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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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April 1562

bestraft würden, in den Abschied genommen, v. Ritter Lussi meldet mit Zuschrift vom 16, April andie VIl tatholischcn Orte, daß der Erzbischof von Paris, eine Gesandtschaft anö Venedig u, a, m, bereitsin Tricnt angekommen seien und daß mau noch andere Abgeordnete aus Frankreich und von andern Ortenerwarte. Dieser Bericht wird ihm und dem Abt von Eiusicdcln schriftlich verdankt, mit der Ermahnung,stets über alles zu berichten. Ferner wird ein Dankschreiben für die ehrenvolle Aufnahme der Abge-ordneten der VIl Orte an das Coueilium erlassen. Auch wird dem König von Spanien für seine Mit-thcilung in Betreff seiner an das Eoneilium abgeordneten Gesandten gedankt, «I. Was mit einigenvertrauten Personen in Betreff des französischen AmbassadorS verhandelt wordenwas hierinne zu meldenvon vnnöteu," darüber soll jeder Bote referieren, (Entwurf eines Schreibens der VII katholischen Ortean den König von Frankreich, worin sie erklären, warum sie den Ausbruch nicht bewilligen können, undworin sie gleichzeitig ihr Mißtrauen gegen von Eoiguct in Religionssachcn auödrüken, Allgem, Ab>chin pueern, 62. 657,>, Ein Ausschuß jener, welche dem König Heinrich eine bedeutende Geldsummegeliehen hatten, beschwert sich schriftlich (Supplikation derer v, Bern, Bajel und Schaffhausen, bezüglichihrer Ansprachen an Frankreich, Zürcherexemplar, !»!, 266,) und verlangt Ansezung eines Rechtstags,Dem Herrn von Coignet wird Mittheilung davon gemacht mit der Erklärung, daß man, wenn nichtBezahlung erfolge, auf nächster Jahrrechnuug einen Rechtstag ansczen werde; auch wird die Sache mlirwtrukintrim genommen, I. Ritter von Clcrh übcrgiebt aus Auftrag deö Herrn von Coignet einSchreiben des Königs von Frankreich vom 15, Februar, worin derselbe Aufschub für Bezahlung derPensionen bis zum nächsten Jahr wünscht. Der Ambassador, dem über die lange Hinterhaltung diesesBriefes das Bedauern ausgedrükt wird, entschuldiget sich dahin, daß dergleichen Briese au die XIII Ortebisher stets auf gemeinen Tagen präsentiert worden seien, Wird ml rol'oroiuluin genommen, K. Abge-ordnete von Zürich und Bern, nämlich Burgermeister von Cham, alt-Schultheiß Hans Franz Nägeliund Junker Niklaus von Dießbach, eröffnen nach Vermeidung ihrer Obern freundlichen Grußes, daß esdenselben nicht thunlich scheine, dem König von Frankreich den begehrten Aufbruch zu bewilligen,sondern daß sie es für besser halten, wenn man eine Gesandtschaft im Namen gemeiner Eidgenossenschaftnach Frankreich abordnen würde, um zwischen dem König und seinen Unterthanen zu vermitteln, IhrVortrag wird in den Abschied genommen, I», (S, u. Thurgau). Ii. lieber den Entwurf des Zollvcrtragsmit dem Kaiser soll jedes Ort nochmals reiflich berathen, ob nicht einiges darin abzuändern sei, bevorman ihn annehmen könne. Auf nächster Jahrrcchnung soll darüber abgestimmt werden, Zürich wird beauftragt,dem Hans Melchior Heggenzer zu schreiben, damit die kaiserlichen Commissarien ebenfalls mit Vollmacht sicheinfinden, Ii. (S, u. Luggarus). I. Die Boten von liri berichten, daß Ammanu Brügger schon dreimalauf dem Rechtstag zu Peterlingen gewesen, ohne vom französischen Ambassador eine Entschädigung dafürerhalten zu haben. Derselbe drükt sein Befremden über dieses Begehren aus, meint aber, er würde sichAmmann Brügger, wenn er zugegen wäre, wohl verständigen können, Wird all instruonllum genommen-

i Randbemerkung des lucernischen Stavtschreibers Rentvard Cysat:Ein fyne Sach; Bern mant andre ab, vnd batt abe>grad damit Ihre bouvtlütt vnd Jenolin den Hugenotten zuziehen lassen."

Landgrafschaft ThurgauItandvogtei LuggaruS.

Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangelrgenheiten:I>. Art, 412, Stifte nnd Klöster.

U, Art. 2St>. Territorialstreitigkeiten,