Mai l572
^omdeeaus zu Ehnr, und nach Einsicht der van ihm eingelegten Schriften, nämlich der Eonfirmation^t'n Erzherzog Ferdinand, dessen Zuschriften an die lll Bünde sl4, April) und an seine A-ntsleute zuvuiwbruk, saniint eine». Schreiben des Grafen Hannibal von Ems (!! Mai), wird beschlösse», ihm überTed seines Baters, IN. Zobann Planta, den die zwinglischen Bündner wegen seiner Anhänglichkeitden karbelische» Glauben grausam hatten foltern und Angesichts der eidgenössische» Gesandten und"»geachtet derer Fürbitte hinrichten lassen, das Beileid zu bezeugen, seinen Bortrag in den Abschied zu'"lnnen, das von ihm gewünschte Schreiben an den Papst zn bewilligen, dem Erzherzog für seine gnädige^'eünnnng zu danken <l>. Mai> und ebenso an den Grafen Hannibal von Ems zn antworten, (S. u.^hurgau), l'. Wegen der Bedrütungen der Unterthanen durch die pandvögte und paudschreiber soll aufZünftiger Tagsaznng ei» Anzug gemacht werden, damit man für Abhülfe sorge, K. Eine von den Bich-j„ Bünden eingelangte Zuschrift wird jedem Gesandten abschriftlich mitgethcilr, I». Bcrnbard vonAleutleu, Vandschreibcr zu llri, meldet im Namen des spanischen Gesandte» Pompejus della Eroee, dasder neue Gubernator des Herzogthums Mahland ihm aufgetragen habe, den Eidgenossen seine geneigte^eniuiung und gute Nachbarschaft zu versichern, — Seinen Entschluß über die Frage, ob mau dem Fürsten""eiftlich »der durch eine Gesandtschaft dafür danken wolle, soll jedes Ort nach purer» sänken, i. Ei»Eilzug von Schwvz, wie die von Zürich ihr Fcldgeschüz „beschossen" haben und daß die im Gastcr ver^chiedeues von denen von GlaruS leiden müssen, wird inl roldi onclnin genommen, damit man sich darnach6" u ästen wisse, Zt. Das abermalige Ansuchen des Lantammann Abhberg, es möchte jedes Ort ein^"sier mit seinem Chrenwappen in die Kapelle zn St, Anton auf dem Steinerberg schenke», wird wieder"ä i>^>, lwuäuin genommen, I. Der savohische Gesandte „Gavain von Noll oder Bcailfort" stellt das^kgehren, man möchte ihm, weil seither noch andere Orte in das Bündniß zwischen Savoven und den^Aen samiut Solothurn getreten seien, den Bundesbricf aushändigen, damit diese Orte ihn ebenfalls^'legeG können, — Weil jedoch Solothurn sich noch nicht darüber entschlossen hat, wird die Sache auf^ Äcihrrechuuug z» Baden verschoben. Auf des Gesandten Anzug hinsichtlich des Gesuchs der Genfer umAufnahme i» den eidgenössischen Bund erklärt man, es bei der früher gegebenen Antwort bleiben zn^ffeu, Hauptmann Konrad Planta klagt über die Unbilden, welche seinem seligen Bruder, demHerrn von Nbäzüns, zugefügt worden und nun auch gegen ibn angefangen werden, und bitter um Got->»>d der Gerechtigkeit willen, ibm, seiner Frau und seinen Kindern Bciständer auszuwirken, — ES"'Ud entsprochen, i». (S. u. Thurgau). «». Walther von Noll, Ritter und des Raths von Uri, berichtet"ber den Erfolg seiner Gesandtschaft an den Papst und meldet, daß der Papst einSweilen keinen Nuntius^»ke» werde; betreffend die an ihn geltend gemachten Forderungen einiger Privaten, so werde er solchegelegener Zeit bezahlen, — Es werden nun an den Papst, an einige Eardinäle und au den HerzogFlorenz auf deren Znschristen freundliche Dankschreiben erlassen, >». <S. n. Thurgau»,
Man sebe auch in, Abschnitte Heri schaftSanaele.ienhcitcu:
""^stkafsctraft Atinegan I» Art. t?2. Stifte unt Klöster. «. Art. NM, gustittachen.
«. .. Litt, Justizsachen. .. Stifte Klöster.
^tafsetiafr Nznact) nnd Gastee. > Art t!.