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August 1532.
bringen und auf dein nächsten Tag Gewalt haben, nach Gebühr in der Sache zu handeln*), I Heim-zubringen das Gesuch bon Zug, die Seinen für den Kosten und Schaden an Heu, dem geleisteten Versprechengemäß, zu entschädigen. Ii. 1. Als die kaiserlichen Gesandten auf diesem Tage erschienen, hat man sie zuerstum Antwort ersucht wegen der Hafte gegen Zürich und Bern; sie legen solche schriftlich ein, die dann auchden beiden Städten mitgetheilt, von ihnen jedoch nicht gutgeheißen wird. Die Anfrage, ob die Gesandtenweitere Vollmacht hätten, verneinen sie, eröffnen aber, daß sie jedem der beiden Orte, das dem GotteshausSt. Blasien (— Zürich) oder dem Abt von St. Peter (— Bern) die Verbote cntschlagc oder das Recht ge-statte, das Erbeinungsgeld entrichten können; über die Haste betreffend Stein und Königsfclden wolle derKönig das Recht laut der Erbeinung gewärtigen oder die Sache noch ein bis zwei Jahre anstehen lassen.2. Dies sollen nun die beiden Orte treulich heimbringen, und wenn eines zu dem angezeigten Schritte sichentschließt, es dem Landvogt zu Baden anzeigen, der dann demselben das Erbeinungsgeld verabfolgen soll;wegen Stein und Königsfelden stellt man ihnen frei, das Recht nach der Erbeinung anzunehmen oder denSpan für einige Zeit noch ruhen zu lassen.**) I. Die Chursiirsten und Stände des Reiches haben ansNegensburg geschrieben wegen der Häuser Köniz, Sumiswald und Beuggen, was die Städte Bern und Baselberührt. Weil aber die Boten darüber keine Befehle gehabt, so wird ihnen eine Copie jener Zuschrift mit-getheilt, um auf dem nächsten Tag Antwort zu geben.
Ii aus dem Zürcher, I aus dem Bcrner Abschied. Jenem mangeln Ii, i; Bern hat tt, v—Ii, Ii (wieZürich als § 1), Freiburg ti, v—Ii, Solothurn ii, e—t', Ii, Basel ii, v—Ii, I, Schasfhauscn >i ^ohne I».
Zu A'. In der Solothurner Abschiedsammlung (Bd. 19) findet sich die Copie eines hierüber ausgestelltenSpecialabschieds, datirt vom 4. August, desgleichen in dem Actenband Soloth. Reformation (p. 61—63)des Berner Archivs, und zwar von der Hand des Landschreibers Vodmer.
*) „Und als uff »echstem tag veeabscheidet, daß Jacob Mey dem Herren von Borigaul umb den begangnen frevel vor u»sdes rechten sin sölt, da er aber nit erschinen, nnd gedachter Herr von Boriganl nns umb recht angerüeft und sin ingenomne knttt-schaft nns verhören lassen, die ander andernr wißt, wie Jacob Mey zno dem Herren von Borigaul gschickt, mit im zrio reden,daß er zno im kom, fragt Jacob Mey die beid Herren, ob si nit wollen halten die urteil der fnnfzechen tagen <halb), so man inenvor Pofy verheißen; darnf geb im der Herr von Borigaul zno antwnrt, si Helten nie darwider gredt, und die so den Herren de»Eidgnossen gsagt, des küngs von Frankrich sandtbotten wolle» die urteil nit halten, hellen übel gredt nnd theten inen gröblich nn-recht; darnf zuckt Jacob Mey die fünft nnd vermeint den Herren von Boriganl in das aulitt zno schlachen; da warf er im de»arm für, und uff sölichs legt Jacob Mey die Hand an das schwert nnd wurde doch durch die, so darby stnonden, gehept und gc-halten, der maßen daß er im nützit thuon möcht zc."
**) Die erwähnte Original-Antwort ist dem Zürcher nnd dem Berner Abschied beigelegt, enthält jedoch nichts, was weiter znbemerken wäre.