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UN iren mantel henken. (4.) Dennc bcrücrend das sigel, sprächen wir abermals nach unser getanen antwurt, das;das sigcl der weltlichen jnrisdiction des vidomats halb, daran zwen schlüsscl überzwcrch sind und wol ein tätlicheonzöngung, daß sölichS der kilchen sigel und ni! der weltlichen obcrkeit sye, und snndcrlich, daß es nf die zyt,da die bischoffcn van dem hns Savoy crkoscn gewäscn, gemacht sye zuo einem nndcrschcid der geistlichen undweltlichen obcrkeit oder jnrisdiction, und wiewol das wyß crüz darinue gemeldet, so sol mau sich des; nit ver-wundern; dann es sind vil bischoffeu von dem Hufe Savoy angenommen, mit namcn Johanns Ludwig, Frau.;,ouch der bischof Danr und der jetzig gras von Savoy, so bischof und fürst zno Genf gesin, der da glaublichdurch sin brief, so er mit siner eignen Hand sampt Vullict bczcichnot, anzöugt, daß das vidomat mit sincr jnris-diction dem bischoffeu von Genf zuogehörig sye. Also großgünstig lieb Herren, nach bcsichtigung unser ividcr-wertigcn insiglen wirt üwer st. e. wysheit lychtlich erkennen und (auch?) erkennen in den nppcllationen, so nit znoGhamberach, sundcrs vor den ofsicialen von Genf, als obcrherren des sigels, (so?) sampt dein vidomlichcn nmptebcneniptem bischoffen (als obstat) gehörig und zuostäudig ist, wölich appcllatzen sind mit Sanct Peters insigclbcwnrt, und das österlich hat nichts anders dann Sanct Peters schlüsselt aber das innerlich als das houptsigclhat die ganze sigur, als üwer st. e. wysheit durch die sigel, die sich meiner verwandle», erstehen mag. Dan»dieselben bischoff sind nit in sölichcm fal crbgnoß noch vil weniger sin mögen, in dhein wyß noch wäg, sunderses kompt uß gunst und crwelnng der Bäpsten :c. (5.) Harum, großmächtigen Herren, üwer st. c. wysheit hat desHerzogen von Savoy rcchtsame gesächcn, die durch ine und die sineu gemacht und bcsiglot, die partysch sind,wölichem dchcin glouben, fürschuob, labung noch fiirstand, vil minder in sincm eigenen ding geben werden sol;dann es sindt sich mit göttlicher warheit, daß die selben brief ganz falsch, mitsollend, kraftlos und zno dhcincr«Wen wärt sin, snnders daß sich allwäg warlich und glaublich erfinden wirt, nach erfcckung beider partyen rccht-same, brief, titel und was sich jede syt ze behclfen vermeint, daß das vidomlich gericht in namcn und an stattocs bischoffeu von Genf besessen, gehalten und vollfücrt worden sye. (6.) Dcnnc großgünstigen lieben Herren, eswirt sich durch der savoyschcn bottcn antrag nit mit der warheit erfinden, daß einich vidome zno Genf in uainendas Herzogen eufangcn noch angenommen sycn worden, vil minder, daß er eiuichc herrlikeit, gcrcchtigkcit noch^achtsanie, titel noch ansprach an benemptem vidomat noch an der possession, gelychcrwys in benennter statt Jensauctoritct noch juridiction habe, wann schon der bischoff solichs gestatten wollt (das doch unfruchtbar und einverlorne arbeit wäre); dann die keiserlich recht und urteilen sölichs inhalten, dero wir von inen rychlich bcfryctund begäbet sind. (7.) Uß gründe des alles langt an üwer st. e. wyShcit unser ganz trungenlich flyßig bitt, begcruud vermanc», daß dero wolle gelieben und uns durch gottcs, siner ccre und gcrcchtikeit willen nach besag desudschcidcs guot fürderlich recht (als wir uns gegen iich gcuzlich versechcn) gediehen lassen und also günstlich zuouuscrm ivaren und gnoten rechten behilflich syen, unangesächcn die gestalte unser höchsten armnot (darin wir vonUlstern widerwärtigen gewiscn), sunders unser göttlich und guot recht mit innerlicher betrachtung wol crfeckind,gsttalt und maß von grnnd uf, als dieselb üwer st. e. wysheit des kundig uud beruht, wir zuo dero einganz vertruwcn haben und si geneigt wüsten. Nüts bester weniger ist an dieselb üwer st. e. wysheit nochmalsunser crnstflyßig crmancn, daß ir sölichs alles mit beiden Händen zuo herzen fassend, damit dieselb üwer st. c.wysheit nit ursach und schuldig (das wir dach uit meinen) sye einer Zerstörung, crödung und zerschlcifnng(dav gott ivend) einer armen frycn rychstatt Genf und der inwoncrn derselben; wo wir dann solichs umb dieselbüwer st. e. wysheit in allem dem, (so) uns möglich, verdienen und bcschulden können, wollen wir (es) williklich^stallen mit hilf des höchsten richtcrs, der am jüngsten gericht über alle taten richten und urteilen wirt, derwstlb üwer st. e. wysheit in disen und mcrcrn fachen zuo sincr göttlichen gcrcchtikeit gcrnoch zuo cuthalten."
^2. Mündlich tragen die Gesandten bor: Sie haben kürzlich zu Genf einen Gefangenen gehabt, bestellt-en der Herzog sich geäußert, sofern die Genfer denselben richten wollten, könnte er (der Herzog) ihm bei deinMist wohl Gnade erwerben. Daraus sei wohl zn erkennen, daß es dein Bischof, und nicht dem Herzogen^"hre, daselbst Gnade zn beweisen. Sie begehren, daß man darüber Lorenz Brandenburger und HanSnglenberg von Freibnrg vernehme. Ilnd wenn auch die Bischöfe den Herzogen etwelche Gerechtigkeit in der
Stadt
Genf bewilligt hätte», so wären sie dazu nicht befugt gewesen; denn die Bischöfe sterben ab, aber die