April l-'M.
Kauf oder Tausch solcher Dinge vorsichtig zu sein. Mau erwarte! von dieser Maßregel Verminderungder Diebstähle. I». sS. u. Freie Aemter). (S. u. Vier ennctb. Vogt, überh.). «I. u. v. (S. u. Luggarus).t. und Ki?. HS. u. Baden). I». (S. u. Luggarus). l. HS. u. Sargans). sS. u. Vier ennetb. Vogt,liberh.). I. >S. u. Thurgaul. i»». Basel bittet iin Namen seiner Schüzc» nm Schcirknng von Fensternund Wappen in ihr neues Schüzenhaus, wie Zug bereits gethan habe.— Wird in den Abschied genommen.i>. Man berathschlagt, was wohl der Grund sein mochte, warum der Kaiser ans die wiederholten Ge-suche, den Silberkanf in den österreichischen Landen zu bewilligen, nicht antworte. Einige Orte schlagennun als Mittel, den Silberkauf im Ncich zu erlangen, vor, das; man sich vereinbare, nach dem Reichs-schlag zu münzen; andere, die Obrigkeiten sollten die Stempel nicht aus den Händen geben und daSMünze» nicht Personen uberlassen, welche nur ihre» Gewinn suchen, daher schlechte Münzen schlagen undso dem betreffenden Orte, das sei» Wappen so wenig als sein Siegel auf einem Briefe verlängne»könne, Schande bereiten; wieder andere, man soll bei Lebensstrafe den Münzmcistern verbieten, Münzeneinzuschmelzen, damit mau die guten Münzen behalte. — Diese Vorschläge werden in den Abschied ge-nommen, nm darüber weiter zu berathen. «». (S. u. Thurgau). >». llri macht Anzeige von der Hinrich-tung des Peter Schmid von Dietikon, der falsche Thaler mit dem Wappen der drei Länder und Dik-Pfenninge mit dem von Solothuru fabriziert habe, und signalisiert gleichzeitig dessen zwei Gehülfen,«ß. sS. u. Luggarus!. >. (S- u. Vier euuetb. Vogt, überh.). «>i. (S. u. Lauis). t. Die Boten der sechsOrte vereinbare» sich hinsichtlich der Feldflüchtigen in Frankreich dahin; Wer in der Schlacht vor irgendeinem Angriff geflohen, soll an Leib und Gilt bart bestraft werden; wer aber nach dem Angriff flüchtiggeworden ist, den mag jede Obrigkeit nach den Umständen bestrafe». ». Der französische Gesandte, He"'von Orbais, übergibt seinen Vollmachtsbrief und eröffnet: Der König wünsche sehnlich die Vereinnngmit den Eidgenossen zu erneuern; die Eidgenossen können keinen nüzlichern Freund haben als den Ke-nig; denn Gott selbst habe diese zwei Nationen zusammen verpflichten und für andere Völker unüber-windlich machen wollen. Antwort; man finde es sonderbar, daß er von Erneuerung der Vereinungspreche, dagegen nichts meide, wann und wie die vielen rükständigen Anforderungen werden bezahltwerden. Er zeigt nun, wie die Bezahlung an jedes einzelne Ort erfolgen werde, und meldet, daß dmHauptlente für den Schlachtsold bereits quittiert haben, v. Hinsichtlich der Anstände zwischen Glarusund den V katholischen Orten erklären Uri und Nnterwalden, daß sie den Artikel betreffend das Conc>-linm nicht fallen lassen können. Schwyz will es bei feiner lezten Erklärung über das tridentinische Con-eilium gänzlich bleiben lassen, weil es christlich abgehalten und beendet worden; wenn nun der Papst-der Kaiser und die beiden Könige von Frankreich und Spanien es anerkennen, so sollen auch die »en-gläubigen Glarner demselben gehorsamen und zwar obne allen Vorbehalt. Glarns erklärt, nachdemüber diese neuen Bedingungen seine Verwunderung ausgesprochen, daß es, wenn die drei Orte die vo»den Schiedboteu vorgeschlagenen Artikel sammt der darüber geschehene» Erläuterung und den von Luem"und Zug angehängten Artikeln nicht auuehmc», dann zu nichts weiter Vollmacht habe. Da nun ansdiese Weise eine Vereinbarung nicht erl ältlich ist, und auch das lleberweisen des Handels an s Recht j»weit führen würde, indem ein Tbeii dem andern „des Rechten" sein will, wie es zu Einsiedel» angesaugtworden, während der andere das Recht nach Vorschrift der Bünde und des Landfriedens brauche» 'io werden die Artikel von den Schiedboteu nochmals zu Händen genommen, theilweise abgeändert uubeiden Zbeilen in den Abschied gegeben mit der Ermahnung an alle, möglichst für Erledigung der ^aäff