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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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September 1557.

t». (S. u. Emictb. Vogteien übcrh.). »». Der Beschluß, daß die Boteu auf den eunetbirgischen Jahr-rechnungen vor dem Anfang der Berhairdiuugeu einen Eid schwören sollen, von Urtheilcn und Gerichts-bändeln leine Miel, Gaben noch Schankungen anzunehmen, sondern dem Armen wie dem Reichen nachBilligkeit das Reckt werden zu lassen, wurde von allen Orten, außer Bern, ratifieiert, Nun erklärendie Gesandten von Bern, daß Bern bei seiner gegebenen Antwort verbleibe, daß es aber zu jenem Be-scklnß stimmen werde, wenn er auck ans die Jahresrechnungen und Tagsazungen zu Baden ausgedehntwerde. Unterwaldcn will auch zulassen, daß seine Boten schwören, möchte es denselben aber nicht ab-scklagen, wenn ihnen nach dem Urtheil etwas geschenkt würde. Solothurn ist der Ansicht, daß einsolcher Eid nnnöthig sei, denn seine Ralhsboten müssen jährlick schwören, den Armen wie den Rcickenzn rickten. Die Boten der andern Orte bedauern, daß man jezt wieder Schwierigkeiten mache, erklä-ren siel» übrigens mit den gefallenen Anträgen einverstanden und stellen a» die drei Orte die Bitte, biszum nächsten Tage ihre Zustimmung zn geben, daß alle Boten gemeinsam schwören müssen. <>. Abge-ordnete von Rotwhl melden, daß seil einiger Zeit in ihrer Nahe in der Herrschaft Hachenberg Kricgs-rüstnngen veranstaltet werden, daß daselbst ein Musterplaz sei, wo bereits tausend Pferde, vierhundertWagenrosse und einige Fähnchen Fußvolk angekommen, daß die Hauptlentc bereits um die Fähnchen ge-looset und daß die Mannschaft wider Frankreich habe schwören müssen; was beabsichtiget werde, wisse mannicht, nur heiße es unter den Leuten, daß, bevor der lezte Mann seinen Spieß auf sich nehme, der ersteschon in des Feindes Land sei; die Stadt Rotwhl wisse zwar nichts, daß sie bei Kaiser und Reich inUngnade stehen sollte, bitte aber doch, die Eidgenossen möchten ein getreu Aufsehen auf sie haben; voreinige» Tagen habe Graf Wilhelm zn Eberstein, Oberst des schwäbischen Kreises, sie ermahnt, sich mitihrem Kriegsvolk gerüstet zu halten, und im Geheimen müssen sie anzeigen, daß Graf Jost Niklaus zuHohenzollern au sie das Begehren gestellt habe, sie sollen dem Herrn von Bollwhler, Feldherrn des Königsvoit England «Spanien), etwa zehn Tonnen Büchsenpulvcr gegen Bezahlung zusenden, und daß sie ihmdieses abgeschlagen. Nachdem man noch einige Erläuterungen von den Abgeordneten von Rotwhl er-halten, werden ihnen ihre Berichte verdankt mit dem Begehren, daß sie jederzeit melden möchten, was sieferner erfahren, und mit der Versicherung, daß man, was die Bünde verlangen, treulich thun wolle, wiees guten Eidgenossen zustehe, und daß mau ihre Bitte in den Abschied nehme, überzeugt, daß man ihnengebührende Antwort werde geben können; es wird ihnen serner geratheu, mit der vom Oberst des schwäbi-schen Kreises begehrten Hülfe, so weit sie es mit Ehren thun können, möglichst hinzuhalten; endlich wirdihre dem von Bollwhler erthcilte abschlägige Autwort gebilligt. «R. Auf der Jahrrechnung zu Badenwaren Zürich und Glaruö beauftragt worden, Boten in der Vit Orte Namen nach Bünden zu sendenund Autwort in Betreff der Herrschaft Haldcnsteiu zn verlangen; nun berichten diese Boten, daß sievon den lll Bünden keine andere Antwort haben erlangen können, als, daß selbe Willens seien, bei derzu Jlauz gegebenen Autwort zu verbleiben, daß sie übrigens im Posscß seien und nur einem Rechts-spruche weichen werden, endlich das; sie, wenn man ihnen bis St. Martiustag Aufschub gebe, eine voll-kommene Antwort nach Zürich schikcn werden. Weil nun aber die Bünduer diesen Handel bereitsseit fünf Jahren hingezogen haben und sich eines Possesses rühmen, den sie nie gehabt haben, so wird ihnengeschrieben, das, man verlange, daß die Sache einmal erlediget werde und daß sie längstens bis Martins-tag ihre Antwort nach Zürich senden. Die Sacke wird all iiwtrnonllnm in den Abschied genommen.« . Die E>linder der neuen Holzersparungskunsk stellen das Gesuch, man möchte ihnen, sowie sie von