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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Oktober lWl.

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». und t. (S. u. Thurgau). ». Weil Landvogt Wirz von Unterwalden vor Beendigung gegenwärtigerTagsazung abgereist ist, soll jedes Ort seine Ansicht nach Lncern melden, wie einigermaßen Vorsorgenzu treffen seien, damit die Boten bis zum Schluß der Tagsazungen bleiben, v Da der Nuntius daraufdringt, daß man Gesandte auf das Coneilium schike, so soll sich jedes Ort darüber berathen, wen manin der VII lalhol. Orte Namen abordnen wolle, und darüber ans nächsten Tag instruieren, ,v. Dersavovische Gesandte, Herr von Kreuz (de la Croix), bringt die Sache wegen des Zwiespalts zwischendem Herzoge und denen von Bern hinsichtlich einiger GebietStheile wieder in Anregung und meldet,daß die von den Scbiedbotcn auf zwei Tagen zn Basel vorgeschlagenen Artikel von beiden Parteienverworfen worden. Da man bemerkt, daß der savoyische Gesandte Vollmacht hätte, zn gütlichen Unter-handlungen die Hand zu bieten, werden beide Parteien ersucht, nochmals auf einem gütlichen Tag sichzn vereinbaren zu suchen, mit dem Anerbieten, eidgenössische Schiedboten dazu beizuziehen, Statthaltervon Dießbach hat darüber keine Vollmachten und nimmt dieß in den Abschied, Bürgermeister vonCham stellt schließlich im Namen der Schiedorte die Bitte, es möchte jeder Bote seine Obrigkeit ersuchen,keine Feindseligkeiten anzufangen, weil der Handelim Rechten" anhängig sei, Rechtshandel zwischenden V kathol. Orten und denen von Glarus, H

*) Weil dieser Proceß ans diesem Tage nicht beendet worden ist, und fei» Spruch und feine Verständigung erfolgte, wirdbier nnr des hierüber vorfindlichen Materials Erwähnuüg getha».

Glarnerakten im StaatSarch. Lucern, Aktenbd. Nr, 4t: lol. 3l9. Rechtlicher Proeeß und Verhandlung zwischen denen vonGlaruS der neuen Religion, als Kläger, und den V kathol. Orte», als Antworter, auf der Tagleistung zu Eiusiedeln an St.Gallcntag vor den Zugesazten. (Darin bringen beide Parteien ihre Klage» und Antworten, Repliken und Dupliken vor-, sichberufend ans ihren Eid, versuchen dann die Zugesazten noch einmal, den Streit in Güte beizulegen und schlagen einen Vergleichvor. (Z, lvi. 339 u, 34K.s). l">. 33l>. Eidesformeln des gemeinen Schreibers und der vier Zugesazten. lol. 331. DerZugesazten von Nri und Schwyz lalr-Landammann Kaspar Jmhof und alt-Landan»nann Dietrich Zn der Halden) Urtheil gegendie Glarner. lnl. 334. Der Zugesazten von GlarnS (Sekelmcister Kaspar Tschndi und alt-Landvogt Jakob Vogel) Urlheil.lol. 339 u. 34K. Freundliche Mittel und Artikel, welche die vier Zugesazten ans dem Tag zu Einsiedeln an St. Gallentag zwi-schen de» V Orten eines TheilS und denen von GlaruS der neuen Religion andern Theils vorgeschlagen haben, ans Genehmigungbeider Parteien Obrigkeiten. lol. 359. Instruction Lucerns für Wendel!» Sonnenberg und Sebastian Feer, wie sie Schwyzermahnen sollen, sich ruhig zu verhalten. 22. Octob. iv>. 352. Instruction Lucerns für HanS An der Allmend und KasparEgli, wie sie Unterwalden ob und nid dem Wald ermahnen sollen. koi. 354. Beschluß des Raths zu Schwyz in Folge de«Vortrags der lucernerischen Gesandten; >l. >1. 23. Octob. - lol. 355. Beschluß und Antwort des Raths zn Unterwalden am23. Octob. zzA Vortrag der Boten von Luccrn, Uri und Zug am 23. Octob. lol. 3K9 Beschluß und Antwort Ob-waldens auf den Vortrag der Gesandten Lucerns vor Rath und Gemeinde; cl. «l. 23. Octob. i'ol. 3K7. Zuschrift des Rathsund der Landögemeiude der Mehrheit der Landleute zu GlaruS an die beiden Zugesazten von Uri und Schwyz, K, Decemb.k»l, 3K9 ». 222. Antwort und Ablehnung der V Orte auf die Zuschrift der neugläubigen Glarner an die Zugesazten von Urinnd Schwyz vom K. Decemb.; Abschlag der eiusicdeln'schen gütlichen Mittel von beiden Parteien, mit Angabe aller Ursachen,was sie zum Abschlag bewogen. 2». Februar t5K2.

Im Abschied des Nidwaldnerarchivs: Missiv der geheimen Rätbe der Altgläubigen zn GlarnS an Landammann und Ge-heime Räthe zu Schwyz und Unterwalden ob und nid dem Wald. 17. Novemb. l5Kt.

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