August l5W,
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Zu berathschlagen. hat Bern es für uöthig crackrel, gegenwärtigen Tag nach Zürich auszuschreiben. Nach-dem nun der Gesandte von Bern Berückt erstattet hatte, geht die Meinung einiger dahin, man solle andie Reichsfürsten der Angsburgischen Confession, namentlich aber an den Landgrafen zu Hessen, dasfreundliche Gesuch stellen, daß sie das benannte Vorhaben wieder aufgeben; andere beantragen, manll'Ute zu diesem Zwekc Gesandte hiuansschifen; Zürich endlich berichtet, daß vor einiger Zeit der Pfalz-gras bei Rhein insgeheim einen Boten an Meister Heinrich Bnllinger, den Kirchenvorstand zu Zürichabgeordnet und etwas Unterhandlungen mit demselben gepflogen habe, daß lezterer seine Ansicht,darüber H an den Pfalzgrafen schriftlich überschilt und nachher sammt andern Dienern der KircheM den Landgrafen zu Hessen und dessen Sohn Wilhelm, der auch der evangelischen Lehre eifrigzugethan sein soll, ebenfalls geschrieben und beide dringendst gebeten habe, dafür zu sorgen, daß in Glau-denssachen leine weitern Spaltungen aufkommen, endlich daß der Kaiser ans dem lezten Reichstage zuAugsburg von den Fürsten und Ständen des Reichs verlangt habe, den Pfalzgrafen bei Rhein, sofern^ sich in der Religion nicht ändern sollte, ans dem Frieden auszuschließen; da nun der Bote, welcherlene Briefe vertragen, noch nicht zurük sei, könne man nicht wissen, wie die Sachen gegenwärtig stehen, —wird daher als zwclmäßig gefunden, gegenwärtig nichts zu beschließen und vorerst die Antwort desLandgrafen zu Hessen abzuwarten; sobald diese eingetroffen sein wird, soll Zürich an Berit und Sckaff-Ücksten Abschriften davon, sowie seine eigene Ansicht darüber, mittheilen; Bern soll auch Genf davon inKnintniß sezen; jedes Ort soll sich dann darüber beratbcn, was ferner in der Sache zu lbun sei, sollübrigens alles geheim halten,
272.
Iahrrechullllg der die Vogteien Bellen;, Bollenz und Rwiera regierenden III Orte.
BeUenz. im Llngust und September
Der Abschied konnte in den betreffenden Archiven nicht aufgefunden werden,
27».
Konferenz der VII katholischen One.
Lucern, Z. September. (Dvnstag nach Verena).^*
Staatsarchiv Lncerii. Allgeui. Absch. Vd. 'I'O -tütt. UlldlAuck iui LandeSarchiv Sckwyz.l
Bote»! Lucern, Niklans Am Lehn, Schultheiß; Sebastian Feer; Kaspar Ggli, Landvogt; Rudolphbo» Mettenwhl, Spitalmeister, alle des Raths. Uri, (? Hans) zum Brunnen, Landvogt, ^ckwhz."^uimann Dietrich" (Dietrich In der Halde») Ritter, Landammann, Untcrwaldeii. Andreas ^chönen-
') i», Bcrncreremplar s«l. 195, Schreiben res Heinrich Bnliiiijzer NN den Psalzgrafen, l<>. Juli.
Mist. toi. 199. Misssv der P-arrer, Prediger und Professoren in der Kirche und Schule »> Zürich .rn de» LandgrafenHesse», nm ihn in seiner Confcssio» r» bestärken, tö. Juli.
" f> Der Abschied führt das Datum Donstag vor Verena (29. August); es soll aber wohl Donst rg n a ch Sterena (5, Ze,iten,b^bklsien, weil das Misssv ab diesem Tag an Zürich vom Z. Scvtember datiert ist.