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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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int habent, mögcnt die, so einen darzwüschent angenommen, (in) Wellen, und ob sy sölich Priester oder predicantcnvor sölichem zyt haben oder entlichen, söllcnd sy die zno beiden teilen, ungesch.nächt des gloubens, nfstellen.

4. Zum vierten, daß unser pündt. wie die von unfern vordem mit unfern Eidgnossen von Glarns uf-gericht. dcßglichen ir !and ,b »och zno snmpt dem niiwgemachten landtsfriden. und alles so sy zuogebcnt, triiwlichgehalten, dem gestrax nachgangen und gelept werd, und insondcrs die znosagnngcn. so sy uns fünf Ortenverheißen zno erstatten, one intrng.

5. Zum fünften, daß (der) ufgerichtser) landtsfriden in jeder kilchhöry zno Glarns jungen und alten daselbssonderbar verlesen werd, besonders die artikel den glonbcn und den pnnt beriierende, lnter erklärt und demgmeinen man ze verstau geben werdint, ouch menklichem sölichs ze hören gebotten werd, damit und Wer demnachzegan dest bessern bericht haben mög. Darzuo ist unser cntlich Meinung, daß kein meßpricstcr noch predicantim land Glarns ufgestellt solle werden, im syge dann inhalt (und) vcrmög des landtsfridens vorgelasen nndden ze halten gebotten worden. , ^ .

6 Zum sechsten söllcnd die predicantcn nnsern alten glauben weder schmächen, schmutzen noch veilleincrn,dcßglychm die mess Priester ouch nit wider den landtsfriden Predigen; dann wer sölichs nbersäch. söllcnd dievon den zwölf rechtsprechcrn nach ircm verdienen gestraft werden an lyb und an gnot, oder vom lmid ver-wisen werden, nach ircm gefallen. Darzuo sol jederman by sincm glonben, inhalt des landtfridens, 4'elyben,einandern ungeschmächt und gernewiget lassen. ^ . W.n,

7. Z.nn Menden, als uns fttrkon.pt, daß zno etlichen malen die predicantcn durch etl.ch unser E.dtgnossendie landtlüt z..° Glarns ufgereist nnd gestört werdent, ze predigen das dem landtsfriden ze wider, und dardnrchwenig frid und ruow gemacht, sonders wer zwytracht und Verhetzung under bemclten unfern lieben Eidtgnossen-".Pört, ist unser Meinung, daß weder meßpriester noch predicantcn von niemants der leer noch pred.gens halbufgewiscn noch fürohin angcricht söllend werden, und ob jcmands sölichs iiberträtteii (wnrd). daß der on gnad vonden Zwölfen mit recht angendts gestraft; deßglichen sol ouch nicmands keinem predicanten noch messpriester ly'und guot zuosagen; dann sölichem bißhar iner »nrats dann (gnote?) frucht entsprungen; ob ouch ein predicantoder messpriester vor Rat oder Gricht zno Glarns ze schassen hätte, sol niemands sich desselben anne.neu nochdeladen, es syge dann einer sin recht gebner vogt oder anerborner fründ.

8,a. Zum achten, von wegen der fyrtagen söllend die nach vermög des crgangnen Mandats belyben undgefyret werden, deßglyckien die Wart, unsers Lienen Fronlychnams tag, Sant Fridli und Saut Hilarj und«ller .^eiligen tag, ob die in dem selben Mandat nit begriffen wärind, glychermaß, wie inen das gefellig, ze".indem od'er ze meeren, gehalten. Darzuo sol die Näfelser fart inhalt des vordrigcn Vertrags eerlich begangenund erstattet werden, die fanen und crüz, an denen orten und enden man mäss halt, dahin ze tragen, wie"on alter har gebmcht ist, darby den cid zno Gott und den Helgen ze geben.

b. Und des chorgrichts halb ist unser lüterung. wo sich fuogte, daß zwo Personen des alten gloubensder ce halb gegen einandern ansprechig, söllend sy für das chorgcricht kommen, wie von alter har gebracht .st,deßglychen, ob etlich Personen, so beid dem nüwcn gloubcn anhcngig. söllcnd sy e.naiidem berechten an or cn,wo inen gesellig, nnd ob sich aber begäbe, daß zwo Personen einandern mit solchem gricht furncinen (wellten.),do die ein dem alten gloubcn, und die ander dem nüwcn glonben anhengig. söllcnd sy für das ccgcricht, wieUon alter har der bruch gewesen, erschynen, :c. ^ n. ,

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