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„dargegen dem Bischof sin rechte und den Genfern ir fryhcit vorbehalten: das; nss obbemelten gründen unsrr„lieben Eidgnossen von beiden Stetten by den burkrechten gegen einer statt Genf sollen und mögen beliben,„doch mit solicher lütrung, diewyl dem Bischof zuo Genf gegen unserm gnädigen Herren dem Herzogen sin„rechte vorbehalten des vidomats halb, soferr gedachter Bischof sölich vidomat rechtlich bcznchen mag, sol vor-„gedacht bnrkrechtc also abermalen bestan und fürgang haben. Wo aber jetzvermelter Herr Herzog in dem„houpthandel des vidomats rechtlich obliggen wurde, alsdann im gegen vorgedachten beiden Stetten des burkrechten„halb das rechte vorbehalten sin nach besag beider partycn ufgerichter stünden."
42. Nachdem dieses Urtheil beiden Parteien eröffnet worden, nehmen die Gesandten von Savoyen dasWort: Sie sehen in dem (Schluß-)Artikel (dessen Inhalt sie wiederholen) de» Herzog und den Bischof nickstgleich bedacht und stellen deßhalb die Bitte, „solichs bas zuo erklären", nämlich so: Wenn ihr Fürst dasVidomat (rechtlich oder sonstwie?) gewinnen würde, so sollte dann (ohne Weiteres) das Burgrecht abgethansein, da sonst der Span noch einmal zum Rechten käme. Weil des Bischofs halb eine „Erläuterung" geschehe»sei, so möge man sich diesem Vorschlag anschließen.
43. „Also haben wir die vilgenannten richter und znogescitzten solichs by unser gebner urteil. . . a»emindrung und merung lassen beliben."
VI.
(,VcI IV.) 1. Es folgt der „fünfte" und letzte Artikel. Die Boten von Bern und Frciburg gebe» an-fänglich ihre Forderung schriftlich ein, die lautet wie folgt:
„Günstigen Herren, getrüwcn lieben Eidgnossen. Demnach mir die urteil verhört, so ir geben Hand (über III),sind wir dero wol zuofridcn. So nnn der artikcl berüercnd den kosten fürgcnommen soll werden, vermeinen w>rnach lut und sag des vcrsigloten abscheids zuo Sant Julian ufgericht, (daß) uns znostande, klüger ze sin, da»»dersclbig abscheid in disem puncten . . . heiter ußtrnckt und zuogibt, daß allhie uf disem tag früntlicher oderrechtlicher ußspruch umb den kosten, der dann ufgcloufen und noch nfloufcn möchte, es sye mit jetziger rüstungoder nndcrm, geben söllc werden. So ist desshalb unser nnklag und fordrnng, (daß) fürstlich Dnrchlüclstigkellvon Savoy (und) die iren, es syend edel, unedel, undcrtanen, lechenlüt und ander, die in (als) iren gnädige»Herren erkennen, haben unser Mitbürger von Genf mit gewaffnoter gewaltiger Hände überzogen, mit bra»d,»am und roub geschädiget, und wo es gott nit gcwendt, gar verhergert (sto), und das alles ane billich recht-mäßig Ursachen, unverfchuldt, unabgcsagt, ouch über daß unser Herren und obcrn bemelte fürstlich Durchlüchtikeüzuo mcrmalcn bittlich durch botschaften und schrifte» angekert, die biderbcn lüt und ein statt Genf unbclcidigRze lassen, sich des rechten zuo benüegen, nützit gewaltigs wider si fürzcnämcn noch ze brachen, das aber alles,als ougenschynlich am tag ligt und die tat bewyst, gar nützit erschossen, sunders die gedachte» von Genflybs, Mens und güetcrn in großer gefare gestanden, über daß bemelte fürstlich Dnrchlüchtikeit von Savoy »st-malen zuogesagt, si rüeivig, unangefochten und unbegmaltigot ze lassen und ouch zuo verschaffen, daß die >re»(die) gedachten von Genf unbeleidigot, rüewig und unangefochten beliben lassen wurden. Solichs alles unw»gcsächcn ist wider (die) gedachten von Genf (wie abgesagt ist) gewaltiklich gehandlet worden, dcrmegen >i »sstursachct und getrengt, unser Herren und obern vermög des bnrkrechten, so ir init üwer urteil jetzemalen bekial^tigot, anzuorüefen, zuo bitten und ze manen, inen getrüwe hilf, entschüttnng und bystande zuo bcwyse»,unbillichcm gcwalte zuo verhüetcn, das nun uß schuldiger pflicht beschächen, dcß unser gnädigen Herren gros»'"merklichen kosten erlitten. Harumb wir in ircm namcn und uß irem befelch an bemelte fürstliche Durchlücht»clbegcren, gctruwcn ouch , (daß) ir unser günstig Herren und gctrüwen lieben Eidgnvsscn als richter in dist>»Handel vermög obangeregts abscheids erkennen werden, daß obbestimmte fürstliche Dnrchlüchtikeit unsern heeec» st"sobern von beiden Stetten, ouch iren beHelfern und mithaften, in dero nennen dise klag und anfordrung vollst»'wirt, vierzig tusend krönen geben und nßrichten sölle, und darzuo von wegen des kostens, so demnach nfgclo»stw