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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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1389
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August 1532.

1389

742.

Urnttnen. 1532, 13. August.

Staatsarchiv Liiccrn: Misswe».

Vermuthlichcr Tag der V Orte, veranlaßt durch folgenden, einzig bekannten Act:

1532, 11. August (Souutag nach Lnureutii). Schwyz an Luceru. 1. Die Klagen über die Münze,wodurch das arme Volk allenthalben gedruckt werde, indem die wälschc Münze und die Chnrer Batzen niemandannehmen wolle, sodaß mancher arme Mensch deßhalb Hunger leiden müsse, werden wohl bekannt sein; deßwegcnhabe man für die V Orte einen Tag nach Brunne» angesetzt ans Dienstag früh, um der Nothdurft gemäß indieser Sache zu handeln. Zu diesem Zweck bitte man Lncern, die fraglichen Münzen aufsetzen und probirenund das Ergcbniß durch die Botschaft schriftlich bringen zu lassen. 2. Da auf dem letzten -r.ag zu Lncern eineSumme Geld für die Besoldung der Wälschcn zurückgelegt worden, so sollte der Bote bevollmächtigt werden,diese Angelegenheit zu erledigen, damit jedem Orte zugestellt werde, was ihm gehöre. 3. Die Eidgenossen vonGlarus, „ja die so unser part sind", seien auf den genannten Tag auch geladen, da sie es begehrt haben; darumwoge die Botschaft bevollmächtigt werde», mit ihnen nach Gebühr zu handeln, ?c. Den andern drei Orlenhabe man auch geschrieben, sodaß man sie gleicherweise erwarte.

Zu vergleichen ist Nr. 744.

743.

Kreilmrg. 1532, 13. und 14. August.

Kautonsarchiv Freiburg i Rathsbuch Nr. So.

Verhandlungen über die Erneuerung eines alten Schirindertrages mit dem Gotteshaus Petcrlingcn.

Zur Veranschanlichnng des Ganges der Verhandlungen geben wir die Notizen des Nathsbnches, denenßch einige andere Bemerkungen anschließen:

1) 9. August, Sitzung der Näthc und Bürger. „Herr Pavilliard und N. Vögili sind gan Petcrlingcngeordnet mit der befelch, ob dcro von Bern botten dahin kämen, daß st inen anzöngen sollen den pnnctcn, imleisten landsfriden vergriffen, so vermag daß dhein Ort sich andrer Orten (nnderthanen?) beladen noch annemensolle zc. Deßgelich mögen si ouch mit warten als für sich selbs lassen laufen, st (die von P.) haben vil nach-lasscns hindcr mincn Herren gchcbt in hölzern und nndcrschwo, das nun nß der fründschafl, so st mit minenHerren Hand, ergangen; so aber si mincn Herren das gctha» zuosagcn nit halten, wurden si villicht gcnrsachet,abstricknng desselben und andren ze thnond, — wie ir instruction wyst."

2) 13. August. Es erscheinen Anwälte der geistlichen Herren von Petcrlingcn und bitten um Erneuerungdes Schirms.

3) 14. August. 1. Pavillard und Vögeli erstatten Bericht über die Verhandlungen zu P. 2. Daraufbringen die Boten der geistlichen Herren, Chammallcl) und ein Anderer, die Bitte vor, zu Gut dein christlichenGlanben ihnen gemäß einem Schirmbries, den ihnen die Vorder» gegeben, etwelche Hülfe zu leisten; sie wünschendiesen Brief zu erneuern und bitten um einen Vogt, der ihnen bchülflich wäre. 3. Beinahe einhellig wird nun