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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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206
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?<>li April 1502,

Äbtissin zu Dießcnhofen 45 Gld. Äbtissin zu Frauenthal 0 Gld.

Feldbach 50 Hermetschwhl 10

Münsterlingen 40 SchäniS 25

Magdenau >5 Dänikon 50

Kalchern l0

I». Das Begehren der Prälaten, daß Klingnau und Lenggcrn, die ihren lezten Beitrag nicht geleistethaben und auch jezt wieder ausgeblieben sind, zum Gehorsam angehalten werden, nehmen die Gesandten-nl roloronelum. v. Die Prälaten stellen ferner an die Gesandten das Ansuchen, man möchte auch denAbt von St, Urban und die Pröpste im Hof zu Lucern und zu Münster besteuern, weil sie auch anfangsbei der Erwählung der Abgeordneten und andern Dingen sich betheiligt hatten, nicht mehr als andereGotteshäuser gefreit seien und weil dieses heilige und nothweudige Werk sie eben so gut wie andereEhristeulcute betreffe. Der Gesandte Lueerns antwortet - Die Ausschreiben seien stets nur an die imThurgau und Aargau liegenden Gotteshäuser, wo die VII oder VIII Orte regieren, gerichtet gewesen,nun liegen die benannten Gotteshäuser auf lucernerischcm Gebiet, weßhalb Lucern auch jezt wieder, wieschon wiederholt, bitten müsse, auf seine Gotteshäuser die Tel! nicht zu legen. Die dringenden Vor-stellungen Ammanns Reding und der Prälaten nimmt Lueern in den Abschied,

137.

Cviifereiiz der IV evangelischen Slndte Zürich, Bern, Lasel und Schaffhause».

Svlvthurn 3<» April.

Staatsarchiv Ziirich. Absch. Bd. Nr. 123 fol 237

Bolen : Zürich, Bürgermeister von Eham, Bern, Hans Franz Nägeli, Schultheiß; Junker NiklauSvon Dießbach, Basel, Bonaventura von Brun; Hans Eßlingen Schaffhausen, Alexander Peycr,alt-Burgermeister,

Nach Verlesung einer Zuschrift des Pfalzgrafcn bei Rhein wird Bern beauftragt, dcmscibeu imNamen der IV Städte für den Bericht zu danken und ihm zu melden, was auf dem gegenwärtigen Tagezu Solothurn verhandelt worden, wie namentlich Boten von Zürich und Bern die andern Orte freund-lich abgemahnt, dem Könige von Frankreich den Aufbruch zu bewilligen, und vorgeschlagen haben, eineGesandtschaft zur Vermittlung nach Frankreich abzuordnen, und wie zu besorgen sei, daß die acht Orteden Aufbruch bewilligen werden, Bern wünscht schließlich, daß mau den Pfalzgrafen und andere evan-gelischen Fürsten ersuchen möchte, eine Gesandtschaft nach Frankreich abzuordnen, I». Au den Prinzenvon Eondö will man auf sein Ansuchen antworten: Man beklage die großen mannigfaltigen Wider-'wärtigkciten, die ihm begegnet seien, und müsse ihn zur Beständigkeit ermuntern; sei zu besorgen,daß auf das wiederholte Ansucheu seiucr Gcguer Eidgenossen aufbrechen werden; wegen der großen Ge-fahren im Vaterlaude sei es jedoch nicht möglich, ihm Hülfe und Beistand an Mannschaft oder Geld znerzeigen; er möchte dieses nicht übel aufnehmen, indem man auf alle andere Weise suchen werde, gemäßchristlicher Liebe den Verpflichtungen gegen ihn nachzukommen; gegenwärtig könne man keine andneHülfe erzeigen, als zu Gott dem Allmächtigen für ihn und seine Anhänger mit unablässigem inbrünstigem