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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juli 1532.

^vischiist vorgibt, weil nämlich die Städte und Fürsten der christlichen Vereinigung noch keinen beständigenneben bei dem Kaiser haben erholen können, wie die Missidc von Constanz an Bern bezeugt. 3. Es gibt/ n auch das zu denken, daß der Kaiser und der König von Frankreich zugleich Knechte gegen den TürkenE' wi und Schwäger sind, jener aber dem letztern keine lassen will; es ist also zu vcrinnthen, daß die beiden^rien einander nicht trauen und nicht das Gleiche wollen. 4. Darum ist mit allen, Ernst zu verHute», daßE Knechte für sich selbst aufbrechen und wegziehen, und vielmehr zu bewirken, daß dieselben gehorsam weiter»

scheid von ihren Obern erwarten.

^ Die in ^ 1 ausdrücklich als beiliegend erwähnte Instruction Zürichs ist im VaSler Ercmplar in den

eingeschaltet; ebenso eine Missive von Constanz an Bern, dd. 19. Juli.

Wir geben hier nur eine Auswahl der Acten:

1) 1532, 18. Juli. Bern an Zürich, Basel und Schnffhanscn. Da die Eidgenossen von den, Kaiser. und dein König von Frankreich nm Hülfe gegen den Türken ersucht worden, und darüber auf den 1. Tag August

»u antworten sei, so erachte man für hochnothwendig, daß die Städte, die sich „des Enangclions unternommen",Uch Zuvor vereinigen und bcrathcn; denn die Sache sei wichtig und bedürfe guten Ruthes; man habe dcßhalbcnicn Tag j,, Naran angesetzt auf Mittwoch den 24. d. M. (Nachts) und bitte mm, denselben zu besuchen; esEue da jedoch nichts Nbschließliches gehandelt werden, sondern nur auf Hintersichbringen, damit man zu BadenNile gebührliche Antwort zu geben wisse. St. A. Zürich: A. Türkentrkge. — St. A, Bern: Tsntsch Miss. M 5öS, öoo.

2) Jnstrnetion der Botschaft von Zürich (größtenthcils dein Gutachten der Geistlichen entsprechend;

"gcnthümlich folgende Abschnitte):

1. „Es ist weniger nit, iviewol das grnsam und erschrockenlich fürnemen des Türken einem jeden frommen

E'sten billich zno herzen gan und alle christcnhcit wider in hilf zc thnon billich geneigt und willig sin soll,^ül uns doch die Werbung beider Herren, des Kcisers und des Künigs nß Frankrich, diewil die einandrcn widcr-'"nlig, nit on sondern argwon, sonder ganz gfarlich sin bcdnnken, nß nachfolgenden hoch beweglichen Ursachen.

2. „Erstlich daß die beid obgcnanntc Herren zno beider stst die nrsach des Türken sürwcndcnt und doch^ Widerstands, und wo er ankommen söllc, selbs nit eins sind und mit ircm kriegsvolk niencn zuosammcn züchen

Zollend. . .

3. „Zücht man dann einem Herren zno und dem andren nit, so hat man den andren erzürnet; soll man

"un uf Heid sitcn züchen, will unmüglich sin.

4. „Söllend wir uns ouch widcrnm in krieg begeben und eintwäderem Herren zuozühen, so ist zc besorge»,uß das volk widerum row, vom gottswort abfcllig und damit alle christcnliche zucht und erberkeit, die bishar nit"" sunder müt) und arbeit gcpflanzct worden, zerrüttet und also widernmb in mieten, gaben, Pensionen, bluotgclt

"" alle uncrberkcit verursachet wcrdind.

„Dargegcn und hinwidcrnm ist zno erwägen, so man dem Keiscr und den ständen des Richs jctz inBmestuu' sy ch^istcnlichen crlichcn fach hilf versagen, st) verlassen und wir uns

' " chnsten und glidcr des Npchs schelten (sie) lassend; so inen dann gelingen sölt, sy sich wol an uns alsc» ungehorsamen »nderstnn zc rächen und ze bekriegen, aller fryhcit des Npchs und rcgalien zno entsetzen,w>c)wigcu daß wir onch unser vnttcrland, hus, Hof, ivpb und kind, lyb, ecr und guot, so der Türk gcsigcn sölt,schuldig sind, und man im vil bns jctz, so man in ander litten kosten hilf hat, und er fcrr von

stt, dann wann er uns an der türm wäre, widcrstan und ivcren möchte.

teck ""ch als die, so sich on das für ander cristcn als die besseren hinfür stellend, also zuo-

christenbluot dermaß so jämcrlich verderben lassen, wie wol uns das anstan, was guoten ruofS

as bringen, oder ivic anstößig und dem gottswort vor allen christcn ärgerlich sin; wie wir es ouch gegen

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