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sagen wir also, daß unser gnädig Herren und ober» kein müssen tragen, daß die von Genf einich ansprach an (den)Herzogen von Savop gehabt noch dheins wegs fürgenoinmen haben; mol (aber) sue war, daß der Herzog und diesinen, nit ane sin verwilligung, die von Genf zuo meren malen und in mengerlei wps und weg beleidiget haben,wie man in der Genfern klag hören wirt. (4.) Zum vierten, als die Savopschen anzogen, wie die Genferetlich burgrecht widerrüeft, ist inen heimgesatzt zuo verantwurtcn. (5.) Zum fünften, als dann dickgesagt hcr-zogisch botten im 9., 19. und 11. artiklen unser Herren und obern hoch anzüchen als die, so wider die pündgehandlet, dann si vcrmög der sonderlichen und gemeinen pünden schuldig, dem Herzogen sine land und lüt,auch sinen siat zc handhaben, ze schützen und zc schirmen, da si aber das widerspil getan ?c., ist hicrnf unserantwurt, daß unser Herren und obern der eren jcwclten geachtet sind worden und iren namen so erlichen unddapferlichcn hargebracht und behalten, daß si nie anders, da»» frommen crenlüten gezimpt und wol anstat,gehandlet haben, gezigen worden und die pünd und eidspflichten an menklich getrüwlich gehalten; daß si aber innnnemung (des) jenfischen burgrechten einicher gestalte die pünd gebrochen, haben si nit; dann diewpl si vonklingen und keisern dermaß gefrpet, daß si nach irem fryen willen und gefallen pündtnussen und vcrstäntnusscnbezüchen mögen, dcßgelychen die statt Genf ein frye rychstatt ist, und sich die bnrger und inwoner dcrselbigcnnit allein dem Herzogen, sunders den sinen und snnst menklichem rechtens ze sin crbotten, das aber gar wenigerschossen hat, als ir, unser günstig lieb Herren und'trüwcn Eidgnosscn, uß der Jenfern fürtrag verneinen möge»;zuo dem daß ir fürst und Herr, der bischof von Genf, sin Vergünstigung und verwilligung in bcmclt burkrechtgeben, ja ouch dasselbig geschworen hat. Fürer so haben unser Herren und obern, vor und ce si dickgenieltburkrecht annämind, der Genfern gewarsame und frpheit verhört, darinne befunden und erlernet, daß si solicheverstnntnuß ze machen wol gewaltig, und doch nit dcster minder dem Herzogen manchen tag angesetzt, sin gewar-same, brief und sigcl und damit zno erzöugen, daß die von Genf sin undcrtan(en), das aber bißhar nit beschcchen,darnf dann das burkrecht angenommen und beschlossen und darinne (wie obgesngt ist) dem Herzogen sin herrlikeitund gerechtikeit, so er an einer statt Genf haben möchte, das (deß) unser Herren und obern sich nochmalenerbietend. So aber vilbcmelter Herzog sich des »it crsättigen lassen, sunders wider die statt Genf dermaß g^handlet und gemalt gebracht hat, wie dann die Genfer selbs anzöugen werden, darby unser Herren und ober»durch schriften und botschaftcn dick und vil in, gedachten Herzogen, trungenlich gebätten und ankert, dhein geivaltwider die Genfer ze bruchen noch den sinen gestatten, gebracht zuo werden, sunders (sich) des rechten ZU»benücgen, des er sich onch zuo meren malen crbotten und mit sinen briefen, onch selbs mündlich zuogesagt Hubdarnmb ouch vil abschcid ufgericht, das aber alles »it gehalten, wie dann die taten sölichs bcwpsen. Uß grunddes alles und (der) vorgeschribnen billichcn Meinungen und Ursachen unser gnädig Herren und obern ungezwyftetcrHoffnung und znoversicht sind, (daß) ir, unser günstig lieb Herren und getrüw Eidgnosscn, nnntalamcr nachbesag des vor bcsigloten abscheids, den ir zuo Snnt Julian gemacht, erkennen werdind, das jcnfisch durgrccht u>sinen kräften bestan, und unser Herren und obern sölichs zuo bezüchen guot gclimpf, recht, fuog und gcivallgchapt, und darnmb nit gestatten werden, daß die bidcrbcn lüt von Genf von iren fryhciten, die ir mit üiverwersten scntcnz bevestnet habend, getrengt werden, und befelchen hiennt allen Handel üwer rechtlichen erkanntnuss>
4. Fvlgt die schriftliche Antwort der Genfer:
(U) »Zuo dem ersten üwer Herrlichkeiten haben genuogsamklich verstanden durch die gewarsamcn, vev>wegen deren von Genf fürgelegt, daß dieselbigen nit undertan spcn des durchlüchtigostcn Herren . . von SavoY,und daß si haben gemacht und machen täglich burgcr und bnrgrcchte an(e) einiche Widerrede, mit denen llbedunkt zuo gutem, cre und nutze der statt von Genf. (2.) Betreffend den artikcl des genannten durchlüchtigoste»Herren, berüerend daß die von Genf das burgrccht, durch si gemacht mit minen Herren von Fryburg, abgcküudhdarzno widerrüeft haben einen gemalt gemacht Besanson (Hngues) und allen andern, sich des meiner vice Z>»behclfen, antwurtcn si, daß solich abkündung und derselben gelpchen ist beschcchen durch gemalt und forchte, asi das ivol wöllcn erzöugen; dann min Herr von Savop in die statt Genf kommen über sin Verheißung,wölicher er zuogesagt, sich hinin zuo stiegen allein mit sincm Hofgesinde; (dannocht?) ist er hinin kommen »usiben oder acht tuscnd kricgsmnnnen, und er selbs, onch min Herr sin brnoder, ganz gcwasfnet, dergestalt