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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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und der bruch ist, und die rechnuugm alles nutzes und fnlcs nnserm fürsten zuogehörend; onch durch die bezügungdes jetzigen Bischofs selbs und viler andrer redlicher Ursachen und geschriften, die dann vor üch dargelegt,geläscn und anzogen sind worden. Durch disc stuck alle ist des gemeltcn unsers fürsten fnruemen und anfordrungmitsampt siucn guoten rechten als (so?) ganz heiter und kundbar, daß nützit mcr vorhanden dann allein, daßim sin rechte und die billikeit erstattet werde. Und wider dises ist durch die Genfer nützit gesagt, angezogen,dargctan noch probiert worden, das irem fürnemen jcndert nutzlich spe, oder unscrm fürsten in cinicherlci wegnoch gestalte etwas Nachteile bringen sölte; dann so man mol und recht betrachtet und erwigt alle titel, Ursachenund bcrichtungcn, so si anzogen haben, so ist je doch ganz nützit darin, das für si ufgcricht, si etwas berüere,oder das zuo irem nutze gemacht syc, deß si sich behelfcn sollen oder inögen, und wicwol man hätte gemöge»sunderlich und uf jeklichc ir nnzognc stuck und allegationen autwurt geben, nütsdcstermindcr, dicwyl ir Herren dergcrechtigkeit sind, diß rechtsamcn crmiisscn können und nüt ansächcn die reden und daS'geschwätz, Harum so si^unser bitt und begere an üch, daß ir den obgcmcltcn unfern fürsten also bedenken, wie ir ersam Herren guotergcwüßne und kurzer gcrechtigkeit sind, und diß dem abscheid nach, (so) zno St. Julian gemacht."

30. Die Gesandten fügen noch mündlich bei: Sic haben, wie sie berhoffen, ihres Fürsten und HerrenTitel nnd Gewahrsamen hinreichend dargethan und seien daher der Znbersicht, daß er rechtlich in sein Vidoniatwieder eingesetzt werde. Sie Hütten den Genfern wohl auf alle Artikel antworten können, unterlassen es aberder Kurze wegen, da sie ohnehin nicht zweifeln, daß geschehen werde, was sich der Billigkeit nach gebühre-Sofern es aber den Nichtern gefiele, wollen sie das jetzt noch thun. Damit setzen sie, mit der Bitte, ilst'^Fürsten gutes Recht zu bedenken, den ganzen Handel zu Recht.

31. Darauf geben auch die Gesandten von Genf ihre Antwort schriftlich, die lautet wie folgt:

„Großmächtig gewaltig edlen gestrengen frommen vesten fürsichtigen wyscn, insonders crenden und gebl^tcndcn Herren. Damit üwer streng ersam wysheit uit zuo vil bemüegct werde, haben wir unser autwurt zuodem kürzisten in geschrift verfassen lassen über die lctst verläsnen bricf, so durch die savorsichen anwält uf Sampstog(17. Deccmbcr?) für dieselben üwer st. c. wpsheit gelegt worden. (1.) Erstlich berücrcnd den dargezöugtcu bricf,so der jetzig Keiser gemacht sol haben im 1528 jare; sprächen wir darnf, daß solich brief dcheins wegs zuog^lassen, villützel (?) gemacht werden sollen; dann der Keiser mag noch soll die frpheiteu und libertctcu, so dmchsin vorältern geben sind, on ciniche rechtmäßige ursach, ouch anberüefung (anc b. ?) der pnrty, und souderll 1das, so durch die keiser und ire rät rechtlich erkannt, gesprochen nnd erklärt worden ist, uit schwächern, müidrc»,abolieren, weder gar noch zum teil verändern in dchein wpß noch weg. Dann sonst in aller weit möchte» d»keiser meiner deHein fryheit, libcrtet noch scntenz geben noch sprächen, wo man (als es vor erzelt ist) die gebnenund confirmicrtcn fryheiten, liberteten und senteuzen vernichten wöllt. (2.) Beträffend die declaration, so der bisch»!Johanns von Savop getan hat, gclpchergestalt »ach erfolge der ersten gcgenrcd, onch keiscrlichem rechten spreche»ivir, daß der gedacht Bischof weder gcwalt noch macht zuo widerstand, Verletzung noch vcrändrung sincr juri(-'4dietion gchcpt habe, dann es den bischosfen nach besag keiserlich(s) rechts höchlich ingebundcn und vcrbottcnUnd wo ctlich bischoff, so des huses Savop gewäscn, hätten mögen ze wägen reisen mit iren gcwonlichcn »»^billichen wider gott fächtenden listen die obcrzclten jnridiction zuo cntfrömbden, so hätten sy sich an(e) zwystlgesnmpt, und insonders dermaßen gearbeitet (das inen doch wenig erschicßlich), daß si oftbenemptc jurisdictw»vor langer zpt dem huß Savoy znogccignct und bchaudet, das si aber (als vorlut) nit gewaltig noch niächt'Ügewäscn, nach bewysung der keiser brieflicher gewarsamen, so wir üwer st. e. wysheit gezöugt und zuo erst(prüfen) geben haben. (3.) Belangend die guad sampt andern briefen, so die savoyschen anwält insonderheit vo>»Herzogen Philibert erscheint, deß datum wyßt von dem 1500 jare, sagen wir aber darüber, daß ein kleinständiger uß denselben wol crsächen, gcspürcn nnd antasten mag, daß die selben urtcl oder brief von den gesoß^Herzogen, onch bischoffen (die (mit) dem wind nach ir nrt stäts säglcn) gemacht und besiglot worden, dn^wölich si sich wöllen wider gott und alle crbarkcit selbs zuo Herren machen und die jnrisdiction, da si go» ^genzlich nützit ze regieren, zc behcrschen, ze verwalten »och anzespvechen Hand, inen selbs falschlich zuoeigneii >