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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
251
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April lök!l.

IUI.

Konferenz der V II katholischen Orte.

Luccru. ISiiet, >8. April (Sonntag Gmsinmll»),

Ltauf-harciiiv Vucern. Allfieiu. Absch Vd, j'. tili.

>Auch iiu -Atchi'.> Svlothurn,!

Boten, (nickt angegeben», Paul den Verbandlungen waren anwesend von - purer», SchultheißPfyffer Schivyz, Animaun Neding. llilterivaldcn ob dein Wald, pandvogl Wirz.

». Auf die von den VII Orlen an den Bischof, pandeshanpunann, pandräthe der sechs Zebndensainint der Kirchböre Münster in der pandschafr Wallis erlassene Zuschrift langt eine Antwort ein. NachVerlesung derselben wird eine Gegenantwort entworfen, worin dieselben besonders vor Uneinigkeit undZwietracht im (»»landen gewarnt werden ; der Entwurf wird in den Abschied genommen, I». Der französischeGesandte de la Eroix (Herr v, Orbais» entschuldigt den König in einer Zuschrift an die VII Orte hinsichtlich' der ausstehenden Pensionen, Es wird ihm geautworter, er möchte für Bezahlung der Penstonen sowohlals der an den König gemachten Anleihen besorgt sein, <?. Ungeachtet der Zusicherung des französischenAmbassadors, die deutschen und welschenhugenottischen" Schreiber, »reiche Herrn von Eoignet gedienthalten, »licht mehr anstellen zu »vollen, hat er sie doch wieder in seine Dienste genommen. Daher wirdan Herrn de la Eroix geschrieben, man habe das mit Mißfalleil vernommen, und werde ihm auf deinTag zu Basel ferner»» Bescheid darüber geben. Der Brief soll dem Ambassador zu Solothnr» persönlichübergeben werden Zu Basel will man ihm auch erklären, daß die VII katholischen Orte, »venu er dieseDiener »licht entlasse, nichts mit denselben zu thnn haben werden, «I. (S. u. Eiigrlberg). «. DerPapst sichert Absolution denen zu, welche an die neue Stadt auf Malta beisteuern würden. Man findetaber, daß am besten der Papst selber helfen könnte, wenn er die Cardinäle veriiiindern und »venu dieOrdensherren besser haushalten würden, Der Antrag, den Gesandten Zun» Brunnen ans Rom ziirükzu berufen, weil er bisher so wenig habe ausrichten könneil, wird in den Abschied genominen, I. (S.u. puggaruH. K. Auf dem nächsten Tage zu Basel will man mit dein französischen Gesandten Nüksprachtnehmen, damit für sichere Beförderung der Briefe nach und ans Frankreich eine Post eingeführt werde,I». Dem Gesuch des Hauptmann Niklaus Flekenstein von pnecrn um Ansstellnng einer Empfehlung anden König von Frankreich, damit seine Ansprachen und Anleihen an den König endlich bezahlt werden,wird entsprochen, i. (S. »». Lauis». Ii,. Der Antrag des Schultheiß Pfyffer von purer», man möchtean Freibnrg nnd Solothnrn nnd an die als Obmann bezeichneten schreibeil, wird all stml»'»o»»llu»naenommen; jedes Ort soll die wegen des Glarnerbandels Ansgcschossenen auf den Tag zu Basel iendenI. u> ^hurflau». i»». Freibnrg nnd Solothnrn schreibe» (!! April» a» die V Orte» Sie haben gehofft,daß die Anstände wegen Glariis ans gütlichem Wege beseitiget würden; da »nn aber ^cbwvz die Er'klä>nng aogtgcbtn habe, daß es nicht mehr neben Amman»» Hässi tagen »verde, nnd da auch der Anstandhinsichtlich des Vogt Frenwler noch nicht erlediget sei, was bei den Schicdorten immer »»ehr Unwillenerweke, so müssen sie Schwh; ermahnen, fernere Unruhen zu verhüten nnd keine Thätlichkeircn anzu-fangen, »». Uebcr das Gesuch des Aminanns Neding von Schwyz, jedes Ort möchte den» SebastianKenel ein Fenster mit seinem Wappen in dessen nenes Hans »schenken, »'oll auf den» Tag zu Basel And