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auch überzeugt, daß sie ihren Obern keine fröhlichere Botschaft heimbringen könnten, als daß es ihnengelungen, diesen Span gütlich beizulegen. Darauf erklären die Boten der V Orte nochmals, sie habenkeine Bollmacht, darauf einzugeben, wollen aber, was man ihnen in den Abschied gebe, heimbringen undnicht Handel» , wie die Glarner, welche ihnen eine solche Anmuthung abgeschlagen. — Diese Erklärungder Boten der V Orte wird verdankt mit dem Ansuchen, daß inzwischen bis zum nächsten Tage die Par-teien feine Tätlichkeiten gegen einander beginnen möchten. — Und da die Boten der V Orte angehörthaben, mit welch' unbegründeten Vorgaben die Neugläubigen von Glarus ihre Fehler, die sie auf demTag zu Einsiedel» haben zugestehen müssen, zu beschönigen suchen, wie sie alle Schuld auf ihre katho-lischen Mitlandleute wälzen möchten, und obschon die Schiedortc einen Vergleichst? orschlag in den Ab-schied gegeben, so befehlen sie dock, den katholischen Glarner,: kraft gegenwärtigen Abschieds, mit denneugläubigen Glarnern in keinerlei Unterhandlungen oder Verpflichtungen sich einzulassen ohne der
V Orte Wissen und Bewilligung, und von sich aus in dieser Sacht nichts zu handeln, übrigens ihreGegenpartei nicht zu beleidigen, noch ihr zu trozcu, sondern der V Orte weitern Bescheid hierüber ab-zuwarten. Die Gesandten von Zürich machen folgenden Anzug: Sic vernehmen, daß in einigenOrten etwas Unwille darüber sei, daß Zürich einen Auszug veranstaltet habe; sie müssen aber bemerken,daß es in der besten Absicht geschehen sei, obschon es eigentlich nicht einmal ein Auszug, sondern nureine Ergänzung der fehlenden Lüken gewesen, die Zürich wegen der sorglichen Zeiten für uöthig erachtethabe; übrigens sehe mau ja deutlich, daß Zürich nichts Unrechtes im Sinne habe, sonst hätte es dieseTagsaznng nicht ausgeschrieben; es wäre ihm nichts angenehmer, als Beilegung der spännigeu Händel,Zürich habe Einige, welche beunruhigende Gerüchte ausgestreut, strenge bestraft. — Es wird nun jedemVoten in den Abschied gegeben, daß man überall die Unruhestifter und Verbreiter böswilliger Gerüchtean Leib und Gut bestrafen möchte, auf daß man um so eher wieder zu Friede und Einigkeit gelangeIi. sS. u. LauiS). I. Die Kaufleute von St. Gallen führen Beschwerde, daß der Herzog von Savoycneinen neuen Zoll auf die Maaren gelegt habe, und bitten, man möchte die Aufhebung dieses Zolls aus-wirken. — Es wird deswegen mit dem savohischcn Gesandten ernstliche Nüksprache hierüber genommen,damit er beim Herzog entsprechende Schritte thue. Auch soll jeder Bote darüber referieren, damit jedesOrt, im Fall der Herzog nicht entsprechen sollte, über die zu ergreifenden Maßregeln sich berathe-It. Landammann Tschudi von Glarus vertheidigt sich gegen die Anschuldigung, als ob er der sei, welche?die Zwietracht im Glarnerland augestiftet habe, und als ob er Laudesherr von Glarus werden wolle,erklärt die Verbreiter solcher Gerüchte als Lügner und verrätherische Bösewichte und versichert, daß de?Handel noch viel schlimmer ausgefallen wäre, wenn er nicht wiederholt in's Mittel getreten; auch de?
V Orte Boten entschuldigen ihn, mit der Bemerkung , daß er vielmehr stets vermittelnd gehandelt habe.-"Beide Parteien von Glarus werden ermahnt, gegen einander friedfertig sich zu benehmen und einande?nicht zu beleidigen; das werde ihnen und der Eidgenossenschaft zur Wohlfahrt gereichen. I. fS-Rheinthal). »». „Heimlicher" Abschied, den die V Orte den Boten von Freiburg und Solotbnr»
) Mehrere« Kber diesen Glarnerhandel, Korrespondenzen, Projekte ». s. w. siehe bei den Akten de« Staatsarchivs Lucer»'De» Dorschlag der vermittelnden Orte zu einem Vergleich zwischen den V Orte» und Glarus. bestehend in sechs Artikel»,st. st. 5. Novemb.. stehe im Schwy,er - Archiv