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wahre Fundgrube genannt werden darf, mußte an vielen Stellen berichtigt werden; dagegenleistete von Mülinens Ilolvolli, sacni vortreffliche Dienste. Dieser Schwierigkeiten wegenkam es denn auch, daß noch einige, erst während des Drukes zum Vorschein gekommene, Be-richtigungen in die Corrigenda aufgenommen werden mußten.
Endlich bemühten wir uns, auch in Bezug auf die typographifche Anordnung allen billigenForderungen Genüge zu leisten, daher wir z. B. den Ort der Tagsazung, sowie das Datum, mitfetten Typen, wie es schon im III. Band geschehen ist, denken ließen, in den Herrschaftsver-handlungen die Artikelsnummer, als wesentlich zum Nachschlagen, gegenüber den hier wenigerwesentlichen Jahrzahlen hervorhoben. Anläßlich müssen wir unser Bedauern darüber aus-sprechen, daß unsere Ofsiein für das treue Wiedergeben des in den Beilagen vorkommendenAnfangsbuchstabens v, sowie des langen l' in der lateinischen Schrift, nicht die erforderlichenTypen besaß.
Im Ganzen haben wir uns bestrebt, in der Sazweise unsere Nedaetion möglichst demOriginal anzupassen, wenn dieses auch in der Negel auf Kosten eines blühenden Styls geschehenmußte. Nur auf diese Weise war es uns ermöglicht, Sinn und Geist jeder Verhandlung auchin Ton und Färbung richtig zu treffen. Von diesem Bestreben ausgehend haben wir uns, mitbesonderer Gewissenhaftigkeit bei Behandlung eonfessioneller Streitfragen, möglichster Objee-tivität beflissen und den Zwek des Werkes, als amtlicher Quellcnsammlnng, nie aus demAuge verloren.
Was das in den verschiedenen Archiven der Schweiz vorfindliche Material für unserePeriode anbelangt, so haben wir das Staatsarchiv von ^ueern nicht nur als das an Abschiedenreichhaltigste (von 758 Abschieden lieferte uns dieses deren 520) gefunden, sondern wir fandenhier außerdem am wenigsten Mühe für Auffindung von Specialabschieden und einzelnenAktenstüken.
Wir erfüllen schließlich eine angenehme Pflicht, wenn wir den Herren Archivaren derschweizerischen Archive, die uns bei unfern Nachforschungen mit außerordentlicher Zuvorkommen-heit entgegen kamen, sowie den Herren vi-. B. Hidber und eidgenössischen UnterarchivarJakob Kaiser in Bern für ihre werthvolle Beihülfe, unfern warm gefühlten Dank hieraussprechen.
Bern, im August 1861.
K.