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die dicßfalflgen Freiheiten vom Papst erhalten haben. Hinsichtlich seines Vorhabens, die HerrschaftenKüssenbcrg und Tbicngcn von den Grafen von Snlz abzulösen, versichere man ihn, daß man dieses gerneseben wurde und daß man überhaupt ihm und der Stift gern zu allem behülflich sein werde, wozu erbefugt sei. Hinsichtlich seines vierten Begehrens endlich, von jedem, der sich in Eonstanz zum Priesterweihen lasse, 5 Gld,, von solche» aber, die ein Patrimonium ans eine Eaplauci haben, 2 Gld, und 4 Baze»dafür zu nehmen, müsse man ihn nochmals bitten, in Berüksichtigung der Zcitverhältnisse und der früher«Uebnng davon abzustehen, v. (S. u. Luggarus). Der spanische Gesandte Mare Anton Bosso danktfür die Bemühungen der Eidgenossen, die Anstände zwischen dem Herzog von Savohen und Bern gütlichzu vermitteln, und bittet, man möchte den Boten, die man auf den 25, April nach Basel senden werde,ernstlich anbefehlen, all' ihren Fleiß anzuwenden, damit der Span in Güte beigelegt werde — Wird mliioNrnonchirn genommen, ze. <S, u. Thurgau). 5'. Ans die Beschwerde von Berit, Basel, St, Gallenund anderer über Erhöhung der Zölle in Savohen, und nach Anhörung der Verantwortung des savohischenGesandten, daß jczt ohnehin der Verkehr unbedeutend sei und daß die von St, Gallen sich trozigeAeußerungen erlaubt haben, wird an den Herzog geschrieben, er möchte Abhülfe schaffen, — Die Sachewird übrigens in den Abschied genommen, um sich auf dem nächsten Tage über die weitern Schritte zu be-ratben, wenn der Herzog nicht entsprechen sollte, i«. Es wird Anzug gemacht, daß die von St, Gallendie ersten gewesen seien, welche mit einem Fähnchen nach Frankreich gezogen, und daß sie viele der ihrigen«ach Phon habe» ziehen lassen, ohne daß sie einen der nach Hause Znrükgekehrten deßhalb bestraft haben, —Da die von St, Gallen dadurch gegen den ewigen Frieden gehandelt, will man sie darüber zur Redestellen, »»»». Herr von Orbais übergiebt seine Creditive als ordentlicher französischer Ambassador inder Eidgenossenschaft, vermeldet des Königs freundlichen Gruß und ermahnt im Namen des Königs dieEidgenossen, im Hinblik auf die Trübsale Frankreichs sich vor Zwietracht zu hüten; er meldet die Er-mordung des Herzogs von Guise und vieler anderer Herren, ferner, daß einige Fürsten und Ständegegen den König, der ihnen doch keinen Anlaß dazu gegeben, die Waffen ergriffen haben; er begehrtendlich im Namen des Königs und dessen Mutter, daß man jene Truppen, welche allenfalls noch zuhhou seien, heimberufen und niemanden mehr fortziehen lassen möchte, — Nach gebührender Verdanknngwird dieser Vortrag in den Abschied genommen; der Ambassador wird schließlich an.Bezahlung des aus-stehenden Friedgelds und der Pensionen erinnert, I»I». Der spanische Gesandte Mare Anton Bossowünscht Antwort über den im September gemachten Vorschlag wegen Erneuerung der Eapirel mit demHerzogthum Mahland, oder daß man, wenn man jczt nicht darauf gefaßt sei, auf nächster Zahrrechnnng ihmeröffne, was man für Aendernngen an den Eapiteln wünsche, Antwort: Man habe gegenwärtig nichtübereinstimmende Justruetionen; es sei aber der Mehrheit Begehre», daß den eidgenössischen Angehörigender freie Verkehr im Herzogthnm Mahland bewilligt werde und daß kein Theil den Bandiren des andernAufenthalt gestatte; er möge sich auf dem nächsten Tage, wenn er es jczt zu thnn keine Vollmacht habe, dar-über aussprechen, in weleber Form der König die Ernenernng der Eapitel wünsche, — An die ennet-birgischen Handvögte wird geschrieben, sie sollen auf dem nächsten Tag darüber berichte», was die llnterthanena» den frühern Eapiteln auszusezcn haben, (Enuetb, Absch, II, lll7, Vorschlag der vier ennetbirgischenhandschaften, betreffend die Erneuerung der Eapitel mit Mahland), — Der Handel wird ml iuMrnoinlnmgenommen, sich auf dem nächsten Tage zu entschließen, ob und wie man die Eapitel erneuern wollt, « v. MarcAnton Bosso und der Großkanzler von Mahland begehren Freilassung des Franz Negri, den der hand-
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