April 1565,
begegnen zu können; sie stellen auch an die eidgenössischen Gesandten die dringende Bitte, ein getreuAufsehe» zu haben, «Misfiv der eidgenössischen Gesandten und der Räthe der !Il Bunde in Chur andie Räthe von Ober- und Unter-Engadin und von Münsterthat, ll April),
247.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lkucer» I April (Dienstag nach mmwu).
^taatdarctiiv riucern. Allgem. Absch. Vd, 3äl.lÄucb im LandeSavchiv Schwyz.I
Bote»! «Nicht angegeben). In den Verhandlungen werden jedoch genannt von: Uri, Jakob Arnold,Landammanu Schwyz, Dietrich In der Halden, Landammann, Obwalden, Andreas Schönenbühl,Landamniann
Diese Conferenz wird vorzüglich wegen deS projectierten Bündnisses mit dein Papst abgehaltenNach Verlesung des auf lezter Conferenz vorgelegten Entwurfs sowie einiger Erläuterungen des PaPsteSwird ein neuer Entwurf abgefaßt und zur Ratification in den Abschied genommen.^» Die nach Pl.ni>abgehenden Gesandten sollen sich beim Papst mit Nachdruk dahin verwenden, daß die 2l),0«)l) Krone»bei den V Orten hinterlegt werden; seine Erklärung über den Entwurf soll jedes Ort bis zum 18, Aprilnach Lueern senden; auf den Fall, daß man einstimmig wäre, werden auf den Wunsch des Nuntius alsGesandte nach Rom Landvogt zum Brunnen und Ammann Lussi bezeichnet, «Die Antwort des PapsttSerfolgte mit Breve vom lll, Juli), I». (S. u. Thurgau). «. Ammann an der Halden berichtet, daß Jos»"Brnmaun aus dem Toggenburg sich beschwere über Joder Lieb, der alle, welche an der lezten Schläfstin Frankreich theilgenommen, als feldflüchtigc gescholten habe. Die darüber aufgenommenen Kundschaftwerden dem Abt von St, Galle» mitgctheilt, «I. Ammann Arnold von Uri macht die Anzeige, daßFreiburg in Betreff des langwierigen Streithandels zwischen Statthalter Kuhn und Hauptmann Ga>miswhl einen RechtStag angesezt habe, daß Kuhn aber bitte, man möchte Freiburg um Verschiebung desHandels ersuchen. Es wird entsprochen. Das Begehren des Bischofs, Hauptmanns und Raths duLandschaft Wallis «v, 7, März) betreffend die Erneuerung des Burg- und Landrechtö wird ml jimli 'ueiulnmin den Abschied genommen, t". An den geheimen Rath von Obwalden wird ein Schreiben betreffendErnennung eines Gesandten nach Frankreich erlassen, x. Jedem Gesandten wird eine Abschrift des vo»>Papst an die katholischen Orte geschiktcn Ablaßbriefs mitgctheilt; jedes Ort mag demnach seine Angehörige"ermahnen, demselben nachzukommen, I». (S. u. Thurgau). I. Hinsichtlich des Gesuchs deS Herzogsvon Savohen, man möchte Gesandte abordnen, um einen Vertrag zwischen ihm und denen von ^e»lzu vermitteln, lauten die Instructionen verschieden, Lueern nämlich will keinen Gesandten bewillige»bis zu Vollziehung dcö Vertrags zwischen dem Herzog und Ben«; Ob- und Nidwaldcn erklären, daßsie sich der Genfer in gar nichts annehmen wollen, — Was weiter darüber verhandelt worden, wirdrotoroiulun« genommen, Ii. Lueern führt Klage gegeil Ammann Eichbach von Küßnacht, der das „F"l?>daselbst gekauft habe, aber Salz, Leute und Gut nicht nach alter Uebung befördere, sondern höher» Ls)>
) Bündniß der V katholische» Orte mit Pavst Pius IV, r>. 10, Avril 15«iä, — Beilaak Nr, 11,