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angesezt, jedem Ort aber Bollmacht gegeben, nach Bedürfnis einen solchen auszuschreiben, «A. Am 8, Julilangt ein Schreiben an die eils Orte sammt den III Bünden und Wallis ein von den Hanptleutcn inder Romagna <cl. 8. 28, Juni), worin sie berichten, daß sie sich wohl befinden, daß ihre Kranken gutversorgt werden, daß sie vom Herzog von Guise richtig gemustert und ausbezahlt werden, daß sie demHerzog von Alba schon oft eine Schlacht angeboten, daß derselbe in jüngster Zeit sich bedeutend ver-stärkt habe, daß daher die Eidgenossen, wenn der König um einen neuen Aufbruch werben sollte, ihmdenselben bewilligen möchten, i. Den t(), Juli langt ein Bericht an von den im Piemont dienendenTruppen, -»i. Ein am Schlüsse der Tagsazung vom Rnntins, Bischof von Terracina, schriftlich ein-gereichter Bortrag an die VII katholischen Orte wird von ihnen in den Abschied genommen, t. (S, u.Freie Aemter,j ,I. Das Gesuch des Ammaittt Rotmund von Rorschach um Schenkung von Fenstern mirder Orte Ehrenwappen in sein neues köstliches Haus wird in den Abschied genommeil, v. Da Anzuggemacht wird, daß einige Orte von sich aus dem Papst einen Aufbruch bewilligt haben und daß es, wenn mananfangen würde, eigenmächtig und ohne Borwissen der andern Orte zu handeln, mit der Zeil den Eid-genossen zu großem Nachtheil gereichen könnte, und da die drei Orte Uri, Unterwaldcn und Zug bitten,man möge ihnen dieses nicht verargen, indem sie in keiner bösen Absicht gehandelt hätten, so wird diese Ver-antwortung angenommen, dabei aber verordnet, daß in Zukunft kein Ort mebr solches sich erlaubendürfe, HV. und x. (S, u. Lauis.) Jedes der IV Schirmorte Zürich, Lucern, Schwhz und GlarnSsoll die Wittwe des Chrisostomns Im Graben zu Nenenbrugg abweisen, wenn sie mit einer Anklagegegen den Abt voir St, Gallen einlangen sollte, indem der Abt sich erboten hat, ihr gegen den Pfarrer zuArbon, der sie um eineil „Neugerent Zehnten" anspricht, gutes Gericht und Recht ergehen zu lassen.Wenn der Stadrschreibcr Escher von Zürich und Statthalter Tschndi von Glarns vernehmen, daß einBundestag in Bünden abgehalteil werde, so sollen sie im Namen der Vit Orte sich dahin verfügen undden III Bünden anzeigen, daß man über ihr Hinziehen des SpanS wegen der Herrschaft Haldensteingroßes Mißfallen habe, und sollen von ihnen eine Antwort begehren, ob sie die andern sechs unpartei-ischen Orte wollen entscheiden lassen, wer Kläger oder Antworter sein solle, oder ob sie irgend Jemandwissen, der nilparteiischer in der Sache sei ; man sei nicht gesinnt, die Sache länger hinziehen zu lassen,«,». Unterwaldcn macht den Borschlag, daß man sich mit keinem Fürsten und Herrn mehr einlassen unddeS Baterlandes „warten" möchte; denn man sehe, wie der König von Frankreich die Eidgenossen behandle, wie er ihnen viel gute Worte gebe, aber wenig halte, obschon sie und ihre Bäter seinetwegen zuNovara, Marignano, Pavia und an andern Orten viel Schande und Schaden erlitten; auch gegenwärtigbreche er seine Verpflichtungen, denn er mustere wohl die in seinen Diensten befindliche Mannschaft, aberbezahle sie nicht, so daß sie ans Armnth und Hunger weglaufen oder sterben müssen; die gegenwärtigeVereitlung sei für den König ziemlich vortheilhafter als die frühere, und dennoch breche er sie ohneUnterlaß; llnterwalden halte daher für das beste, daß man die Knechte aus Frankreich heimbernfe, undwünsche, daß man diesen Antrag in den Abschied nehme, I»I». Rechnungen der Landvögte n, s, w,die einzelnen Landvogteien).
I,l, aus dem Gremplar des Aarauer (ehemals dadensche») Archivs,