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bezeichneten Männer noch nicht habe beigelegt werden können und auf den 25, Januar wiederum einTag angesczt worden sei, in der Hoffnung, daß der Handel endlich berichtiget werde, so möchte manihnen nicht Übel nehmen, daß sie den von Zürich auf den 9, Januar ausgeschriebenen Tag nicht bcschikenkönnen ; wegen des großen Umfangö des GotteShausbundeS wäre eS nämlich nicht möglich, in so kmZ<wZeit alle Gemeinden zusammenzubringen, — Darauf wird den Gesandten der Stadt Ehur folgende Antwort crtheilt: Man habe nichts anderes erwartet, als daß der angesezte GotteShauStag zu Stande kommenwerde; da sie ihn jedoch abgeschlagen, müsse man ihnen das Bedauern und Mißfallen darüber auSdrüke»und ihre grundlose Entschuldigung in den Abschied nehmen, den Obern überlassend, wie sie solches amnehmen werden; was übrigens ihre Anfrage betreffe, wer die Sache stets so stark betreibe, so sollen »cselbst beurtheilcn, ob eS den Eidgenossen auch ungemahnr nicht gezieme, eine angefangene rechtmäßigeSache ^zur Erledigung zu bringen, — Dem Bischof von Ehur, der erwartet hat, daß der GotteshaustagStande kommen werde, wird vom Stand der Sache Mittheilung gemacht. Derselbe beschwert sich darübersehr und bittet dringend, man möchte seine Beschwerde an die Obern bringen, ihn nicht verlasse» »ihm wie bisher „beholfen und berathen" sein.
Confere»; der V katholischen Orte.
^kucevtl. I N^oirz (Dienstag nach hiMme).
Staatsarchiv ^ncern. Lucern. Abschiede. Vr L. Li«. Vandesarchiv Sctnvyz.
Bolen: Lueern, Ulrich Heinscrli, Schultheiß; Jost Pfhffcr, alt-Schultheiß; Kaspar Egli, Landvogt'Niklaus Schall, Rathörichtcr, Uri, Jost Schmid, Landammann, Schwhz, Martin Güpfer, StatthalterUnterwalden, Andreas Schönenbühl, Landammann ob dem Wald, Zug, Jakob Schell, Statthalter,
». Lueern hatte diese Conferenz ausgeschrieben, weil nicht nur Basel und der Sundgau, londel»auch Schaffhausen, St, Gallen, Konstanz u, a, m, die Münzen so sehr hernntcrgcsezt haben,man beim Ankauf von Wein, Korn und anderm Getraide wird Schaden leiden müssen. Nach Eröffnnwlder Instruktionen wird beschlossen, dieses in den Abschied zu nehmen, sowie den Antrag einiger ^ric,Zürich um die Ausschreibung einer Tagsazung nach Baden auf den 9, Mai zu ersuchen, I». Irrder Kerncngülten und auf die Anzeige, daß einige in den Orten von IM Gulden mehr als 5 Gnldo»Zins nehmen, wird beschlossen, eS bei den alten Abschieden bleiben zu lassen und nicht zu gestatten, dasolche Gülten ausgefertigt und besiegelt werden, sondern die dawider Handelnden zn bestrafen. «- "Vier ennetbirg. Vogt, überh,). «I. Jedem Gesandten wird eine Zuschrift des Herrn von Belliövre an ^eern (27, März), worin er die Angelegenheiten des Königs bestens empfiehlt und ihn wegen der a»sgebliebenen Pensionen entschuldigt, abschriftlich mitgethcilt, damit jedes Ort an Lueern melde, was ^darüber und in Betreff der Pensionen zu sollicitieren habe, e. Lucern mittheilt eine Verordnung, ^es in Betreff des ConeubinatS und der Haushaltung der Priester erlasse» hat. t. Da Uri den Zoll a»ljeden Saum (Last) erhöht hat, wodurch die Kauslcutc veranlaßt werden, mit ihren Waaren andere Straßeeinzuschlagen, was den Eidgenossen an ihren gemeinsamen und besondern Zöllen vielen Nachthcil bn»Aen möchte, so wird in den Abschied genommen, wie man Uri ermahnen wolle, davon abzustehen »n