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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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389
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Juni 1568,

scheu Kaufleutcn, welche von ihrer Obrigkeit die Bescheinigung bringen, daß die zu verführenden Waarender Eidgenossenschaft verbraucht werden, keinen Zoll abzufordern, »». Auf die Klagen, daß das Saliiu Hall im Innthal nicht recht getroknct sei und daß auch das Maß nicht wie früher gegeben werde,antwortet der Erzherzog von Oesterreich, er habe bei den Salzpfannen zu Hall die entsprechenden Wei-sungen erlassen, so daß sich niemand mehr zu beklagen haben werde; auch werde er stets gegen die Eid-genossen gute Nachbarschaft zu erzeigen sich bestreben, «K. und i. sS. u. Thurgau). Unter den VUkatholhchen Orten war schon wiederholt zur Sprache gekommen, wie ersprießlich es wäre und zu welwemNuzen es dem katholischen Glauben gereichen würde, wenn man in der Eidgenossenschaft eine katholischechule von gelehrten Männern gründen würde, indem auch der Gegenpartei keine Kosten zu solchenZweken zu schwer fallen; auch war von einigen Orten bereits RapperSwhl als ein hiefür geeigneter PlazZeichnet worden; nun aber hat sich der Bischof von Eonstanz gegen einige einflußreiche Personen ge-äußert, daß er, wenn man diese Schule zu Konstanz errichten würde, dann auö seinem eigenen Einkom-""n jährlich eine ansehnliche Summe beisteuern wolle, daß dann aber die VI! katholischen Orte auchmne angemessene Beisteuer geben und ihre Gotteshäuser zu einem möglichst großen Beitrage anhaltenAchten, damit diese Schule zur Heranbildung von Jünglingen, die zum Studieren gute Anlagen besizen,M'en Eltern aber zu arm sind, um sie studieren lassen zu können, in's Werk komme,Dieses wird all rolo'^nllum genommen, t. Bor einiger Zeit hatten die VII katholischen Orte an Wallis das Begehren gc-^ es möchte seine jungen Leute auf keine-hohe Schule schikeu, wo man lutherisch sei; nunVließen sie, solches auch bei sich zu beobachten, (S. u. Rheinthal), v. Auf einen Bericht des Land-smann Schorns von Scbwhz, daß ein gewisser Adam Brünstcr von Kammerstein aus dem Innthal zu"Mls mit dem Rad gerichtet und dann verbrannt worden sei und daß derselbe drei andere Brandstifter^6 leine Gehnlfcn angegeben habe (die er benennt und genau signalisiert), wird beschlossen: Es soll derlezter Jahrrcchnung zu Baden erlassenen Verordnung in Betreff der starken Bettler, Landstreicher,Heiden, Zigeuner und herumstreifenden Sondersiechcn genau nachgelebt werden, Auf das Begehrenm XII Orte an Basel, daß es dem Bertrag über Zurükstellung von gestohlenem Gut ebenfalls beitretenfechte, antwortet dieses: Es erbiete sich, gestohlenes Gut Jedermann wiederum zu Händen kommen zuM^en und deswegen keine Kosten anzurechnen; was aber auf freiem Markt gekauft und bei seinen An-^börigen gefunden werde, darüber wolle es jedem unverzüglich gut' Recht ergehen lassen. Darauf wirda,el crwicdcrt, es möchte bis zu künftiger Tagsazung eine Erklärung abgeben, ob es dem Vertrag der^ Orte beitreten wolle; wenn nicht, so möchte es seinen Bürger Andreas Jmhof dazu anhalten, seinemMlprechen nachzukommen und dem Landvogt zu Baden die 5l) Kronen zu Händen der VIII Orte ohneAitern Verzug zu bezahlen, v. Die Anzeige des Hans Melchior Heggenzer, daß der Erzherzog vonMierreich von seiner früher gegebenen Antwort in Betreff des Silbcrkaufs auf österreichischem Gebiete">cbt abgehen könne, indem diefi nicht in seiner Befugnis stehe, wie gerne er es auch thun wollte, wird5en Abschied genommen, damit sich jedes Ort entschließe, ob man die Sache einsweilen auf uch be-ruhen lassen, oder was man weiter thun wolle, 5'. Bezüglich der zu Zürich aufgerichteten und zu Badenden eilf Orten angenommenen Münzordnung erklärt Nri, daß auch eS derselben gerne nachkommen^M'de, sofern alle Orte es thun, daß es aber, wenn eines oder mehr Orte dieses nicht thun, ebenfalls^^bi dabei bleiben werde, Auf eine Beschwerde Luecrns, daß Basel vor ungefähr zwei Jahren die^old- und Silbermünzen heruntergesczt habe, also daß es eine Sonnenkrone nur noch um 2V, eine kai-