertrag der Landvogteien und Gclcitsbüchsen; jedes der VIII Orte erhältnenkronen, 15 französische Kronen, st Thaler, stE'/z Gld., 4l»t) Pfund und lti Schilling. lS. «- b"'sende», Landvogteien». I'. Kaspar Splis; von Schaffhansen und Wendel Häberli von Salenstein l«chtN
Bemerkung von ssysat, Diser PnnvtSbrieff in volgendts vcrivllliget, aber durch den von Roll law erhvinglischen Kloubcn gcinertcn geben, vud ssnem Fürsten nit meer, dann er ein sronimer catholischcr Fnrit. dienen g,ieobLnecrn i» der Herberg beide Originalia mit ssyß vergessen vnd liegen lassen, bis vffs >',77 Jar, da s!» der ve>ttnnden, vstbracht vnd in die Ort geschickt und Itglen lassen.