November i 5>i>^
llll, Oetober, ferner die Kuirdschaften über die Mißhandlung des budwig Krenrer, endlich die Klage derBoten von Schwhz über Beleidigung ihrer Angehörigen zu Wesen und im Gaster durch die evangelischenGlarner, Demnach wird, wie schon auf dem Tage zu Bruuucu, au die katholischen Glarner geschrieben, stemögen sich noch gedulden; man werde auf dem nächsten gemein-eidgeuösflschen Tag den Schiedorlen Mittbeiluug davon macheu und erwarte guten Erfolg, Auch wird der Bescheid, den man zu Brunnen Schwhzgegeben hat, nochmals bestätigt, Ii. Ammann Tschudi entschuldigt sich, das; er von GlaruS nach Rapperschwhlgezogen sei, versichert aber, das; er nichts dcstoweniger Gut und Blut zu den katholischen Glarner» undzu den V Orten sezen werde. Seine Verantwortung wird mit Befriedigung aufgenommen, I. HS. u. FreieAemter). Ii.. Gesandte der drei Städte Lueern, Freiburg und Solothuru sollen auf den 16, Novemb.zn Solothuru sich einfinden und alle Gewahrsamen und Urkunden in Betreff ihres Burgrechts mit demGrafen von Neuenbürg, sowie alles, was Stadl und Grafschaft Neuenbürg berührt, mit sich bringe»I. Die Boten von Freiburg und Solothurn sollen an ihre Obern berichten, wie sehr sich die V Orteüber den Troz und Hochmuth der neuglciubigcu Glarner gegen die Katholischen zu Schwhz und Glarusbeklagen; auch wird ihnen die Klage der altgläubigen Glarner in den Abschied gegeben n». Wege»der „sorglichen Zeitläufe" will man einsweilen darüber hingehen, daß Bern, entgegen dem ewigen Friedenmit Frankreich, entgegen den ewigen Bünden mit den VIll Orten und dem handfrieden, eigenmächtigeinen Aufbruch veranstaltet hat; man will aber zu besser gelegener Zeil wieder darauf zurnkkommen,>». (S. u. Vier ennetbirg, Vogteien überh). «». Weil Hauptmann Garmiswhl von Freiburg gegenwärtig imfranzösischen Dienst sich befindet, so sollen die Anstände desselben mit Hauptmann Kuhn von Uri biszu seiner Heimkehr verschoben bleiben; sollte lezterer nicht warten wollen, mag er den Handel vor ge-meine Eidgenossen bringen, p. Freiburg soll dem Herrn von Maudosse anzeigen, daß man mir Miß-fallen vernommen habe, daß die eidgenössische Mannschaft so getheilt worden und daß sie durch die Pestso großen Schaden erlitten habe, ferner daß die Korrespondenz so schlecht besorgt werde, «ß. An Zürichwird geschrieben, es möchte einen Tag ausschreiben, jedoch nicht vor Weihnachten,
Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangelegenheitrn,'
Laudvogtei Freie Aemter. ». Art. tün, .ttiämr.
Vier ennetb. Vogteien überh. »- Art, 2il, Vcrkcchr mit Mayland,
Landvogtei LuggaruS. », Art, Gianbeiiüsachc».
I«I.
Coufereuz der drei Städte Vueeru, Freiburg und Solothuru.
Solothurn I?» November
Stc,»,tsarckiv Vncern. Alton Neucndurg.lAuch im Archiv Solotl'urn.!
Bolen: hurern, Jost Pfhffer, alt-Schultheiß. Freiburg, Petermau» von Elcrh, Ritter Sololbnrn. Urö Surh, Schultheiß; Urs Ruchti, Veuner und Sckelmeister; Urs Wieistein, Sekclmeister;Foachim Scheideggcr, Hauptmann