Druckschrift 
4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
283
Einzelbild herunterladen
 

Mai I5V4

222.

(Konferenz der III die Grafschaft Belkcnz regierenden Orte Uri, Sebwu; und Nwwalden.

Brunnen »» Mai

^andcöarctnv Dr^wyz.

Man sel't r«is Vtrbanvelte im Abschnitl«' HerrschaNt»an lelfgfnlicitt'nBeUrnz Botlrnz und dkiviera ». Air. >we.

22»

Cvnferenz der VII katholischen Orte sainmt Appenzell.

^ncern. Mai (Sonntag rxunNi).

Staatsarchiv ^uccrn. Allqcm Adscli. l. '^«IS. ^andcsarchiv Dctiwnz. (inanqelk'aft i

Boten: «Nicht angegeben).

Solothur» entschuldigt siel, sclnistlich über sein Ausbleiben, versichert aber, daß es auf bevorstehendeTagsazung zn Baden seinem Gesandten angemesseire Jnstrnetioncn mitgeben werde, mir den katholOrten zu verhandeln. I». tchndamman» und Rath zn Appenzell haben ebenfalls feinen Rathsboten ge-lchikt, sondern geschrieben: Sie haben nicht genau gewußt, ob dieser Tag zu Stande kommen werde odernicht; sie machen aber die Anzeige, daß sie nicht gesonnen seien, über die Vereinung mit Arankreich etwasj» verhandeln, bevor der Schlachtsold und das ausstehende Ariedgeld und die Pensionen vollständig be-zahlt seien; den» der französische Gesandte habe viel versprochen aber nichts gehalten; sie wünschenübrigens, daß man ihnen gegenwärtigen Abschied mittheile. ES wird beschlossen, beiden Orten diesenAbschied mitzntheilen. r. Dieser Tag war ausgeschrieben worden, um sich über das auf lezter Tag-sazung zn Baden vom französischen Gesandten gestellte Begehren um Erneuerung der ausgelaufenenVereinung zu berathcn. Da jedoch weder der Schlachtsold, noch die drei ausstehenden Pensionen, nochdie dem König gemachten Anleihen und andere Schulden bezahlt und auch kein Termin angegebenworden ist, wann Bezahlung erfolgen werde, so sieht man deutlich, daß dem König an der Vercinnng weniggelegen sei; und weil nun überdies; der Vortrag des Herr» von Orbais weit weniger in Aussicht stellt,als dieser zn Baden erboten hatte, so wird ihm verdentet, daß an eine Erneuerung der Vereinnng nichtzn denken sei, wenn er keine andern Vollmachten habe. it. (S. u. Baden). «. Auf lezter Tagsazungzn Baden hatte der Bischof von Konstanz von den V katholischen Orte» Rath und Hülfe begehrt, wieer sich bezüglich Vollziehung des Eoneilinms da, wo ihm die geistliche Jurisdiction zustehe, zu verhaltenhabe. Gegenwärtig sind nicht alle Boten darüber instruiert; man will ihm auf künftiger Zahrrecbnungantworten, daß die VI! katholischen Orte beschlossen haben, den Beschlüsse» des Eoneilinms gehorsam znsein, daß es aber den V katholischen Orte» nicht gezieme, dem Bischof in geistlichen Dingen zu rathen,und daß sie sich zu ihm aller Gnaden und freundlicher Nachbarschaft versehen. I. *> pandamman» hussjund pandvogt G"' Brunnen machen Anzug: Ohne Zweifel erinnere man sich, wie sie vom Papst denAuftrag erhalten haben, den katholischen Orten dessen väterliche Zuneigung gegen ne auszurichten und

") Verkwndlum; der gekeimen Rätlw der > fatl,elis»en Ort,-.