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December 1532.
durch ufzng der Franzosen nit Hab mögen komen, und aber des schweren kostens halb, dadurch er zno arinnotkommen, lenger ufznoziechen nit erliden möge, mit underteniger pitt, mit den Franzosen zno verschaffen, damitsölichcr rechtshandel zno cnd gebracht werde; »ff das haben k. Mt> von Frankrich gsandtcn ctlich bricf, vonk. Mt. usgange», uns überantwnrt, ires inhalts wie Harnach folget" . ..
3) „Franciscns, durch gottes gnaden knnig zno Frankrich. .Allerliebsten und großen frnnd, pnntgnosscn,verivandten und lieben gcvattcr. Des gcncral Morlets seligen ivitwen und weisli habcnt uns zno verstau geben,wie hicvor zwüschcnt honptman Wilhelm Arscnten von Frybnrg, kleger, an einem, und der gemelten witwe»und linder nntwnrter, des andern tcil(s), sich ein rechtshandel in der rcchtfertigung erhebt Hab, by wclichcnpartyen sich der Handel verlauft by rij'" krönen, in wclichem Handel sind fürbracht zno beiden ststcn mcngcrleyrechnnngen, vcrhcißnngzcdel und missifcn, allesammen in französischer sprach geschriben, welichcr partyen an einemund andern teil Hand gchandthabet falsch sin, je cntlichcn die richter durch uns und üch verordnet sind, (sich)zesamen verfliegt, nmb disen Handel ze sprechen, und habend sy nit mögen vereinbaren, deßhnlb notwendig, daßder fünft oder der obinan (dar)by syg ze lirteilen mit inen inhalt der capitlen, die wir mit nch habend, unddieivyl uns die gemelten erben zno verstau habend geben, daß die richter, (so) durch nch gesetzt, kein erkanntnnßder gcschrift und französischen sprach habend, durch welichcr erkanntnnß der Handel mag usgcmacht werden, undnit anders, und so man allein scchc die vcrtolmetschnng, so mögent sy nit heben (sie) erkanntnnß vilcr snffoysche»wörtcre», die in selben bliesen sigend, noch deßglichcn crkonnen verglichung von einem buochstaben an (den)andern, damit man halten mög die warhcit der fnlschhcitcn, die beid teil je ein (party) an die ander vernieint;hnbent die gemelten erben in willen, nch ze pitten und ankcrcn, (daß) üiver gefallen sy(g), mit den vier gcsatztcnrichtcrn und (dem) obman noch zwen ander man (uß) der Eidgnoschaft, unargivcnig, die habend wäre erkanntnnßder gcschriften und französischer sprach, als bygcsessen(c) ze vergönnen, uns pittcndc daß wir olich nnscrs teilsnoch zwen ander nnargwcnig man verordnen wällend, weliche vier Personen, durch üch und uns erivölt, mögendbysin und richten um den gedachten Handel mit den gesagten vier richtcrn und obman mit glichem gemalt, sidie gemelten vier richter und obman habend; erpietcnd sich onch die gencmptcn erben, daß die vier gemeltenbysäßen in ircm kosten dise burdi usmachen (mögend). Harumb, erkennende die pitt der witwen und erbengerecht und pillich sin; betrachtend(e) daß es anrnert witwen und weisen, dero ir und wir beschirmer sin füllend,so habend wir vcrwillget und verwillgcnd, noch zwo Personen unargwenig für bysäßen zno verordnen, und pittcnbnch, daß ir nwers teils wällend zwen unargwenig, die den buochstaben und französisch sprach verstandent, dar-geben, und crlüterend uns, als vil an uns ist, das da gesprochen würt durch die nun gesagt Personen oder irc»der mcrcntcil, söll sölichcr kraft und vermögen sin, daß die partyen meiner appellieren mögend noch witcr amrnofcn; nch pittende, ir wällend üwcrs teils gliche erlütcrnng thnon; dnnll es uns bednnkt, daß soliches nützilanders dann fromm und nutz beiden partyen bringen mag; dann je mer bidcrbcr löten darby ist, den span znaverstau, je bas es gcnrteilt würt. Nüt dcstcr milider so vermeinend wir nit by disein brief ützit ernüwcrn nachabzebrechen an (den) capitlen, die wir mit üch habend, snndcrs wällend und verstand onch wir, daß die allwegcn insincr (irer) kraft und stcrkc bclibc(n), und daß das hicnach nit mög fürzogen werden noch zno einem inganglangen, lind hiemit. . . pittend wir den Schöpfer, daß er üch Hab in siner nUerheiligostcn und wirdigcn hnal-Geschribenzno Parys, des vj'°" tags December M. M rrrij."
„Undersignicrt Franciscns. s Nndcrschribcn Breton." (Folgt übersetzte Adresse). — Das Original magverloren sein.
4) Nach Verlesung dieses Briefes eröffnen die französischen Gesandten weitläufig die gleicheMeinung. Dann berichten die eidgenössischen Zugesetzten, Schultheiß Hng von Lnccrn und Amman» Amsie>»von Unterwalden, wie die Sache schon lange umhergezogen worden, und wie sie beide, infolge einer Weisung >»dem letzten Abschied, mit den Zugesetzten des Königs vereinbart haben, das Hnnpturtheil zu verfassen; dieseshaben dann sie zwei nach bestem Wissen und Vcrständniß gcthan, die Franzosen aber zudem ein Bcinrtheil gc°geben und solches dem Obmann überantworten wollen; es sei aber dem Recht zuwider und ganz ungebräuchlich'dem Obmann zwei llrthcile (zugleich) gegen ein Urthcil zu geben; auch erwarten sie nicht, daß jemand sie heiße»