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darumb daß der züge, so zuonächst wider die Genfer versamnot gesin, nit beschcchen ist weder durch sin wnsstnnoch durch sin geheiße; dann er ist versamlot worden oder zuowcgen gebracht durch iren bischoffe, wölichen stsprechen iren Herren und fürsten sin, wie es sich dann erfinde durch ire brief, die si wesenlich darlegten, undals dann ganz und gar kundbar, daß, als bald unser fürst deß innen worden ist, hat er si all verschafft abzuo-zicchen durch sinen Herolden, den er Harum zuo inen geschickt. (2.) Wyter durch kraft des gemeinen pnndcs,so ufgericht ist worden zwüschen den» gemelten nnserm fürsten und einer gemeinen loblichen Eidgnoschaft, >»wölichcm punde man dess eins ist worden und beschlossen hat, daß nmb keinerlei ursach willen, wie die gesiumöchte, ein teil nit solle noch möge dem andern teile kriege znosücgen, noch snitj verletzen, betrüebcn, kein schwachezuofüegen weder ircm stat noch erdrichen, undertancn, herrlikeiten und inwonern, darzuo unsers gnädigen fürstenspenden keinen rucken geben wider ine, und also ob etwas zwüschen beiden partyen wäre, das sye gemeinlichoder sonderlich, so soll es alles stündlich ußgetragen werden oder init rechte, wie dann die obgemelte püntnußinhalt. (3.) Wyter desshalb, daß vor und ce diß burkrecht mit denen von Genf bezogen, und ee daß bcidStell den Genfer» zuosagte», ir statt zno beschirmen, do sind si durch den snndren pnnd zwüschen inen u»dHerzogen Philiberten, und ouch dem (den), so mit dem jetzigen Herzogen ufgericht, pflichtig gesin, ze handhaben undzuo beschirmen in ircm eigenen kosten discs lande, das gelegen ist im Genfer bistnm, über wölichcs st gezoge»sind und (im) einen sölichen schaden znogcfüegt haben. (4.) Und darumb so söllcn si nmb denselbigen schade»/so also von (?) inen znogcfüegt worden, kein widergeltnng enpfachen, inen onch nützit hierumb widerkert, sondernso sölle dem Fürsten diser incrklichcr schade abgetragen und widergoltcn werden. (5.) Wyter uss kraft dergemeldten sondrigcn pündtnnss, zwüschen inen und dein Fürsten ufgericht, und onch durch die gemein pündtnuß,in wölichen znogesagt und mit einandern verkommen ist, daß kein party sölle noch möge sich keines ande>»ansprach oder klage annemcn wider die andern party. Und darum so hat diser ufbruch, so uss der Gcnfe>»klage ergangen, nit füllen noch mögen beschcchen, und sol onch (deßhalb) kein widergeltnng enpfachen (empfangenwerden?) von irem Fürsten, sonders so füllen die Herren beider Stetten discs uf den Genfern nemen oder ÜHarum ansprechen, wöliche Genfer in irem burkrecht inen verheißen haben, als oft st nmb iren willen oder Z»oirer Hilfe nfbrächcn, daß si ine» hierumb gnuog tuon und fi nßrichten wällen."
4. Die saboyischen Voten fügen mündlich bei: Als sich der Krieg erhoben, habe der Landvogt in derWaat einen Tag der Stände („Stadt tage"?) versammelt und sich bei dem Herzog erkundigt, wie er sich gegen dieEdellente, die den Zug gegen Genf unternommen, Verhalten sollte; darauf sei ihm von dem Fürsten beföhleworden, deren Güter zu seinen Händen zu nehmen. Er habe dann das gethan; daher seien jene Edellente znihm gekommen, um sich mit zwei Artikeln zu verantworten: (1.) Der Herr von Pontverre sel., der ihnenblutsverwandt gewesen, sei durch die Genfer schändlich getödtet worden, sie haben ihn rächen müssen. (2-) ^Bischof habe ihnen geschrieben über den großen Ungehorsam der Genfer; drei solche Briefe von seinermit seinem Petschaft und Siegel verwahrt, werden vorgelegt und verlesen. Sie lauten:
n. „Min Herren die Edellüt, nachgepnren mincr statt Genf. Ich bestich mich üivern gnotcn gnaden. Gstbin bericht worden durch mincn Herren fryherrcn von La Terra und min Herren von Gentoz des guoten willen-'und begirde, so ir haben, mir ze helfen, niine widcrspennigen nndertan(en) dasclbs zno Genf ze strafen, u»darum, daß ich üch deß zum dickern male Hab lassen bitten, und aber allweg in verzng ist gesatzt, und sitzüwerm ratschlage müssende, daß sölichs ein verdienstlich werke gegen gott und der weit sin wird, ze tuoudcgerechtigkeit von (an?) solichen übcllabenden, üch bitten und ersuochcn ich, als (onch) nunc vetter die andern >»»»gnotcn Herren und nachgcbnren, daß ir mir wölken ze Hilfe kommen und helfen in disem Handel, und irmich verpflichten, cwcnklich zno bliben geneigt und beging, üch zno bcwysen alle die wolgcfallcn undso mir möglich sin werden, wie unter ir vcrstan werden durch den gemelten fryherrn, mincn vettern, und ^gedachten von Gentoz, minen gnotcn stünde; und nf das bitten ich gott, üch zno geben die gnade, zuo » ^bringen üwern gnotcn willen und erfüllung aller üwer guotcr begirden. Darbois (sro), (nff) dein rr. tag Dugivon der Hände des ganz des üwern, Bischof von Genf."